Psalmen 38 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Psalmen 38
1Ein Psalm von David zum Gedächtnis. Jehova, strafe mich nicht in deinem Zorn, noch züchtige mich in deinem Grimm!
2Denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich herabgesenkt.
3Nichts Heiles ist an meinem Fleische wegen deines Zürnens, kein Frieden in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde.
4Denn meine Ungerechtigkeiten sind über mein Haupt gegangen, wie eine schwere Last sind sie zu schwer für mich.
5Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Torheit.
6Ich bin gekrümmt, über die Maßen gebeugt; den ganzen Tag gehe ich trauernd einher.
7Denn voll Brand sind meine Lenden, und nichts Heiles ist an meinem Fleische.
8Ich bin ermattet und über die Maßen zerschlagen, ich heule vor Gestöhn meines Herzens.
9Herr, vor dir ist all mein Begehr, und mein Seufzen ist nicht vor dir verborgen.
10Mein Herz pocht, verlassen hat mich meine Kraft; und das Licht meiner Augen, auch das ist nicht bei mir.
11Meine Lieben und meine Genossen stehen fernab von meiner Plage, und meine Verwandten stehen von ferne.
12Und die nach meinem Leben trachten, legen mir Schlingen; und die mein Unglück suchen, reden von Schadentun und sinnen auf Trug den ganzen Tag.
13Ich aber, wie ein Tauber, höre nicht, und bin wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.
14Und ich bin wie ein Mann, der nicht hört, und in dessen Munde keine Gegenreden sind.
15Denn auf dich, Jehova, harre ich; du, du wirst antworten, Herr, mein Gott.
16Denn ich sprach: Daß sie sich nicht über mich freuen! Beim Wanken meines Fußes tun sie groß wider mich.
17Denn ich bin nahe daran zu hinken, und mein Schmerz ist beständig vor mir.
18Denn ich tue kund meine Ungerechtigkeit; ich bin bekümmert wegen meiner Sünde.
19Meine Feinde aber leben, sind stark, und viele sind derer, die ohne Grund mich hassen;
20und Böses für Gutes vergeltend, feinden sie mich an, weil ich dem Guten nachjage.
21Verlaß mich nicht, Jehova; mein Gott, sei nicht fern von mir!
22Eile zu meiner Hilfe, Herr, meine Rettung!
Psalmen 38
1Ein Psalm Davids, um in Erinnerung zu bringen.
2Jahwe, nicht in deinem Zorne strafe mich und nicht in deinem Grimme züchtige mich!
3Denn deine Pfeile haben sich in mich herabgesenkt, und deine Hand fuhr herab auf mich.
4An meinem Leibe blieb nichts unversehrt infolge deines Grimms, nichts heil an meinen Gebeinen infolge meiner Sünde.
5Denn meine Verschuldungen gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer.
6Es stinken, es eitern meine Beulen infolge meiner Thorheit.
7Ich bin überaus gekrümmt, gebeugt; immerfort gehe ich trauernd einher.
8Denn meine Lenden sind voll Brand, und an meinem Leibe blieb nichts unversehrt.
9Ich bin überaus erstarrt und zerschlagen; ich stöhne lauter, als ein Löwe brüllt.
10O Herr, all' mein Begehren ist dir offenbar, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
11Mein Herz pocht heftig, meine Kraft hat mich verlassen; selbst meiner Augen Licht ist nicht bei mir.
12Die mich liebten und mir freund waren, treten abseits bei meiner Pein, und die mir nahe standen, halten sich fern.
13Und die mir nach dem Leben trachten, legten Schlingen, und die mein Unglück suchen, beschlossen Verderben und sinnen immerfort auf Trug.
14Ich aber, gleich einem Tauben, höre nicht und bin wie ein Stummer, der seinen Mund nicht aufthut.
15Ich ward wie einer, der nicht hört, in dessen Munde keine Widerrede ist.
16Denn auf dich, Jahwe, habe ich geharrt; du wirst erhören, Herr, mein Gott.
17Denn ich spreche: daß sie nur nicht über mich frohlocken! Da mein Fuß wankte, thaten sie groß wider mich.
18Denn ich bin des Hinfallens gewärtig, und mein Schmerz verläßt mich nie.
19Denn meine Schuld muß ich bekennen, gräme mich wegen meiner Sünde.
20Aber zahlreich sind, die mich ohne Ursache anfeinden, und viel sind derer, die mich grundlos hassen.
21Indem sie mir Gutes mit Bösem vergelten, befehden sie mich, dafür, daß ich dem Guten nachjage.
22Verlaß mich nicht, Jahwe; mein Gott, sei nicht fern von mir!
23Eile mir zu Hilfe, Herr, mein Heil!
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Psalmen 38
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 38 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 38:16
"Denn ich sprach: Daß sie sich nicht über mich freuen! Beim Wanken meines Fußes tun sie groß wider mich."
"Denn auf dich, Jahwe, habe ich geharrt; du wirst erhören, Herr, mein Gott."
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Sprüche 3





