Lukas 1 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Lukas 1
1Dieweil ja viele es unternommen haben, eine Erzählung von den Dingen, die unter uns völlig geglaubt werden, zu verfassen,
2so wie es uns die überliefert haben, welche von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,
3hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,
4auf daß du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennest, in welchen du unterrichtet worden bist.
5Es war in den Tagen Herodes', des Königs von Judäa, ein gewisser Priester, mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abias; und sein Weib war aus den Töchtern Aarons, und ihr Name Elisabeth.
6Beide aber waren gerecht vor Gott, indem sie untadelig wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
7Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war; und beide waren in ihren Tagen weit vorgerückt.
8Es geschah aber, als er in der Ordnung seiner Abteilung den priesterlichen Dienst vor Gott erfüllte,
9traf ihn, nach der Gewohnheit des Priestertums, das Los, in den Tempel des Herrn zu gehen, um zu räuchern.
10Und die ganze Menge des Volkes war betend draußen zur Stunde des Räucherns.
11Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, zur Rechten des Räucheraltars stehend.
12Und als Zacharias ihn sah, ward er bestürzt, und Furcht überfiel ihn.
13Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Flehen ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes heißen.
14Und er wird dir zur Freude und Wonne sein, und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15Denn er wird groß sein vor dem Herrn; weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken und schon von Mutterleibe an mit Heiligem Geiste erfüllt werden.
16Und viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren.
17Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elias, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Einsicht von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.
18Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich dies erkennen? Denn ich bin ein alter Mann, und mein Weib ist weit vorgerückt in ihren Tagen.
19Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir diese gute Botschaft zu verkündigen.
20Und siehe, du wirst stumm sein und nicht sprechen können bis zu dem Tage, da dieses geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die zu ihrer Zeit werden erfüllt werden.
21Und das Volk wartete auf Zacharias, und sie wunderten sich darüber, daß er im Tempel verzog.
22Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden, und sie erkannten, daß er im Tempel ein Gesicht gesehen hatte. Und er winkte ihnen zu und blieb stumm.
23Und es geschah, als die Tage seines Dienstes erfüllt waren, ging er weg nach seinem Hause.
24Nach diesen Tagen aber wurde Elisabeth, sein Weib, schwanger und verbarg sich fünf Monate, indem sie sagte:
25Also hat mir der Herr getan in den Tagen, in welchen er mich angesehen hat, um meine Schmach unter den Menschen wegzunehmen.
26Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth,
27zu einer Jungfrau, die einem Manne verlobt war mit Namen Joseph, aus dem Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
28Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadigte! Der Herr ist mit dir; gesegnet bist du unter den Weibern!
29Sie aber, als sie ihn sah ward bestürzt über sein Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei.
30Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden;
31und siehe, du wirst im Leibe empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen.
32Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
33und er wird über das Haus Jakobs herrschen ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.
34Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies sein, dieweil ich keinen Mann kenne?
35Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
36Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch mit einem Sohne schwanger in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche unfruchtbar genannt war;
37denn bei Gott wird kein Ding unmöglich sein.
38Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Worte. Und der Engel schied von ihr.
39Maria aber stand in selbigen Tagen auf und ging mit Eile nach dem Gebirge, in eine Stadt Judas;
40und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth.
41Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geiste erfüllt
42und rief aus mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Weibern, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
43Und woher mir dieses, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
45Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!
46Und Maria sprach:
47Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat frohlockt in Gott, meinem Heilande;
48denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter.
49Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name;
50und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
51Er hat Macht geübt mit seinem Arm; er hat zerstreut, die in der Gesinnung ihres Herzens hochmütig sind.
52Er hat Mächtige von Thronen hinabgestoßen, und Niedrige erhöht.
53Hungrige hat er mit Gütern erfüllt, und Reiche leer fortgeschickt.
54Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, damit er eingedenk sei der Barmherzigkeit
55(wie er zu unseren Vätern geredet hat) gegen Abraham und seinen Samen in Ewigkeit. -
56Und Maria blieb ungefähr drei Monate bei ihr; und sie kehrte nach ihrem Hause zurück.
57Für Elisabeth aber wurde die Zeit erfüllt, daß sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn.
58Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, daß der Herr seine Barmherzigkeit an ihr groß gemacht habe, und sie freuten sich mit ihr.
59Und es geschah am achten Tage, da kamen sie, das Kindlein zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters: Zacharias.
60Und seine Mutter antwortete und sprach: Nein, sondern er soll Johannes heißen.
61Und sie sprachen zu ihr: Niemand ist aus deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trägt.
62Sie winkten aber seinem Vater zu, wie er etwa wolle, daß er genannt werde.
63Und er forderte ein Täfelchen und schrieb also: Johannes ist sein Name. Und sie verwunderten sich alle.
64Alsbald aber wurde sein Mund aufgetan und seine Zunge gelöst, und er redete, indem er Gott lobte.
65Und Furcht kam über alle, die um sie her wohnten; und auf dem ganzen Gebirge von Judäa wurden alle diese Dinge besprochen.
66Und alle, die es hörten, nahmen es zu Herzen und sprachen: Was wird doch aus diesem Kindlein werden? Denn auch des Herrn Hand war mit ihm.
67Und Zacharias, sein Vater, wurde mit Heiligem Geiste erfüllt und weissagte und sprach:
68Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, daß er besucht und Erlösung geschafft hat seinem Volke,
69und uns ein Horn des Heils aufgerichtet hat in dem Hause Davids, seines Knechtes
70(gleichwie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten, die von alters her waren),
71Rettung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen;
72um Barmherzigkeit zu vollbringen an unseren Vätern und seines heiligen Bundes zu gedenken,
73des Eides, den er Abraham, unserem Vater, geschworen hat, um uns zu geben,
74daß wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen
75in Frömmigkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.
76Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,
77um seinem Volke Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sünden,
78durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,
79um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens.
80Das Kindlein aber wuchs und erstarkte im Geist, und war in den Wüsteneien bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
Lukas 1
1Da nun schon Manche versucht haben, eine Erzählung von den bei uns beglaubigten Begebenheiten zu verfassen,
2so wie es uns die ursprünglichen Augenzeugen und Diener des Wortes überliefert haben,
3so habe auch ich mich entschlossen, nachdem ich allem von vorne an genau nachgegangen, es für dich, hochgeehrter Theophilus, nach der Reihenfolge niederzuschreiben,
4damit du dich von der Gewißheit der Geschichten, die du in deinem Unterricht erfuhrst, überzeugen könnest.
5Es war in den Tagen Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias aus der Tagesklasse Abia, und derselbe hatte eine Frau aus den Töchtern Aaron, die hieß Elisabet.
6Es waren aber beide gerecht vor Gott, wandelnd in allen Geboten und Gerechtsamen des Herrn, ohne Tadel.
7Und sie hatten kein Kind, dieweil Elisabet unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt.
8Es geschah aber, da er, weil seine Tagklasse an der Reihe war, den Priesterdienst hatte vor Gott,
9traf ihn nach dem Brauche der Priesterschaft das Los, zu räuchern und hiezu in den Tempel des Herrn zu treten.
10Und die ganze Versammlung des Volks war außerhalb im Gebet in der Stunde des Rauchopfers.
11Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, zur Rechten des Räucheraltars stehend.
12Und Zacharias, da er es sah, ward bestürzt und Furcht kam über ihn.
13Der Engel aber sprach zu ihm: fürchte dich nicht, Zacharias, dieweil deine Bitte erhört ist, und deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären, und du wirst ihm den Namen Johannes geben;
14und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.
15Denn er wird groß sein vor dem Herrn, Wein und Gebranntes wird er nicht trinken, und wird mit heiligem Geist erfüllt sein vom Mutterleib an,
16und viele der Söhne Israels wird er bekehren zu dem Herrn ihrem Gott;
17und er wird dahingehen vor ihm in Geist und Kraft des Elias, zu wenden die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zum Sinne der Gerechten, zu bereiten dem Herrn ein gerüstetes Volk.
18Und Zacharias sagte zu dem Engel: woran soll ich das erkennen? bin ich doch ein Greis und meine Frau ist vorgerückt in Jahren.
19Und der Engel antwortete und sagte zu ihm: ich bin Gabriel, der da steht vor Gott, und bin abgesandt zu dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
20Und siehe, du wirst schweigen müssen und unvermögend sein zu reden, bis zu dem Tage, da dies geschieht, dafür daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, als welche zu ihrer Zeit erfüllt werden sollen.
21Und das Volk war in Erwartung auf Zacharias, und sie wunderten sich darüber, daß er so lange blieb im Tempel.
22Da er aber herauskam, vermochte er nicht zu ihnen zu reden, und sie erkannten, daß er ein Gesicht im Tempel gesehen; und er winkte ihnen zu, und blieb stumm.
23Und es geschah, wie die Tage seines Dienstes voll waren, gieng er fort nach Hause.
24Nach diesen Tagen aber empfieng Elisabet seine Frau, und verbarg sich fünf Monate und sagte:
25also hat der Herr mir gethan in den Tagen, die er ersehen hat, meine Schmach wegzunehmen bei den Menschen.
26Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine galiläische Stadt mit Namen Nazaret,
27zu einer Jungfrau, die einem Mann mit Namen Joseph verlobt war, aus dem Hause David, und die Jungfrau hieß Mariam.
28Und der Engel trat zu ihr ein und sprach: sei gegrüßt, du Begnadigte, der Herr sei mit dir.
29Sie aber ward bestürzt über dem Worte, und sann darüber nach, was das für ein Gruß sei.
30Und der Engel sagte zu ihr: fürchte dich nicht, Mariam, denn du hast Gnade gefunden bei Gott.
31Und siehe, du wirst empfangen im Schoß, und wirst einen Sohn gebären, und wirst ihm den Namen Jesus geben.
32Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wir ihm geben den Thron seines Vaters David,
33und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seines Königreichs wird kein Ende sein.
34Mariam aber sagte zu dem Engel: wie soll das geschehen, da ich keinen Mann kenne?
35Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich beschatten; darum wird auch, was da entsteht, heilig genannt werden, Sohn Gottes.
36Und siehe, Elisabet deine Verwandte hat gleichfalls einen Sohn empfangen, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die unfruchtbar hieß.
37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
38Mariam aber sprach: siehe, ich bin des Herrn Magd; es geschehe mir nach deinem Wort; und der Engel wich von ihr.
39Mariam aber stand auf in diesen Tagen und wanderte in das Gebirge eilig einer Stadt in Juda zu;
40und trat in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabet.
41Und es geschah, wie Elisabet den Gruß der Mariam hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe.
42Und Elisabet ward voll heiligen Geistes und brach aus mit lauter Stimme in die Worte: Gesegnet bist du unter den Weibern, gesegnet die Frucht deines Leibes.
43Und woher wird mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte im Jubel das Kind in meinem Leibe.
45Und selig, die geglaubt hat, daß zur Vollendung kommen wird, was vom Herrn zu ihr geredet ist.
46Und Mariam sprach: Es war in den Tagen Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias aus der Tagesklasse Abia, und derselbe hatte eine Frau aus den Töchtern Aaron, die hieß Elisabet.
47Meine Seele lobet den Herrn,
48und mein Geist frohlockte über Gott meinen Erlöser, daß er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd. Denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter,
49daß der Gewaltige Großes an mir gethan. Und heilig ist sein Name.
50Und sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht für die, die ihn fürchten.
51Er hat Kraft geübt mit seinem Arm. Er hat zerstreut, die da hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
52Er hat Gewaltige vom Thron gestürzt und Niedrige erhoben.
53Hungernde hat er mit Gütern erfüllt und Reiche leer abziehen heißen.
54Er hat sich Israel seines Sohnes angenommen, der Barmherzigkeit zu gedenken,
55so wie er geredet hat zu unsern Vätern, zu Abraham und seinem Samen für immer.
56Mariam aber blieb bei ihr gegen drei Monate und kehrte zurück nach Hause.
57Bei Elisabet aber ward die Zeit voll zum Gebären und sie gebar einen Sohn.
58Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, daß der Herr seine Barmherzigkeit an ihr verherrlicht hatte, und freuten sich mit ihr.
59Und es geschah, am achten Tage kamen sie den Knaben zu beschneiden, und nannten ihn nach dem Namen seines Vaters Zacharias.
60Und seine Mutter antwortete: Nein, sondern Johannes soll er heißen.
61Und sie sagten zu ihr: es ist niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen führt.
62Sie winkten aber dem Vater zu, wie er ihn genannt haben wolle.
63Und er forderte ein Täfelchen und schrieb darauf: Johannes ist sein Name. Und es verwunderten sich Alle.
64Alsbald aber ward ihm der Mund aufgethan und die Zunge, und er sprach und pries Gott,
65und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und im ganzen Gebirge Judäas wurden alle diese Dinge besprochen.
66Und alle die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sagten: was wird es mit diesem Knaben sein? war doch die Hand des Herrn mit ihm.
67Und Zacharias, sein Vater, ward voll heiligen Geistes und weissagte und sprach:
68Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, daß er heimgesucht und Erlösung geschaffen hat seinem Volk
69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heiles im Hause Davids seines Knechtes,
70so wie er geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von alter Zeit her:
71Erlösung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,
72Erbarmen zu üben an unseren Vätern und zu gedenken seines heiligen Bundes,
73nach dem er zugeschworen hat Abraham unserem Vater,
74uns zu verleihen, daß wir furchtlos aus Feindeshand befreit
75ihm dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm all' unsere Tage.
76Und du aber, Kindlein, sollst Prophet des Höchsten heißen. Denn du sollst vor dem Herrn her wandeln, seine Wege zu bereiten,
77zu geben Erkenntnis des Heils seinem Volke durch Vergebung ihrer Sünden.
78Um herzlicher Barmherzigkeit willen unseres Gottes, in welcher uns heimsuchen wird der Aufgang aus der Höhe,
79zu scheinen denen, die da sitzen in Finsternis und Todesschatten, zu richten unsere Füße auf den Weg des Friedens.
80Der Knabe aber wuchs und ward stark am Geist, und war in der Wüste bis auf den Tag seiner Darstellung vor Israel.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Lukas 1
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Lukas 1 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Lukas 1:16
"Und viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren."
"und viele der Söhne Israels wird er bekehren zu dem Herrn ihrem Gott;"
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1. Mose 1
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Matthäus 5
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Jesaja 53
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