1. Samuel 18 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
1. Samuel 18
1Und es geschah, als er aufgehört hatte, mit Saul zu reden, da verband sich die Seele Jonathans mit der Seele Davids; und Jonathan liebte ihn wie seine Seele.
2Und Saul nahm ihn an jenem Tage zu sich und ließ ihn nicht in das Haus seines Vaters zurückkehren.
3Und Jonathan und David schlossen einen Bund, weil er ihn liebte wie seine Seele.
4Und Jonathan zog das Oberkleid aus, das er anhatte, und gab es David, und seinen Rock und bis auf sein Schwert und seinen Bogen und seinen Gürtel.
5Und David zog aus, wohin immer Saul ihn sandte, und er hatte Gelingen; und Saul setzte ihn über die Kriegsleute; und er war in den Augen des ganzen Volkes und auch in den Augen der Knechte Sauls wohlgefällig.
6Und es geschah, als sie einzogen, als David vom Erschlagen des Philisters zurückkehrte, da zogen die Weiber aus allen Städten Israels zu Gesang und Reigen dem König Saul entgegen, mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln.
7Und die Weiber, die da spielten, sangen und sprachen: Saul hat seine Tausende erschlagen, und David seine Zehntausende.
8Da ergrimmte Saul sehr, und dieses Wort war übel in seinen Augen, und er sprach: Sie haben David Zehntausende gegeben, und mir haben sie die Tausende gegeben; es fehlt ihm nur noch das Königtum.
9Und Saul sah scheel auf David von jenem Tage an und hinfort.
10Und es geschah am anderen Tage, da geriet ein böser Geist von Gott über Saul, und er weissagte im Innern des Hauses; David aber spielte mit seiner Hand, wie Tag für Tag, und der Speer war in der Hand Sauls.
11Und Saul warf den Speer und dachte: Ich will David an die Wand spießen! Aber David wandte sich zweimal von ihm ab.
12Und Saul fürchtete sich vor David; denn Jehova war mit ihm, und von Saul war er gewichen.
13Und Saul tat ihn von sich weg und setzte ihn zum Obersten über tausend; und er zog aus und ein vor dem Volke her.
14Und es gelang David auf allen seinen Wegen, und Jehova war mit ihm.
15Und als Saul sah, daß es ihm wohl gelang, scheute er sich vor ihm.
16Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her.
17Und Saul sprach zu David: Siehe, meine älteste Tochter Merab, die will ich dir zum Weibe geben; nur sei mir ein tapferer Mann und streite die Streite Jehovas! Saul aber dachte: Meine Hand soll nicht wider ihn sein, sondern die Hand der Philister soll wider ihn sein.
18Und David sprach zu Saul: Wer bin ich, und was ist mein Leben und das Geschlecht meines Vaters in Israel, daß ich des Königs Schwiegersohn werden sollte?
19Und es geschah zu der Zeit, als Merab, die Tochter Sauls, dem David gegeben werden sollte, da wurde sie Adriel, dem Meholathiter, zum Weibe gegeben.
20Und Michal, die Tochter Sauls, liebte David; und man berichtete es Saul, und die Sache war recht in seinen Augen.
21Und Saul sprach: Ich will sie ihm geben, daß sie ihm zum Fallstrick werde und die Hand der Philister wider ihn sei. Und Saul sprach zu David: Zum zweiten Male sollst du heute mein Schwiegersohn werden.
22Und Saul gebot seinen Knechten: Redet im geheimen zu David und sprechet: Siehe, der König hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte haben dich lieb; so werde nun des Königs Schwiegersohn.
23Und die Knechte Sauls redeten diese Worte vor den Ohren Davids. Und David sprach: Ist es ein Geringes in euren Augen, des Königs Schwiegersohn zu werden? Bin ich doch ein armer und geringer Mann.
24Und die Knechte Sauls berichteten es ihm und sprachen: Nach diesen Worten hat David geredet.
25Da sprach Saul: So sollt ihr zu David sagen: Der König hat kein Begehr nach einer Heiratsgabe, sondern nach hundert Vorhäuten der Philister, um sich an den Feinden des Königs zu rächen. Saul aber gedachte David durch die Hand der Philister zu fällen.
26Und seine Knechte berichteten David diese Worte, und die Sache war recht in den Augen Davids, des Königs Schwiegersohn zu werden. Und noch waren die Tage nicht voll,
27da machte David sich auf und zog hin, er und seine Männer, und erschlug unter den Philistern zweihundert Mann; und David brachte ihre Vorhäute, und man lieferte sie dem König vollzählig, damit er des Königs Schwiegersohn würde. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zum Weibe.
28Und Saul sah und erkannte, daß Jehova mit David war; und Michal, die Tochter Sauls, hatte ihn lieb.
29Und Saul fürchtete sich noch mehr vor David; und Saul wurde David feind alle Tage.
30Und die Fürsten der Philister zogen aus; und es geschah, so oft sie auszogen, hatte David mehr Gelingen als alle Knechte Sauls, und sein Name wurde sehr geachtet.
1. Samuel 18
1UND als sein Gespräch mit Saul zu Ende war, schloss Jonathan den David in sein Herz, und er gewann ihn lieb wie sein eignes Leben. (a) 2Sa 1:26
2Saul aber nahm ihn an jenem Tage zu sich und liess ihn nicht mehr in seines Vaters Haus zurückkehren.
3Und Jonathan schloss einen Bund mit David, weil er ihn lieb hatte wie sein eignes Leben. (a) 1Sa 20:8
4Und Jonathan zog den Mantel aus, den er anhatte, und gab ihn David, auch seine Rüstung und sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.
5Und wenn David auszog, so hatte er Glück in allem, wozu Saul ihn sandte, sodass ihn Saul über die Kriegsleute setzte; und er war beliebt beim ganzen Volke, auch bei den Dienern Sauls.
6Als sie nun heimkamen bei Davids Rückkehr vom Siege über den Philister, zogen aus allen Städten Israels die Frauen unter Gesang und Reigen dem König Saul entgegen mit Handpauken, Jubel und Zimbeln;
7und die tanzenden Frauen sangen: Saul hat seine Tausende geschlagen, / David aber seine Zehntausende.
8Da ergrimmte Saul sehr, und es missfiel ihm dieses Wort, und er sprach: Sie haben David die Zehntausende gegeben und mir die Tausende; am Ende fällt ihm auch noch das Königtum zu!
9Und Saul beneidete David von jenem Tage an und forthin.
10Am folgenden Tage kam ein böser Geist über Saul, sodass er ausser sich geriet im Hause; David aber spielte die Laute, wie er jeden Tag zu tun pflegte, und Saul hielt den Speer in der Hand. (a) 1Sa 16:14
11Und Saul zückte den Speer, indem er dachte: Ich will David an die Wand spiessen. David aber wich ihm zweimal aus.
12Und Saul fürchtete sich vor David; denn der Herr war mit ihm, von Saul jedoch war er gewichen.
13Darum entfernte ihn Saul aus seiner Nähe und setzte ihn zum Obersten über Tausend, und er zog an der Spitze des Volkes aus und ein.
14David aber hatte Glück auf allen seinen Wegen; denn der Herr war mit ihm.
15Als nun Saul sah, dass er so viel Glück hatte, überkam ihn ein Grauen vor ihm.
16Bei ganz Israel und Juda aber war David beliebt; denn er zog aus und ein vor ihnen her.
17UND Saul sprach zu David: Hier meine ältere Tochter Merab, die will ich dir zum Weibe geben; nur sei mir tapfer und führe die Kriege des Herrn. Saul dachte nämlich: Meine Hand soll nicht an ihn kommen; an ihn komme die Hand der Philister.
18David aber antwortete Saul: Wer bin ich? Und was ist meine Sippe, das Geschlecht meines Vaters, in Israel, dass ich des Königs Tochtermann werden könnte? (a) 2Sa 7:18
19Als aber die Zeit kam, da Merab, die Tochter Sauls, David gegeben werden sollte, wurde sie Adriel von Mehola zum Weibe gegeben.
20Aber Michal, die Tochter Sauls, hatte David lieb. Als man Saul das hinterbrachte, war es ihm recht.
21Saul dachte nämlich: Ich will sie ihm geben, dass sie ihm zum Fallstrick werde und die Hand der Philister an ihn komme.
22Und Saul gebot seinen Dienern: Redet heimlich mit David und sagt: Siehe, der König hat Gefallen an dir, und bei all seinen Dienern bist du beliebt; so werde doch nun des Königs Tochtermann.
23Und die Diener Sauls redeten so zu David. David aber sprach: Dünkt euch das ein Geringes, des Königs Tochtermann zu werden, wo ich doch ein armer und geringer Mann bin?
24Die Diener Sauls hinterbrachten ihm dies und sprachen: Das und das hat David gesagt.
25Da sprach Saul: Saget so zu David: Der König begehrt keinen andern Brautpreis als hundert Vorhäute von Philistern, um an den Feinden des Königs sich zu rächen. Aber Saul gedachte David durch die Philister zu Fall zu bringen.
26Als nun seine Diener David diese Worte hinterbrachten, war David es zufrieden, des Königs Tochtermann zu werden.
27So machte sich David auf und zog mit seinen Leuten hin und erschlug zweihundert Mann unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorhäute und legte sie dem König vollzählig vor, um des Königs Tochtermann zu werden. Da gab ihm Saul seine Tochter Michal zum Weibe.
28Als aber Saul sah und erkannte, dass der Herr mit David war und dass ganz Israel ihn liebte,
29da fürchtete er sich noch mehr vor David. So wurde Saul Davids Feind für alle Zeit.
30Und die Fürsten der Philister zogen zu Felde; sooft sie aber auszogen, hatte David mehr Glück als alle Diener Sauls. So wurde sein Name hochgeehrt.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 1. Samuel 18
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Samuel 18 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Samuel 18:16
"Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her."
"Bei ganz Israel und Juda aber war David beliebt; denn er zog aus und ein vor ihnen her."
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