Philemon 1 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Philemon 1
1Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter,
2und Appia, der Schwester, und Archippus, unserem Mitkämpfer, und der Versammlung, die in deinem Hause ist:
3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
4Ich danke meinem Gott, indem ich allezeit deiner erwähne in meinen Gebeten,
5da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den Herrn Jesus und zu allen Heiligen hast,
6daß die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Anerkennung alles Guten, welches in uns ist gegen Christum Jesum .
7Denn wir haben große Freude und großen Trost durch deine Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind.
8Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christo habe, dir zu gebieten, was sich geziemt,
9so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie Paulus, der Alte, jetzt aber auch ein Gefangener Jesu Christi.
10Ich bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Banden, Onesimus,
11der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist,
12den ich zu dir zurückgesandt habe ihn, das ist mein Herz;
13welchen ich bei mir behalten wollte, auf daß er statt deiner mir diene in den Banden des Evangeliums.
14Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß deine Wohltat nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.
15Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit von dir getrennt gewesen, auf daß du ihn für immer besitzen mögest,
16nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn.
17Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich.
18Wenn er dir aber irgend ein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an.
19Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; daß ich dir nicht sage, daß du auch dich selbst mir schuldig bist.
20Ja, Bruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im Herrn; erquicke mein Herz in Christo.
21Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sage.
22Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, daß ich durch eure Gebete euch werde geschenkt werden.
23Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
24Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
25Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!
Philemon 1
1Paulus, Gefangener Christus Jesus' und Timotheus der Bruder an Philemon unseren teueren Mitarbeiter
2und die Schwester Appia und Archippus, unseren Mitstreiter und die Gemeinde deines Hauses:
3Gnade euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.
4Ich danke meinem Gott allezeit, indem ich deiner gedenke in meinen Gebeten,
5da ich höre von deiner Liebe und dem Glauben, den du hast zu dem Herrn Jesus und für alle Heiligen:
6auf daß der Anteil an deinem Glauben wirksam werden möge in der Erkenntnis alles Guten, was unter euch ist, für Christus.
7Denn ich hatte viel Freude und Trost über deiner Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich erquickt sind, Bruder.
8Darum obwohl ich in Christus mich ganz berechtigt weiß, dir vorzuschreiben, was sich ziemt,
9ziehe ich doch um der Liebe willen vor, dich zu bitten. Siehe mich an: ich Paulus, ein Greis, jetzt auch Gefangener Christus Jesus',
10bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt in meinen Ketten, den Onesimus,
11der dir einst wenig wert, jetzt aber dir und mir hoch wert geworden:
12Ich schicke ihn zurück, ich schicke dir mein Herz damit.
13Gerne hätte ich ihn behalten, daß er mir statt deiner diene in den Banden des Evangeliums;
14aber ich wollte nichts thun ohne dein Einverständnis, damit nicht die Wohlthat von dir wie gezwungen herauskomme; sie sollte freiwillig sein.
15Ist er doch vielleicht eben darum auf eine kurze Zeit dir genommen worden, damit du ihn auf ewig hättest,
16nicht mehr als Knecht, sondern als etwas viel besseres, als geliebten Bruder - mir gewiß, wie sollte er es dir nicht noch mehr sein im Fleisch sowohl als im Herrn.
17Wenn ich dir Mitgenosse bin, so nimm ihn an wie mich.
18Hat er dir aber Schaden gethan oder schuldet dir, so schreibe es auf meine Rechnung.
19Ich Paulus schreibe es eigenhändig: ich werde es bezahlen; ich will nicht davon reden, daß du dich selbst mir schuldest.
20Ja, Bruder, ich möchte von dir etwas haben im Herrn, erquicke mein Herz in Christus.
21Im Vertrauen auf deine Willigkeit schreibe ich dir; ich weiß, daß du mehr thust als ich sage.
22Rüste dich auch mich zum Gaste zu haben; ich hoffe daß ich euch durch euer Gebet wiedergeschenkt werde.
23Es grüßt dich Epaphras mein Mitgefangener in Christus Jesus,
24Marcus, Aristarchus, Demas und Lukas, meine Mitarbeiter.
25Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus mit eurem Geiste.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Philemon 1
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Philemon 1 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Philemon 1:16
"nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn."
"nicht mehr als Knecht, sondern als etwas viel besseres, als geliebten Bruder - mir gewiß, wie sollte er es dir nicht noch mehr sein im Fleisch sowohl als im Herrn."
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