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Hiob 4 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel

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Hiob 4

1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

2Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?

3Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;

4den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.

5Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?

7Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?

8So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

9Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

10Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;

11der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

12Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.

13In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,

14kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;

15und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.

16Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

17Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?

18Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:

19wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.

20Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß man's beachtet, kommen sie um auf ewig.

21Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Hiob 4

1Dann antwortete Eliphas aus Theman und sprach:

2Wird's dich verdrießen, wenn man ein Wort an dich wagt? Doch wer vermag der Worte Lauf zu hemmen!

3Hast du doch Viele selbst ermahnt und schlaffe Arme neu gestärkt:

4Wer strauchelte, den hielten deine Worte aufrecht, und wankenden Knieen verliehst du Kraft.

5Nun, da es dich trifft, verzagst du; da dich's erfaßt, brichst du zusammen.

6Ist deine Gottesfurcht nicht dein Vertrauen, und deine Hoffnung dein unsträflich Leben?

7Bedenke doch, wer kam je schuldlos um, und wo wurden jemals Rechtschaffene vernichtet?

8So viel ich sah: nur, wer Unheil pflügte und Elend säte, hat es auch eingeerntet!

9Durch Gottes Odem gingen sie zu Grunde, durch seinen Zornhauch schwanden sie dahin.

10Des Löwen Brüllen und des Leuen Stimme - der jungen Löwen Zähne sind zerbrochen!

11Der Leu kommt um, weil ihm die Beute fehlt, und zerstreuen müssen sich der Löwin Kinder.

12Und zu mir drang ein verstohlenes Wort, mein Ohr vernahm davon einen flüsternden Laut -

13bei der Gedanken Spiel infolge von Nachtgesichten, wenn tiefer Schlaf sich auf die Menschen senkt.

14Ein Beben überkam mich und ein Zittern, alle meine Gebeine geriethen in Beben.

15Ein Wehen zog an mir vorüber, es sträubten sich die Haare mir am Leibe.

16Dann stand - sein Aussehn konnt ich nicht erkennen - ein Gebilde vor meinen Augen; ich vernahm eine flüsternde Stimme:

17“Ist wohl ein Mensch gerecht vor Gott, vor seinem Schöpfer rein ein Mann?

18“Fürwahr, seinen Dienern traut er nicht und seinen Engeln mißt er Irrtum bei,

19“geschweige den Lehmhüttenbewohnern, deren Sein im Staube wurzelt, die zermalmt werden wie eine Motte.

20“Zwischen Morgen und Abend werden sie zerschmettert; ohne daß es jemand beachtet, gehn sie auf ewig zu Grunde.

21“Wird ihr Zeltstrick in ihnen zerrissen, so sterben sie dahin in Unverstand.”

Hiob 4

1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

2Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?

3Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;

4den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.

5Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?

7Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?

8So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

9Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

10Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;

11der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

12Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.

13In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,

14kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;

15und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.

16Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

17Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?

18Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:

19wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.

20Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß man's beachtet, kommen sie um auf ewig.

21Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Hiob 4:1
GerElb1905

Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

GerTextbibel

Dann antwortete Eliphas aus Theman und sprach:

2
GerElb1905

Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?

GerTextbibel

Wird's dich verdrießen, wenn man ein Wort an dich wagt? Doch wer vermag der Worte Lauf zu hemmen!

3
GerElb1905

Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;

GerTextbibel

Hast du doch Viele selbst ermahnt und schlaffe Arme neu gestärkt:

4
GerElb1905

den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.

GerTextbibel

Wer strauchelte, den hielten deine Worte aufrecht, und wankenden Knieen verliehst du Kraft.

5
GerElb1905

Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.

GerTextbibel

Nun, da es dich trifft, verzagst du; da dich's erfaßt, brichst du zusammen.

6
GerElb1905

Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?

GerTextbibel

Ist deine Gottesfurcht nicht dein Vertrauen, und deine Hoffnung dein unsträflich Leben?

7
GerElb1905

Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?

GerTextbibel

Bedenke doch, wer kam je schuldlos um, und wo wurden jemals Rechtschaffene vernichtet?

8
GerElb1905

So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

GerTextbibel

So viel ich sah: nur, wer Unheil pflügte und Elend säte, hat es auch eingeerntet!

9
GerElb1905

Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

GerTextbibel

Durch Gottes Odem gingen sie zu Grunde, durch seinen Zornhauch schwanden sie dahin.

10
GerElb1905

Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;

GerTextbibel

Des Löwen Brüllen und des Leuen Stimme - der jungen Löwen Zähne sind zerbrochen!

11
GerElb1905

der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

GerTextbibel

Der Leu kommt um, weil ihm die Beute fehlt, und zerstreuen müssen sich der Löwin Kinder.

12
GerElb1905

Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.

GerTextbibel

Und zu mir drang ein verstohlenes Wort, mein Ohr vernahm davon einen flüsternden Laut -

13
GerElb1905

In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,

GerTextbibel

bei der Gedanken Spiel infolge von Nachtgesichten, wenn tiefer Schlaf sich auf die Menschen senkt.

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GerElb1905

kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;

GerTextbibel

Ein Beben überkam mich und ein Zittern, alle meine Gebeine geriethen in Beben.

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GerElb1905

und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.

GerTextbibel

Ein Wehen zog an mir vorüber, es sträubten sich die Haare mir am Leibe.

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GerElb1905

Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

GerTextbibel

Dann stand - sein Aussehn konnt ich nicht erkennen - ein Gebilde vor meinen Augen; ich vernahm eine flüsternde Stimme:

17
GerElb1905

Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?

GerTextbibel

“Ist wohl ein Mensch gerecht vor Gott, vor seinem Schöpfer rein ein Mann?

18
GerElb1905

Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:

GerTextbibel

“Fürwahr, seinen Dienern traut er nicht und seinen Engeln mißt er Irrtum bei,

19
GerElb1905

wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.

GerTextbibel

“geschweige den Lehmhüttenbewohnern, deren Sein im Staube wurzelt, die zermalmt werden wie eine Motte.

20
GerElb1905

Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß man's beachtet, kommen sie um auf ewig.

GerTextbibel

“Zwischen Morgen und Abend werden sie zerschmettert; ohne daß es jemand beachtet, gehn sie auf ewig zu Grunde.

21
GerElb1905

Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

GerTextbibel

“Wird ihr Zeltstrick in ihnen zerrissen, so sterben sie dahin in Unverstand.”

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 4

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Textbibel

Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 4 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 4:16

GerElb1905

"Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:"

GerTextbibel

"Dann stand - sein Aussehn konnt ich nicht erkennen - ein Gebilde vor meinen Augen; ich vernahm eine flüsternde Stimme:"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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