1. Chronik 17 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
1. Chronik 17
1Und es geschah, als David in seinem Hause wohnte, da sprach David zu Nathan, dem Propheten: Siehe, ich wohne in einem Hause von Zedern, und die Lade des Bundes Jehovas wohnt unter Teppichen.
2Und Nathan sprach zu David: Tue alles, was du im Herzen hast, denn Gott ist mit dir.
3Und es geschah in selbiger Nacht, da geschah das Wort Gottes zu Nathan also:
4Gehe hin und sprich zu David, meinem Knechte: So spricht Jehova: Nicht du sollst mir das Haus zur Wohnung bauen;
5denn ich habe nicht in einem Hause gewohnt von dem Tage an, da ich Israel heraufgeführt habe, bis auf diesen Tag; sondern ich wanderte von Zelt zu Zelt und von Wohnung zu Wohnung.
6Wo immer ich wanderte unter ganz Israel, habe ich zu einem der Richter Israels, dem ich gebot, mein Volk zu weiden, ein Wort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein Haus von Zedern gebaut?
7Und nun sollst du also zu meinem Knechte David sagen: So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe dich von der Trift genommen, hinter dem Kleinvieh weg, daß du Fürst sein solltest über mein Volk Israel;
8und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet; und ich habe dir einen Namen gemacht, gleich dem Namen der Großen, die auf Erden sind.
9Und ich werde einen Ort setzen für mein Volk Israel und werde es pflanzen, daß es an seiner Stätte wohne und nicht mehr beunruhigt werde; und die Söhne der Ungerechtigkeit sollen es nicht mehr aufreiben,
10wie früher und seit den Tagen, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe. Und ich werde alle deine Feinde demütigen; und ich tue dir kund, daß Jehova dir ein Haus bauen wird.
11Und es wird geschehen, wenn deine Tage voll sind, daß du zu deinen Vätern hingehst, so werde ich deinen Samen nach dir erwecken, der von deinen Söhnen sein wird, und werde sein Königtum befestigen.
12Der wird mir ein Haus bauen; und ich werde seinen Thron befestigen auf ewig.
13Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein; und ich will meine Güte nicht von ihm weichen lassen, wie ich sie von dem weichen ließ, der vor dir war.
14Und ich will ihm Bestand geben in meinem Hause und in meinem Königreich auf ewig; und sein Thron soll fest sein auf ewig.
15Nach allen diesen Worten und nach diesem ganzen Gesicht, also redete Nathan zu David.
16Da ging der König David hinein und setzte sich vor Jehova nieder und sprach: Wer bin ich, Jehova Gott, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast?
17Und dies ist noch ein Geringes gewesen in deinen Augen, o Gott! Und du hast auch von dem Hause deines Knechtes geredet in die Ferne hin; und du hast mich angesehen nach der Weise eines hochgestellten Menschen, Jehova Gott!
18Was soll David noch weiter zu dir reden von der Ehre an deinem Knechte? Du kennst ja deinen Knecht.
19Jehova, um deines Knechtes willen und nach deinem Herzen hast du all dieses Große getan, um alle diese großen Dinge kundzutun.
20Jehova, niemand ist dir gleich, und kein Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.
21Und wer ist wie dein Volk Israel, die einzige Nation auf Erden, welche Gott hingegangen ist, sich zum Volke zu erlösen, um dir einen Namen zu machen, große und furchtbare Dinge zu tun, indem du vor deinem Volke, das du aus Ägypten erlöst hast, Nationen vertriebst?
22Und du hast dir dein Volk Israel zum Volke bestimmt auf ewig; und du, Jehova, bist ihr Gott geworden.
23Und nun, Jehova, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, möge sich bewähren ewiglich; und tue, wie du geredet hast!
24Ja, es möge sich bewähren! und dein Name sei groß auf ewig, daß man spreche: Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, ist Gott für Israel! Und das Haus deines Knechtes David sei fest vor dir.
25Denn du, mein Gott, hast dem Ohre deines Knechtes eröffnet, daß du ihm ein Haus bauen willst; darum hat dein Knecht sich ein Herz gefaßt, vor dir zu beten.
26Und nun, Jehova, du bist es, der da Gott ist, und du hast dieses Gute zu deinem Knechte geredet.
27Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, daß es ewiglich vor dir sei; denn du, Jehova, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein ewiglich.
1. Chronik 17
1ALS David nun einst in seinem Palaste sass, sprach er zu dem Propheten Nathan: Siehe doch, ich wohne in diesem Zedernhause, die Bundeslade des Herrn aber steht unter Zelttüchern.
2Nathan antwortete David: Alles, was du im Sinne hast, das tue, denn Gott ist mit dir!
3Aber noch in derselben Nacht erging das Wort Gottes an Nathan:
4Gehe hin und sage meinem Knechte David: So spricht der Herr: Nicht du sollst mir das Haus bauen, das mir zur Wohnung dienen soll;
5habe ich doch in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, da ich Israel heraufführte, bis auf diesen Tag, sondern in einer Zeltwohnung bin ich umhergezogen. (a) 1Kön 8:16
6Habe ich etwa, solange ich in ganz Israel umherzog, zu einem der Richter Israels, die ich zu Hirten meines Volkes bestellt habe, jemals gesagt: Warum habt ihr mir kein Zedernhaus gebaut?
7Darum sollst du nun zu meinem Knechte David also sprechen: So spricht der Herr der Heerscharen: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggeholt, damit du Fürst werdest über mein Volk Israel. (a) 1Sa 16:11
8Ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gezogen bist, und habe all deine Feinde vor dir ausgerottet. Ich will dir einen Namen machen gleich dem Namen der Grössten auf Erden,
9und ich will meinem Volke Israel eine Stätte bereiten und es daselbst einpflanzen, dass es ruhig wohnen bleibe und sich nicht mehr ängstige und dass Ruchlose es nicht mehr aufreiben wie vordem
10seit der Zeit, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe, und ich will alle deine Feinde demütigen. Dich aber will ich gross machen und dir ein Haus bauen.
11Wenn einst deine Zeit um ist und du zu deinen Vätern gehst, dann will ich deinen Nachwuchs aufrichten, einen deiner Söhne, und will sein Königtum befestigen.
12Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron auf ewig befestigen. (a) 1Kön 5:19
13Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein, und ich will ihm meine Gnade nicht entziehen, wie ich sie dem entzogen habe, der vor dir gewesen ist.
14Vielmehr will ich ihn für immer bestellen über mein Haus und mein Königtum, und sein Thron soll in Ewigkeit feststehen.
15Ganz nach diesen Worten und diesem Gesicht redete Nathan mit David.
16Da ging der König David hinein, liess sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Herr, mein Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?
17Und das war dir noch nicht genug, o Gott, sondern du hast dem Hause deines Knechtes auf ferne Zukunft hin Verheissungen gegeben und hast mich viele Geschlechter von Menschen schauen lassen, der du mich hoch erhoben hast, o Herr, mein Gott.
18Was soll David weiter zu dir sagen? Du kennst ja deinen Knecht.
19Herr, um deines Knechtes willen und nach deinem Herzen hast du gehandelt, indem du deinem Knechte all dies Grosse kundtatst.
20Herr, keiner ist dir gleich, und kein Gott ist ausser dir nach alledem, was wir mit unsern Ohren gehört haben. (a) Jes 40:18 25
21Und wo ist eine andre Nation auf Erden wie dein Volk Israel, um derentwillen Gott hingegangen wäre, sie sich zum Volke zu erkaufen und ihr einen Namen zu machen und für sie so grosse und furchtbare Dinge zu tun, vor ihr ein (andres) Volk zu vertreiben?
22Du aber hast dir dein Volk Israel auf ewig zum Volke bestimmt, und du, Herr, bist sein Gott geworden.
23So möge sich nun, o Herr, für alle Zeiten die Verheissung als wahr erweisen, die du deinem Knechte und seinem Hause gegeben; tue, wie du geredet hast.
24Dann wird sich auch dein Name als wahr erweisen und gross sein für alle Zeiten, dass man sagen wird: "Der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, ist Gott über Israel", und das Haus deines Knechtes David wird vor dir Bestand haben.
25Denn du, mein Gott, hast deinem Knecht geoffenbart, dass du ihm ein Haus bauen wollest. Darum hat sich dein Knecht ein Herz gefasst, zu dir zu beten.
26Und nun, Herr, du bist Gott und hast deinem Knechte solches Glück verheissen -
27so wollest du denn das Haus deines Knechtes segnen, dass es ewig vor dir bestehe; denn was du, Herr, segnest, das ist gesegnet für alle Zeiten!
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 1. Chronik 17
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
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Schlüsselvergleich: 1. Chronik 17:16
"Da ging der König David hinein und setzte sich vor Jehova nieder und sprach: Wer bin ich, Jehova Gott, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast?"
"Da ging der König David hinein, liess sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Herr, mein Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?"
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