Psalmen 71 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Psalmen 71
1Auf dich, Jehova, traue ich: Laß mich nimmer beschämt werden!
2In deiner Gerechtigkeit befreie mich und errette mich! Neige dein Ohr zu mir und schaffe mir Rettung!
3Sei mir ein Fels zur Wohnung, um stets dahin zu gehen! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Burg.
4Mein Gott, errette mich aus der Hand des Gesetzlosen, aus der Faust des Ungerechten und des Gewaltsamen!
5Denn du bist meine Hoffnung, Herr, Jehova; meine Zuversicht von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich gestützt von Mutterschoße an, aus meiner Mutter Leibe zogest du mich hervor; von dir ist stets mein Lobgesang.
7Vielen bin ich wie ein Wunder; du aber bist meine starke Zuflucht.
8Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobe, von deinem Ruhm den ganzen Tag.
9Verwirf mich nicht zur Zeit des Alters; beim Schwinden meiner Kraft verlaß mich nicht!
10Denn meine Feinde haben von mir geredet, und die auf meine Seele lauern, miteinander geratschlagt;
11und sie sagen: Gott hat ihn verlassen; verfolget und greifet ihn, denn kein Erretter ist da!
12O Gott, sei nicht fern von mir; mein Gott, eile zu meiner Hilfe!
13Laß beschämt werden, laß vergehen, die wider meine Seele sind! Laß mit Hohn und Schande bedeckt werden, die mein Unglück suchen!
14Ich aber will beständig harren und all dein Lob vermehren.
15Mein Mund soll erzählen deine Gerechtigkeit, den ganzen Tag deine Rettung; denn ich weiß sie nicht zu zählen.
16Ich werde kommen mit den Machttaten des Herrn Jehova, werde gedenken deiner Gerechtigkeit, deiner allein.
17Gott! Du hast mich gelehrt von meiner Jugend an, und bis hierher habe ich deine Wundertaten verkündet.
18Und auch bis zum Alter und bis zum Greisentum verlaß mich nicht, o Gott, bis ich verkünde deinen Arm dem künftigen Geschlecht, allen, die da kommen werden, deine Macht!
19Und deine Gerechtigkeit, o Gott, reicht bis zur Höhe; du, der du große Dinge getan hast, o Gott, wer ist wie du?
20Du, der du uns viele Bedrängnisse und Übel hast sehen lassen, du wirst uns wieder beleben, und uns wieder heraufführen aus den Tiefen der Erde.
21Du wirst meine Größe mehren, und du wirst dich wenden und mich trösten.
22Auch will ich dich preisen mit der Harfe, ja, deine Wahrheit, mein Gott! Ich will dir Psalmen singen mit der Laute, du Heiliger Israels!
23Jubeln werden meine Lippen, wenn ich dir Psalmen singe, und meine Seele, die du erlöst hast;
24auch meine Zunge wird von deiner Gerechtigkeit reden den ganzen Tag; denn beschämt, denn mit Scham sind bedeckt worden, die mein Unglück suchen.
Psalmen 71
1Bei dir, Jahwe, suche ich Zuflucht: Laß mich nimmermehr zu Schanden werden!
2Errette und befreie mich nach deiner Gerechtigkeit; neige zu mir dein Ohr und hilf mir!
3Sei mir ein schützender Fels, eine feste Burg, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg!
4Mein Gott, befreie mich aus der Gewalt des Gottlosen, aus der Faust des Frevlers und Tyrannen.
5Denn du bist meine Hoffnung, Herr Jahwe, meine Zuversicht von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; vom Mutterschoße an warst du mein Versorger: auf dich geht immerdar mein Loblied.
7Ich bin für viele wie ein Wunder, aber du bist meine starke Zuflucht!
8Mein Mund ist voll von deinem Ruhm, immerdar voll von deinem Preis.
9Verwirf mich nicht zur Zeit des Alters; wenn mir die Kräfte schwinden, verlaß mich nicht!
10Denn meine Feinde reden über mich und, die auf mein Leben lauern, beratschlagen sich miteinander
11und sprechen: “Gott hat ihn verlassen; verfolgt und greift ihn, denn da ist kein Retter!”
12Gott, sei nicht ferne von mir; mein Gott, eile mir zu Hilfe!
13Mögen beschämt, vernichtet werden, die meine Seele befeinden, mit Schmach und Schande bedeckt werden, die mein Unglück wollen.
14Ich aber will immerdar harren und all' deinen Ruhm vermehren.
15Mein Mund soll deine Gerechtigkeit, soll immerfort dein Heil verkünden, denn ich weiß ihrer keine Zahl!
16Ich will mit den Großthaten des Herrn Jahwes kommen, will allein deine Gerechtigkeit rühmen.
17Gott, du hast mich gelehrt von meiner Jugend an, und bis hierher verkündige ich deine Wunder.
18Aber auch bis zum Greisenalter und grauen Haar, o Gott, verlaß mich nicht, daß ich deinen Arm dem künftigen Geschlechte verkündige, deine Stärke allen, die noch kommen werden.
19Denn deine Gerechtigkeit, o Gott, reicht bis zur Himmelshöhe; der du Großes gethan hast, Gott, wer ist dir gleich?
20Der du uns viel Not und Unglück erleben ließest, wirst uns neu beleben und aus den Tiefen der Erde uns wieder emporziehen.
21Du wirst meine Hoheit mehren und mich wiederum trösten.
22So will auch ich mit Harfenspiel, mein Gott, dich, deine Treue, preisen, will auf der Zither dir spielen, du Heiliger Israels!
23Meine Lippen sollen jubeln, wenn ich dir spiele, und meine Seele, die du erlöst hast.
24Auch meine Zunge soll immerfort von deiner Gerechtigkeit reden; denn beschämt, zu Schanden wurden, die mein Unglück wollten.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Psalmen 71
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 71 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 71:16
"Ich werde kommen mit den Machttaten des Herrn Jehova, werde gedenken deiner Gerechtigkeit, deiner allein."
"Ich will mit den Großthaten des Herrn Jahwes kommen, will allein deine Gerechtigkeit rühmen."
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