Sprüche 1 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 1
1Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel:
2um Weisheit und Unterweisung zu kennen, um Worte des Verstandes zu verstehen,
3um zu empfangen einsichtsvolle Unterweisung, Gerechtigkeit und Recht und Geradheit;
4um Einfältigen Klugheit zu geben, dem Jüngling Erkenntnis und Besonnenheit.
5Der Weise wird hören und an Kenntnis zunehmen, und der Verständige wird sich weisen Rat erwerben;
6um einen Spruch zu verstehen und verschlungene Rede, Worte der Weisen und ihre Rätsel. -
7Die Furcht Jehovas ist der Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung.
8Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter!
9Denn sie werden ein anmutiger Kranz sein deinem Haupte und ein Geschmeide deinem Halse. -
10Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so willige nicht ein.
11Wenn sie sagen: Geh mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wollen den Unschuldigen nachstellen ohne Ursache;
12wir wollen sie lebendig verschlingen wie der Scheol, und unverletzt, gleich denen, welche plötzlich in die Grube hinabfahren;
13wir werden allerlei kostbares Gut erlangen, werden unsere Häuser mit Beute füllen;
14du sollst dein Los mitten unter uns werfen, wir alle werden einen Beutel haben:
15Mein Sohn, wandle nicht mit ihnen auf dem Wege, halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfade;
16denn ihre Füße laufen dem Bösen zu, und sie eilen, Blut zu vergießen.
17Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen alles Geflügelten;
18sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, stellen ihren eigenen Seelen nach.
19So sind die Pfade aller derer, welche der Habsucht frönen: sie nimmt ihrem eigenen Herrn das Leben.
20Die Weisheit schreit draußen, sie läßt auf den Straßen ihre Stimme erschallen.
21Sie ruft an der Ecke lärmender Plätze; an den Eingängen der Tore, in der Stadt redet sie ihre Worte:
22Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfältigkeit lieben, und werden Spötter ihre Lust haben an Spott, und Toren Erkenntnis hassen?
23Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, will euch kundtun meine Reden. -
24Weil ich gerufen, und ihr euch geweigert habt, meine Hand ausgestreckt, und niemand aufgemerkt hat,
25und ihr all meinen Rat verworfen, und meine Zucht nicht gewollt habt:
26so werde auch ich bei eurem Unglück lachen, werde spotten, wenn euer Schrecken kommt;
27wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen.
28Dann werden sie zu mir rufen, und ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen, und mich nicht finden:
29darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jehovas nicht erwählt,
30nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht.
31Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen.
32Denn die Abtrünnigkeit der Einfältigen wird sie töten, und die Sorglosigkeit der Toren sie umbringen;
33wer aber auf mich hört, wird sicher wohnen, und wird ruhig sein vor des Übels Schrecken.
Sprüche 1
1Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel,
2daß man Weisheit und Zucht begreife, Verständnis gewinne verständiger Reden,
3daß man Zucht annehme, welche klug macht, Gerechtigkeit und Sinn für das Rechte und Geradheit,
4daß den Unerfahrenen Gescheidheit zu teil werde, dem Jüngling Erkenntnis und Umsicht, -
5durch Hören mehrt der Weise sein Wissen, und gewinnt, wer verständig ist, den rechten Weg -
6daß man Rede in Sprüchen und Bildern verstehe, die Worte von Weisen und ihre Rätsel.
7Die Furcht Jahwes ist der Anfang der Erkenntnis; Weisheit und Zucht wird von den Narren verachtet.
8Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter!
9Denn ein lieblicher Kranz sind sie für dein Haupt, und ein Kettenschmuck an deinem Halse.
10Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht.
11Wenn sie sagen: Gehe mit uns! Wir wollen auf Blut lauern, dem Unschuldigen ohne Ursache nachstellen;
12wir wollen sie wie die Unterwelt lebendig verschlingen und die Schuldlosen gleich denen, die in die Grube hinabfahren.
13Allerlei kostbares Gut wollen wir gewinnen, wollen unsere Häuser mit Raube füllen.
14Du sollst gleichen Anteil mit uns haben; wir alle wollen einen Beutel führen! -
15mein Sohn, so wandle nicht des Wegs mit ihnen, halte deinen Fuß von ihrem Pfade zurück.
16Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen.
17Denn vergeblich ist das Netz ausgespannt vor den Augen aller Geflügelten.
18Jene aber lauern auf ihr eigenes Blut, stellen ihrem eigenen Leben nach.
19Also ergeht es allen, die nach ungerechtem Gewinne trachten, daß ihr Trachten ihnen das Leben nimmt.
20Der Weisheit Rufe ertönen auf der Gasse, auf den freien Plätzen läßt sie ihre Stimme erschallen.
21An der Ecke lärmender Straßen ruft sie; an den Eingängen der Thore, überall in der Stadt redet sie ihre Worte:
22Wie lange wollt ihr Einfältigen Einfalt lieben, und wie lange wollen die Spötter Lust zum Spotten haben, und die Thoren Erkenntnis hassen?
23Kehrt euch zu meiner Rüge, so will ich euch meinen Geist sprudeln lassen, will euch meine Worte kund thun.
24Weil ich denn rief, und ihr euch weigertet, ich meine Hand ausstreckte, und niemand darauf achtete,
25ihr vielmehr allen meinen Rat in den Wind schlugt und meiner Rüge nicht folgtet,
26so will auch ich bei eurem Unglücke lachen, will spotten, wenn Schrecken über euch kommt,
27wenn einem Ungewitter gleich Schrecken über euch kommt, und euer Unglück wie ein Sturmwind heranzieht, wenn Not und Drangsal über euch kommen.
28Alsdann werden sie mich rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen, aber nicht finden.
29Darum, daß sie Erkenntnis haßten und sich nicht für die Furcht Jahwes entschieden,
30von meinem Rate nichts wissen wollten, alle meine Rüge verschmähten:
31So sollen sie von den Früchten ihres Wandels zehren und sich an ihren eigenen Entschließungen satt essen.
32Denn ihr eignes Widerstreben bringt die Einfältigen um, und ihre eigne Sorglosigkeit richtet die Thoren zu Grunde.
33Wer aber mir gehorcht, wird sicher wohnen und wohlgemut sein, ledig aller Furcht vor Unheil.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 1
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 1 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 1:16
"denn ihre Füße laufen dem Bösen zu, und sie eilen, Blut zu vergießen."
"Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen."
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