Römer 12 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Römer 12
1Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst ist.
2Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
3Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, daß er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4Denn gleichwie wir in einem Leibe viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Verrichtung haben,
5also sind wir, die Vielen, ein Leib in Christo, einzeln aber Glieder voneinander.
6Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben, nach der uns verliehenen Gnade: es sei Weissagung, so laßt uns weissagen nach dem Maße des Glaubens;
7es sei Dienst, so laßt uns bleiben im Dienst; es sei, der da lehrt, in der Lehre;
8es sei, der da ermahnt, in der Ermahnung; der da mitteilt, in Einfalt; der da vorsteht, mit Fleiß; der da Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.
9Die Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheuet das Böse, haltet fest am Guten.
10In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend;
11im Fleiße nicht säumig, inbrünstig im Geist; dem Herrn dienend.
12In Hoffnung freuet euch; in Trübsal harret aus; im Gebet haltet an;
13an den Bedürfnissen der Heiligen nehmet teil; nach Gastfreundschaft trachtet.
14Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht.
15Freuet euch mit den sich Freuenden, weinet mit den Weinenden.
16Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnet nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst.
17Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid vorsorglich für das, was ehrbar ist vor allen Menschen.
18Wenn möglich, so viel an euch ist, lebet mit allen Menschen in Frieden.
19Rächet nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebet Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben: "Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr".
20"Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dieses tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln."
21Laß dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.
Römer 12
1So ermahne ich euch nun, Brüder, bei der Barmherzigkeit Gottes: eure Leiber darzubringen zu einem lebendigen, heiligen, Gott wohlgefälligen Opfer, als zu eurem vernünftigen Gottesdienst.
2Und gestaltet euer Leben nicht gleich dieser Welt, sondern verwandelt euch durch Erneuerung eures Denkens, um zu erlangen das Gefühl dafür, was Gottes Wille ist: Das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene.
3So weise ich denn durch die Gnade, die mir verliehen ist, jeden von euch an, den Sinn nicht hochzutragen über Gebühr, sondern in seinem Sinn zu pflegen Besonnenheit, im Maße des Glaubens, wie es Gott einem jeden verliehen hat.
4Denn wie wir an einem Leibe viele Glieder haben, die Glieder alle aber ihre besondere Verrichtung,
5so bilden wir zusammen einen Leib in Christus, als einzelne aber stehen wir zu einander wie Glieder;
6ausgestattet aber mit verschiedenen Gaben, je nach der Gnade die uns verliehen ist.
7Sei es Weissagung: nach Maßgabe des Glaubens; Verwaltung: im Berufe der Verwaltung; wer lehrt: in dem der Lehre;
8wer ermahnt: in dem der Ermahnung; wer mitteilt: in Einfalt; der Vorsteher: in Eifer; wer Barmherzigkeit übt: mit Lust.
9Die Liebe ohne Rückhalt! Das Böse verabscheuen, dem Guten anhängen!
10In der Bruderliebe sich zusammenschließen, in der Ehrerbietung einander vorangehen!
11Im Eifer unverdrossen, im Geist feurig! Dem Herrn dienen,
12der Hoffnung sich freuen, der Trübsal Stand halten, im Gebet beharren!
13Den Heiligen nach Bedürfnis mitteilen, Gastfreundschaft pflegen!
14Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht.
15Sich freuen mit den Fröhlichen, weinen mit Weinenden!
16Einer dem andern in seinen Gedanken sich gleichstellen, nicht nach hohen Dingen trachten, sich heruntergeben zur Niedrigkeit! Haltet euch nicht selbst für klug!
17Niemand Böses mit Bösem vergelten, immer auf das denken, was edel ist, allen Menschen gegenüber!
18Wo möglich, so viel an Euch ist, Friede halten mit allen Menschen,
19nicht euch selbst Recht schaffen, Geliebte! Vielmehr lasset Raum dem Zorngericht; denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr.
20Vielmehr wenn deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet denselben, so tränke ihn; thust du das, so wirst du Feuerkohlen auf sein Haupt sammeln.
21Laß dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Römer 12
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Römer 12 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Römer 12:16
"Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnet nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst."
"Einer dem andern in seinen Gedanken sich gleichstellen, nicht nach hohen Dingen trachten, sich heruntergeben zur Niedrigkeit! Haltet euch nicht selbst für klug!"
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Sprüche 3





