1. Samuel 8 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
1. Samuel 8
1Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter ein über Israel.
2Und der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel, und der Name seines zweiten Abija; sie richteten zu Beerseba.
3Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen; und sie neigten sich dem Gewinne nach und nahmen Geschenke und beugten das Recht.
4Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama;
5und sie sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze einen König über uns ein, daß er uns richte, gleich allen Nationen.
6Und das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sprachen: Gib uns einen König, daß er uns richte! Und Samuel betete zu Jehova.
7Und Jehova sprach zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll.
8Nach allen den Taten, die sie getan von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis auf diesen Tag, indem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, also tun sie auch dir.
9Und nun höre auf ihre Stimme; nur zeuge ernstlich wider sie und tue ihnen die Weise des Königs kund, der über sie herrschen wird.
10Und Samuel sprach alle Worte Jehovas zu dem Volke, das einen König von ihm begehrte.
11Und er sprach: Dies wird die Weise des Königs sein, der über euch regieren wird: Eure Söhne wird er nehmen und für sich bestellen auf seinen Wagen und unter seine Reiter, und daß sie vor seinem Wagen herlaufen;
12und er wird sie nehmen, um sich Oberste über tausend und Oberste über fünfzig zu machen, und daß sie seine Äcker pflügen und seine Ernte einbringen, und daß sie sein Kriegsgerät und sein Wagengerät machen.
13Und eure Töchter wird er nehmen zu Salbenmischerinnen und zu Köchinnen und zu Bäckerinnen.
14Und eure Felder und eure Weinberge und eure Olivengärten, die besten, wird er nehmen und sie seinen Knechten geben.
15Und von euren Saaten und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihn seinen Kämmerern und seinen Knechten geben.
16Und eure Knechte und eure Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird er nehmen und sie zu seinen Geschäften verwenden.
17Euer Kleinvieh wird er zehnten, und ihr, ihr werdet ihm zu Knechten sein.
18Und ihr werdet an jenem Tage schreien wegen eures Königs, den ihr euch erwählt habt; aber Jehova wird euch an jenem Tage nicht erhören.
19Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören; und sie sprachen: Nein, sondern ein König soll über uns sein,
20damit auch wir seien wie alle Nationen, und daß unser König uns richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe.
21Und Samuel hörte alle die Reden des Volkes und redete sie vor den Ohren Jehovas.
22Und Jehova sprach zu Samuel: Höre auf ihre Stimme und setze einen König über sie ein. Da sprach Samuel zu den Männern von Israel: Gehet hin, ein jeder in seine Stadt.
1. Samuel 8
1ALS aber Samuel alt geworden war, setzte er seine Söhne zu Richtern über Israel.
2Sein Erstgeborener hiess Joel, sein zweiter Abia; die sprachen Recht zu Beerseba.
3Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen, sondern gingen dem Gewinne nach, liessen sich bestechen und beugten das Recht.
4Da versammelten sich alle Ältesten Israels, kamen zu Samuel nach Rama
5und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, deine Söhne aber wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, dass er uns regiere, wie es bei allen Völkern Brauch ist.
6Doch Samuel missfiel es, als sie sagten: Gib uns einen König, dass er uns regiere! und Samuel betete zum Herrn.
7Der Herr aber sprach zu Samuel: Willfahre dem Begehren des Volkes in allem, was sie zu dir sagen; denn nicht dich, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll.
8Ganz so, wie sie mir getan haben seit dem Tage, da ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis auf diesen Tag, indem sie mich verliessen und andern Göttern dienten, so tun sie nun auch dir.
9So willfahre denn ihrem Begehren; nur warne sie ausdrücklich und tue ihnen kund die Gerechtsame des Königs, der über sie herrschen soll. (a) 5Mo 17:14-20
10Und Samuel sagte dem Volke, das einen König von ihm begehrte, alle Worte des Herrn
11und sprach: Das wird die Gerechtsame des Königs sein, der über euch herrschen soll: eure Söhne wird er nehmen, dass er sie für seinen Wagen und seine Rosse verwende, dass sie vor seinem Wagen her laufen,
12dass er sie zu seinen Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig mache, dass sie seine Äcker pflügen und seine Ernte schneiden und dass sie seine Kriegswaffen und seine Wagengeräte machen.
13Eure Töchter wird er nehmen, dass sie ihm Salben mischen, ihm kochen und backen.
14Eure besten Felder, Weinberge und Ölbäume wird er nehmen und seinen Dienern geben.
15Von euren Saaten und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und seinen Kämmerern und Dienern geben.
16Eure Knechte und Mägde und eure schönsten Rinder und eure Esel wird er nehmen und für seine Hofhaltung verwenden.
17Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen, und ihr selbst müsst seine Sklaven sein.
18Wenn ihr dann wegen eures Königs, den ihr euch erwählt habt, schreit, so wird der Herr euch alsdann nicht antworten.
19Aber das Volk weigerte sich, auf Samuel zu hören, und sprach: Nein! ein König soll über uns herrschen!
20Wir wollen es eben so haben wie alle andern Völker! Unser König soll uns Recht sprechen, soll vor uns her ziehen und unsre Kriege führen!
21Als Samuel alle Worte des Volkes gehört hatte, trug er sie dem Herrn vor.
22Der Herr aber sprach zu Samuel: Willfahre ihrem Begehren und gib ihnen einen König. Darnach sprach Samuel zu den Männern Israels: Geht heim, ein jeder in seine Stadt.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 1. Samuel 8
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Samuel 8 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Samuel 8:16
"Und eure Knechte und eure Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird er nehmen und sie zu seinen Geschäften verwenden."
"Eure Knechte und Mägde und eure schönsten Rinder und eure Esel wird er nehmen und für seine Hofhaltung verwenden."
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1. Mose 1
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Römer 8
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