Hiob 35 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Hiob 35
1Und Elihu hob wieder an und sprach:
2Hältst du das für recht? Du hast gesagt: Meine Gerechtigkeit ist größer als diejenige Gottes.
3Denn du fragst, was sie dir nütze; was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte? -
4Ich will dir Worte erwidern und deinen Genossen mit dir.
5Blicke gen Himmel und sieh, und schaue die Wolken an, sie sind höher als du.
6Wenn du sündigst, was tust du ihm an? Und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu?
7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?
8Für einen Mann wie du gilt deine Gesetzlosigkeit etwas, und für ein Menschenkind deine Gerechtigkeit.
9Wegen der Menge der Bedrückungen schreit man; man ruft um Hilfe wegen des Armes der Großen.
10Aber man spricht nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Gesänge gibt in der Nacht,
11der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde, und uns weiser macht als das Gevögel des Himmels?
12Alsdann schreit man, aber er antwortet nicht, wegen des Hochmuts der Bösen.
13Auf nur Eitles hört Gott nicht, und der Allmächtige schaut es nicht an.
14Wenn du auch sagst, du schauest ihn nicht, die Rechtssache ist vor ihm; so harre sein.
15Und nun, wenn sein Zorn nicht heimgesucht hat, sollte er nicht sehr wohl um den Übermut wissen?
16Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis.
Hiob 35
1Elihu hob sodann wieder an und sprach:
2Hälst du das Recht, nennst du das “meine Gerechtigkeit vor Gott”,
3daß du fragst, was sie dir nütze? “Was hilft mir's mehr, als wenn ich sündige?”
4Ich will dir Antwort geben und deinen Freunden mit dir.
5Schau zum Himmel auf und sieh, blicke hinauf zu den Wolken, die hoch über dir sind.
6Wenn du sündigst, was kannst du ihm thun? und sind deiner Übertretungen viel, was schadest du ihm?
7Bist du fromm, was schenkst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?
8Den Mann, wie du einer bist, geht dein Frevel an, und das Menschenkind deine Frömmigkeit!
9Man schreit wohl über der Bedrückungen Menge, klagt über den Arm der Großen,
10doch keiner sagt: “Wo ist Gott mein Schöpfer, der Lobgesänge schenkt in der Nacht,
11der uns belehrt vor den Tieren des Feldes und vor den Vögeln unter dem Himmel und Weisheit giebt?”
12Dann schreit man denn, ohne Erhörung bei ihm zu finden, über den Übermut der Bösen.
13Nein, Nichtiges erhört Gott nicht, und der Allmächtige beachtet es nicht,
14geschweige, da du sagst, du sehest ihn nicht; der Streit liege ihm vor und du harrtest sein.
15Und nun, weil sein Zorn nicht gestraft hat, soll er um die Vergehung gar nicht gewußt haben!
16Hiob aber that seinen Mund auf zu leerem Gerede; ohne Einsicht macht er viel Redens.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 35
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 35 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Hiob 35:16
"Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis."
"Hiob aber that seinen Mund auf zu leerem Gerede; ohne Einsicht macht er viel Redens."
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Psalmen 23
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





