1. Samuel 1 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
1. Samuel 1
1Und es war ein Mann von Ramathajim-Zophim, vom Gebirge Ephraim, und sein Name war Elkana, der Sohn Jerochams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tochus, des Sohnes Zuphs, ein Ephratiter.
2Und er hatte zwei Weiber: der Name der einen war Hanna, und der Name der anderen Peninna; und Peninna hatte Kinder, aber Hanna hatte keine Kinder.
3Und dieser Mann ging von Jahr zu Jahr aus seiner Stadt hinauf, um Jehova der Heerscharen anzubeten und ihm zu opfern zu Silo; und daselbst waren die beiden Söhne Elis, Hophni und Pinehas, Priester Jehovas.
4Und es geschah an dem Tage, da Elkana opferte, da gab er seinem Weibe Peninna und allen ihren Söhnen und ihren Töchtern Stücke;
5aber Hanna gab er ein doppeltes Stück, denn er liebte Hanna; aber Jehova hatte ihren Mutterleib verschlossen.
6Und ihre Widersacherin kränkte sie mit vieler Kränkung, um sie aufzubringen, weil Jehova ihren Mutterleib verschlossen hatte.
7Und so wie er das Jahr für Jahr tat, also kränkte sie sie, so oft sie zum Hause Jehovas hinaufzog; und sie weinte und aß nicht.
8Und Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du? Und warum issest du nicht? Und warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht besser als zehn Söhne?
9Und Hanna stand auf nach dem Essen und nach dem Trinken zu Silo. Eli, der Priester, saß aber auf dem Stuhle an einem der Türpfosten des Tempels Jehovas.
10Und sie war bitteren Gemütes, und sie flehte zu Jehova und weinte sehr.
11Und sie tat ein Gelübde und sprach: Jehova der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und wirst deiner Magd männlichen Samen geben, so will ich ihn Jehova geben alle Tage seines Lebens; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.
12Und es geschah, als sie lange vor Jehova betete, daß Eli ihren Mund beobachtete.
13Hanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme wurde nicht gehört; und Eli hielt sie für eine Trunkene.
14Und Eli sprach zu ihr: Bis wann willst du dich wie eine Trunkene gebärden? Tue deinen Wein von dir!
15Aber Hanna antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ein Weib beschwerten Geistes bin ich; weder Wein noch starkes Getränk habe ich getrunken, sondern ich schüttete meine Seele vor Jehova aus.
16Setze nicht deine Magd einer Tochter Belials gleich; denn aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet.
17Und Eli antwortete und sprach: Gehe hin in Frieden; und der Gott Israels gewähre deine Bitte, die du von ihm erbeten hast!
18Und sie sprach: Möge deine Magd Gnade finden in deinen Augen! Und das Weib ging ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe.
19Und sie machten sich des Morgens früh auf und beteten an vor Jehova; und sie kehrten zurück und kamen in ihr Haus nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, sein Weib, und Jehova gedachte ihrer.
20Und es geschah nach Umlauf der Zeit, da ward Hanna schwanger und gebar einen Sohn; und sie gab ihm den Namen Samuel: Denn von Jehova habe ich ihn erbeten.
21Und der Mann Elkana ging hinauf mit seinem ganzen Hause, um Jehova das jährliche Schlachtopfer zu opfern und sein Gelübde zu erfüllen.
22Aber Hanna ging nicht hinauf; denn sie sprach zu ihrem Manne: Bis der Knabe entwöhnt ist, dann will ich ihn bringen, daß er vor Jehova erscheine und dort bleibe auf immer.
23Und Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: Tue, was gut ist in deinen Augen; bleibe, bis du ihn entwöhnt hast; nur möge Jehova sein Wort aufrecht halten! So blieb das Weib und säugte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte.
24Und sobald sie ihn entwöhnt hatte, brachte sie ihn mit sich hinauf nebst drei Farren und einem Epha Mehl und einem Schlauch Wein, und brachte ihn in das Haus Jehovas nach Silo; und der Knabe war noch jung.
25Und sie schlachteten den Farren und brachten den Knaben zu Eli.
26Und sie sprach: Bitte, mein Herr! So wahr deine Seele lebt, mein Herr, ich bin das Weib, das hier bei dir stand, um zu Jehova zu flehen.
27Um diesen Knaben habe ich gefleht, und Jehova hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe.
28So habe auch ich ihn Jehova geliehen; alle die Tage, die er lebt, ist er Jehova geliehen. Und er betete daselbst Jehova an.
1. Samuel 1
1ES war ein Mann unter den Bürgern von Rama, ein Zuphit vom Gebirge Ephraim, der hiess Elkana, der Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Thohus, des Sohnes Zuphs aus Ephraim.
2Der hatte zwei Frauen; die eine hiess Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder.
3Dieser Mann zog Jahr für Jahr hinauf aus seiner Stadt, um vor dem Herrn der Heerscharen in Silo zu beten und zu opfern. Daselbst waren Eli und seine beiden Söhne Hophni und Pinehas Priester des Herrn. (a) Jos 18:1
4Wenn nun der Tag kam, da Elkana opferte, pflegte er seinem Weibe Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern je einen Anteil zu geben,
5der Hanna aber gab er einen doppelten Anteil; denn er hatte Hanna lieber, obwohl der Herr ihren Schoss verschlossen hatte.
6Ihre Nebenfrau jedoch kränkte sie dazu noch tief wegen ihres Unglücks, dass der Herr ihren Schoss verschlossen hatte.
7So geschah es Jahr für Jahr: sooft sie zum Haus des Herrn hinaufzogen, kränkte jene sie so, dass sie weinte und nichts ass.
8Ihr Mann Elkana sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du? warum issest du nicht? warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?
9Als man nun einst in der Halle gegessen und getrunken hatte, da stand Hanna auf und trat vor den Herrn, während der Priester Eli auf seinem Stuhle am Pfosten des Tempels des Herrn sass,
10und betrübten Herzens betete sie zum Herrn unter vielen Tränen;
11und sie tat ein Gelübde und sprach: Herr der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansiehst und meiner gedenkst, wenn du deiner Magd nicht vergissest und ihr einen Sohn schenkst, so will ich ihn dem Herrn weihen für sein ganzes Leben, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen. (a) 4Mo 6:5; Ri 13:5
12Als sie nun lange vor dem Herrn betete, während Eli auf ihren Mund acht hatte -
13Hanna redete nämlich bei sich selbst; nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht -, da meinte Eli, sie sei betrunken,
14und er sprach zu ihr: Wie lange willst du dich trunken gebären? Mach, dass du deinen Rausch los wirst!
15Hanna aber antwortete: Nein, mein Herr, ich bin ein unglückliches Weib. Wein und starkes Getränk habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet.
16Du wollest deine Magd nicht für eine Nichtswürdige halten; denn aus grossem Kummer und Leid habe ich so lange geredet.
17Da erwiderte Eli: Gehe hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir gewähren, was du von ihm erbeten hast.
18Sie sprach: Lass deine Magd Gnade finden vor deinen Augen! Und die Frau ging ihres Weges und ass und sah nicht mehr traurig aus.
19Und am andern Morgen in der Frühe beteten sie vor dem Herrn; dann zogen sie wieder heim nach Rama. Als nun Elkana seinem Weibe Hanna beiwohnte, da gedachte der Herr ihrer,
20und Hanna ward schwanger, und am Ende des Jahres gebar sie einen Sohn und hiess ihn Samuel; denn(, sprach sie,) vom Herrn habe ich ihn erbeten.
21Als nun der Mann Elkana mit seinem ganzen Hause hinaufzog, dem Herrn das jährliche Opfer und sein Gelübde darzubringen,
22zog Hanna nicht mit, sondern sprach zu ihrem Mann: Bis der Knabe entwöhnt ist und ich ihn hinbringen kann, (bleibe ich hier); dann wollen wir vor dem Herrn erscheinen, und er soll immer daselbst bleiben.
23Ihr Mann Elkana sprach zu ihr: Tue, was dir gefällt; bleibe, bis du ihn entwöhnt hast. Nur möge der Herr dein Wort wahr machen! Also blieb die Frau zurück und stillte ihr Kind, bis sie es entwöhnt hatte.
24Und als sie es entwöhnt, nahm sie es mit sich hinauf, dazu ein dreijähriges Rind, ein Epha Mehl und einen Schlauch Wein, und brachte es in das Haus des Herrn nach Silo.
25Und sie schlachteten das Rind; dann ging die Mutter des Knaben zu Eli hinein
26und sprach: Mit Verlaub, Herr! So wahr du lebst, Herr: ich bin das Weib, das hier bei dir stand, um zum Herrn zu beten.
27Um diesen Knaben habe ich gebetet; nun hat der Herr mir gewährt, was ich von ihm erflehte.
28Darum leihe auch ich ihn dem Herrn; für sein ganzes Leben ist er dem Herrn geliehen. Und sie liess ihn daselbst vor dem Herrn.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 1. Samuel 1
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Samuel 1 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Samuel 1:16
"Setze nicht deine Magd einer Tochter Belials gleich; denn aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet."
"Du wollest deine Magd nicht für eine Nichtswürdige halten; denn aus grossem Kummer und Leid habe ich so lange geredet."
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