1. Samuel 30 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
1. Samuel 30
1Und es geschah, als David und seine Männer am dritten Tage nach Ziklag kamen, da waren die Amalekiter in den Süden und in Ziklag eingefallen; und sie hatten Ziklag geschlagen und es mit Feuer verbrannt.
2Und sie hatten die Weiber und alle, die darin waren, gefangen weggeführt, vom Kleinsten bis zum Größten; sie hatten niemand getötet, sondern sie hatten sie weggetrieben und waren ihres Weges gezogen.
3Und David und seine Männer kamen zu der Stadt; und siehe, sie war mit Feuer verbrannt, und ihre Weiber und ihre Söhne und ihre Töchter waren gefangen weggeführt.
4Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme, und sie weinten, bis keine Kraft mehr in ihnen war zu weinen.
5Und auch die beiden Weiber Davids waren gefangen weggeführt, Achinoam, die Jisreelitin, und Abigail, das Weib Nabals, des Karmeliters.
6Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen; denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, ein jeder um seine Söhne und um seine Töchter. Aber David stärkte sich in Jehova, seinem Gott.
7Und David sprach zu Abjathar, dem Priester, dem Sohne Ahimelechs: Bringe mir doch das Ephod her! Und Abjathar brachte das Ephod zu David.
8Und David befragte Jehova und sprach: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie erreichen? Und er sprach zu ihm: Jage nach, denn du wirst sie gewißlich erreichen und wirst gewißlich erretten.
9Da zog David hin, er und die sechshundert Mann, die bei ihm waren; und sie kamen an den Bach Besor, wo die Zurückbleibenden stehen blieben.
10Und David jagte nach, er und vierhundert Mann; denn zweihundert Mann blieben stehen, welche zu ermattet waren, um über den Bach Besor zu gehen.
11Und sie fanden einen ägyptischen Mann auf dem Felde und brachten ihn zu David; und sie gaben ihm Brot, und er aß, und sie tränkten ihn mit Wasser;
12und sie gaben ihm eine Schnitte Feigenkuchen und zwei Rosinenkuchen, und er aß; und sein Geist kam ihm wieder, denn er hatte drei Tage und drei Nächte kein Brot gegessen und kein Wasser getrunken.
13Und David sprach zu ihm: Wem gehörst du? Und woher bist du? Und er sprach: Ich bin ein ägyptischer Jüngling, der Knecht eines amalekitischen Mannes; und mein Herr hat mich verlassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank.
14Wir sind eingefallen in den Süden der Kerethiter und in das, was Juda gehört und in den Süden von Kaleb, und wir haben Ziklag mit Feuer verbrannt.
15Und David sprach zu ihm: Willst du mich zu dieser Schar hinabführen? Und er sprach: Schwöre mir bei Gott, daß du mich nicht töten noch mich der Hand meines Herrn ausliefern willst, so will ich dich zu dieser Schar hinabführen.
16Und er führte ihn hinab; und siehe, sie waren über die Fläche des ganzen Landes zerstreut, essend und trinkend und tanzend wegen all der großen Beute, die sie aus dem Lande der Philister und aus dem Lande Juda genommen hatten.
17Und David schlug sie von der Dämmerung an bis zum Abend des folgenden Tages; und keiner von ihnen entrann, außer vierhundert jungen Männern, welche auf Kamele stiegen und entflohen.
18Und David rettete alles, was die Amalekiter genommen hatten, und David rettete auch seine beiden Weiber.
19Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum Größten, und bis zu den Söhnen und den Töchtern, und von der Beute bis zu allem, was sie ihnen genommen hatten; alles brachte David zurück.
20Und David nahm alles Klein-und Rindvieh; sie trieben es vor dem anderen Vieh her und sprachen: Dies ist die Beute Davids!
21Und David kam zu den zweihundert Männern, die zu ermattet gewesen waren, um David nachzufolgen, und die sie am Bache Besor zurückgelassen hatten; und sie zogen aus, David und dem Volke entgegen, das bei ihm war; und David trat zu dem Volke und fragte sie nach ihrem Wohlergehen.
22Und jeder böse und nichtswürdige Mann von den Männern, die mit David gezogen waren, hob an und sprach: Darum daß sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen von der Beute, die wir entrissen haben, nichts geben, als nur einem jeden sein Weib und seine Kinder, daß sie sie wegführen und hingehen.
23Aber David sprach: Tut nicht also, meine Brüder, mit dem, was Jehova uns gegeben hat; und er hat uns behütet und die Schar, die über uns gekommen war, in unsere Hand gegeben.
24Und wer wird in dieser Sache auf euch hören? Denn wie das Teil dessen, der in den Streit hinabzieht, so soll auch das Teil dessen sein, der bei dem Geräte bleibt: gemeinsam sollen sie teilen.
25Und so geschah es von jenem Tage an und hinfort; und er machte es zur Satzung und zum Recht für Israel bis auf diesen Tag.
26Und David kam nach Ziklag; und er sandte von der Beute den Ältesten Judas, seinen Freunden, und sprach: Siehe, da habt ihr ein Geschenk von der Beute der Feinde Jehovas:
27denen zu Bethel und denen zu Ramoth im Süden und denen zu Jattir,
28und denen zu Aroer und denen zu Siphmoth und denen zu Estemoa,
29und denen zu Rakal und denen in den Städten der Jerachmeeliter und denen in den Städten der Keniter,
30und denen zu Horma und denen zu Bor-Aschan und denen zu Athak,
31und denen zu Hebron, und nach allen Orten, wo David umhergezogen war, er und seine Männer.
1. Samuel 30
1ALS David mit seinen Leuten am dritten Tage nach Ziklag kam, waren die Amalekiter ins Südland und in Ziklag eingebrochen, hatten Ziklag überfallen und verbrannt, (a) 1Sa 27:6
2hatten die Frauen und alles, was dort war, klein und gross, gefangengenommen, aber niemand getötet, hatten sie dann weggetrieben und waren ihres Weges gezogen.
3Als nun David mit seinen Leuten zur Stadt kam, da war sie verbrannt, und ihre Frauen, Söhne und Töchter waren weggeführt.
4Da hoben David und die Leute, die bei ihm waren, laut zu weinen an, bis sie nicht mehr konnten.
5Auch die beiden Frauen Davids, Ahinoam aus Jesreel und Abigail, das Weib Nabals aus Karmel, waren weggeführt. (a) 1Sa 25:42 43
6Da kam David in grosse Not, denn die Leute gedachten ihn zu steinigen. Alle waren verzweifelt, ein jeder wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. David aber hatte festes Vertrauen zum Herrn, seinem Gott;
7und er sprach zu dem Priester Abjathar, dem Sohn Ahimelechs: Bringe mir doch das Ephod her. Da brachte Abjathar das Ephod zu David, (a) 1Sa 14:18; 23:9; 2Mo 28:6
8und David befragte den Herrn und sprach: Soll ich dieser Horde nachjagen? Werde ich sie einholen? Er antwortete ihm: Jage nach! denn einholen wirst du und entreissen!
9Da zog David aus mit den sechshundert Mann, die bei ihm waren, und sie kamen an den Bach Besor.
10David nun und vierhundert Mann setzten die Verfolgung fort, zweihundert Mann aber, die zu müde waren, um über den Bach Besor zu gehen, blieben zurück.
11Da fanden sie einen Ägypter auf dem freien Felde; den führten sie zu David und gaben ihm Brot zu essen und Wasser zu trinken,
12und sie gaben ihm ein Stück Feigenkuchen und zwei getrocknete Trauben. Als er gegessen hatte, kam er wieder zu sich; denn er hatte drei Tage und drei Nächte nichts gegessen und getrunken.
13David sprach zu ihm: Wem gehörst du an und woher bist du? Er sprach: Ich bin ein ägyptischer Knecht, der Sklave eines Amalekiters; mein Herr hat mich heute vor drei Tagen zurückgelassen, weil ich krank wurde.
14Wir sind ins Südland der Kreter und ins Gebiet von Juda und ins Südland von Kaleb eingefallen, und Ziklag haben wir verbrannt.
15Da sprach David zu ihm: Willst du mich zu dieser Horde hinabführen? Er sprach: Schwöre mir bei Gott, dass du mich nicht töten noch meinem Herrn ausliefern wirst, so will ich dich zu dieser Horde hinabführen.
16Und er führte ihn hinab. Da waren sie über das ganze Land zerstreut, assen und tranken und hielten ein Fest ob all der grossen Beute, die sie aus dem Lande der Philister und aus dem Lande Juda geraubt hatten.
17Und David schlug sie von der Dämmerung an bis zum Abend und vollstreckte an ihnen den Bann, sodass keiner von ihnen entkam ausser vierhundert Knechten, die auf die Kamele stiegen und flohen.
18So rettete David alles, was die Amalekiter genommen hatten; auch seine beiden Frauen rettete David.
19Und es mangelte ihnen nichts, weder Kleines noch Grosses, weder Beute noch Söhne und Töchter noch sonst etwas, was sie mit sich genommen hatten; alles brachte David wieder zurück.
20Und sie nahmen alle Schafe und Rinder und trieben diese Herde vor ihm her und sprachen: Das ist Davids Beute.
21Als nun David zu den zweihundert Mann kam, die zu müde gewesen waren, um ihm zu folgen, sodass er sie am Bach Besor gelassen hatte, zogen sie David und den Leuten, die bei ihm waren, entgegen und begrüssten sie, als David mit den Leuten herzukam.
22Aber die Schlimmen und Nichtswürdigen unter denen, die mit David gezogen waren, hoben an und sprachen: Weil sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen nichts geben von der Beute, die wir wiedergewonnen haben, sondern nur einem jeden sein Weib und seine Kinder; die mögen sie mitnehmen und ihres Weges ziehen.
23Da sprach David: Ihr sollt nicht so handeln, nachdem uns der Herr beschenkt und uns behütet und diese Horde, die über uns gekommen ist, in unsre Hand gegeben hat.
24Wer sollte euch denn darin willfahren? Vielmehr, wie der Teil dessen, der in den Kampf zieht, so soll auch der Teil dessen sein, der beim Gepäck bleibt; gleichen Anteil sollen sie haben.
25Und so ist es seit der Zeit und fortan geblieben: er machte es zum Gesetz und Brauch für Israel bis auf diesen Tag. (a) 4Mo 31:27
26Als David nach Ziklag kam, sandte er von der Beute an die Ältesten von Juda in den einzelnen Städten und liess ihnen sagen: Da habt ihr ein Geschenk aus der Beute der Feinde des Herrn -
27nämlich denen in Bethel, denen in Ramath im Südland, denen in Jattir,
28denen in Aroer, denen in Siphmoth, denen in Esthemoa,
29denen in Karmel, denen in den Ortschaften der Jerahmeeliter, denen in den Ortschaften der Keniter,
30denen in Horma, denen in Bor-Asan, denen in Athach
31und denen in Hebron und überallhin, wo David mit seinen Leuten umhergezogen war.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 1. Samuel 30
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Samuel 30 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Samuel 30:16
"Und er führte ihn hinab; und siehe, sie waren über die Fläche des ganzen Landes zerstreut, essend und trinkend und tanzend wegen all der großen Beute, die sie aus dem Lande der Philister und aus dem Lande Juda genommen hatten."
"Und er führte ihn hinab. Da waren sie über das ganze Land zerstreut, assen und tranken und hielten ein Fest ob all der grossen Beute, die sie aus dem Lande der Philister und aus dem Lande Juda geraubt hatten."
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