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1. Korinther 14 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel

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1. Korinther 14

1Strebet nach der Liebe; eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr aber, daß ihr weissaget.

2Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht Menschen, sondern Gott; denn niemand versteht es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.

3Wer aber weissagt, redet den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.

4Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.

5Ich wollte aber, daß ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, daß ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, daß er es auslege, auf daß die Versammlung Erbauung empfange.

6Jetzt aber, Brüder, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede, entweder in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre?

7Doch auch die leblosen Dinge, die einen Ton von sich geben, es sei Pfeife oder Harfe, wenn sie den Tönen keinen Unterschied geben, wie wird man erkennen, was gepfiffen oder geharft wird?

8Denn auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?

9Also auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebet, wie wird man wissen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

10Es gibt vielleicht so und so viele Arten von Stimmen in der Welt, und keine Art ist ohne bestimmten Ton.

11Wenn ich nun die Bedeutung der Stimme nicht weiß, so werde ich dem Redenden ein Barbar sein, und der Redende für mich ein Barbar.

12Also auch ihr, da ihr um geistliche Gaben eifert, so suchet, daß ihr überströmend seid zur Erbauung der Versammlung.

13Darum, wer in einer Sprache redet, bete, auf daß er es auslege.

14Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.

15Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geiste, aber ich will auch beten mit dem Verstande; ich will lobsingen mit dem Geiste, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstande.

16Sonst, wenn du mit dem Geiste preisen wirst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?

17Denn du danksagst wohl gut, aber der andere wird nicht erbaut.

18Ich danke Gott, ich rede mehr in einer Sprache als ihr alle.

19Aber in der Versammlung will ich lieber fünf Worte reden mit meinem Verstande, auf daß ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache.

20Brüder, werdet nicht Kinder am Verstande, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstande aber werdet Erwachsene.

21Es steht in dem Gesetz geschrieben: "Ich will in anderen Sprachen und durch andere Lippen zu diesem Volke reden, und auch also werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr."

22Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht den Glaubenden, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Glaubenden.

23Wenn nun die ganze Versammlung an einem Orte zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?

24Wenn aber alle weissagen, und irgend ein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt;

25das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und also, auf sein Angesicht fallend, wird er Gott anbeten und verkündigen, daß Gott wirklich unter euch ist.

26Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

27Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so sei es zu zwei oder höchstens drei und nacheinander, und einer lege aus.

28Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Versammlung, rede aber sich selbst und Gott.

29Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen.

30Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung wird, so schweige der erste.

31Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, auf daß alle lernen und alle getröstet werden.

32Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.

33Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen.

34Eure Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt.

35Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Versammlung zu reden.

36Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?

37Wenn jemand sich dünkt, ein Prophet zu sein oder geistlich, so erkenne er, was ich euch schreibe, daß es ein Gebot des Herrn ist.

38Wenn aber jemand unwissend ist, so sei er unwissend.

39Daher, Brüder, eifert danach zu weissagen, und wehret nicht, in Sprachen zu reden.

40Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.

1. Korinther 14

1Die Liebe oben an! dann möget ihr nach den Geistesgaben trachten, am besten immer nach Weissagung.

2Denn wer Zunge redet, redet nicht mit Menschen, sondern mit Gott; niemand vernimmt es, er redet im Geiste Geheimnisse.

3Wer aber weissagt, redet mit Menschen zur Erbauung, Ermahnung, Tröstung.

4Wer Zunge redet, erbaut sich selbst; wer weissagt, erbaut die Gemeinde.

5Ich gönne euch, daß ihr alle Zungen redet: viel mehr wünsche ich, daß ihr weissagtet. Der weissagt, ist mehr, als der Zungen redet, es sei denn daß dieser es übersetze, damit die Gemeinde ihre Erbauung habe.

6Gesetzt, Brüder, ich komme als Zungenredner zu euch, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht auch zu euch rede, was es sei: Offenbarung, Erkenntnis, Weissagung, Lehre?

7Tönende Instrumente, wie die Flöte, die Zither, wenn sie nicht ihre Töne deutlich unterscheiden lassen, wie soll man doch das Spiel der Flöte oder der Zither verstehen?

8Wenn die Trompete nur einen unverständlichen Schall gibt, wer wird darauf antreten zum Kampfe?

9So ist es mit euch, wenn ihr mit der Zunge nicht eine deutliche Rede hören lasset: wie soll man das Gesprochene verstehen? Es ist in die Luft gesprochen.

10Es gibt wer weiß wie vielerlei Sprachen in der Welt, Sprache ist alles:

11kenne ich nun die Bedeutung der Sprache nicht, so bin ich dem Redenden ein Barbar, und er ist ien Barbar für mich.

12So in eurem Fall. Da nun der Eifer um die Geister bei euch zu Hause ist, so trachtet doch nach der Erbauung der Gemeinde, damit auch etwas dabei herauskommt.

13Darum soll der, der Zunge redet, derart beten, daß er es auch auslegen könne.

14Wenn ich mit der Zunge bete, so betet wohl mein Geist, aber mein Verstand schafft nichts dabei.

15Nun also? ich will beten mit dem Geist, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will singen mit dem Geist, ich will aber auch mit dem Verstand singen.

16Sonst, wenn du im Geiste den Segen sprichst, wie soll denn der, der am Platz des Uneingeweihten steht, sein Amen zu deiner Danksagung sprechen? weiß er ja nicht, was du sagst.

17Du magst wohl richtig danken, aber der andere hat keine Erbauung davon.

18Dank meinem Gotte, steht mir das Zungenreden mehr zu Gebot als euch allen.

19Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand sprechen, damit ich auch andere belehre, als zehntausend Worte mit der Zunge.

20Brüder, werdet nicht Kinder im Denken, sondern seid Kinder in der Bosheit; im Denken aber sollt ihr reif werden.

21Im Gesetze steht geschrieben: ich werde zu diesem Volke sprechen durch Wälsche und durch Fremdlingslippen, und sie werden auch so nicht auf mich hören, spricht der Herr.

22Demnach sind die Zungen zum Zeichen, nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; dagegen ist die Weissagung nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.

23Wenn also die ganze Gemeinde sich versammelte und sie würden alle Zungen reden, und es kommen dann Uneingeweihte oder Ungläubige herein, werden die nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?

24Wenn aber alle weissagen, und ein Ungläubiger oder Uneingeweihter kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt:

25was in seinem Herzen verborgen ist, wird offenbar; er aber fällt auf sein Antlitz, betet Gott an und bekennt, daß in Wahrheit Gott unter euch ist.

26Nun also Brüder? wenn ihr zusammenkommt, so bringt jeder etwas mit, Psalm, Lehre, Offenbarung, Zunge, Auslegung. Es soll aber alles zur Erbauung dienen.

27Wenn man Zungen redet, so sollen je zwei oder höchstens drei auftreten, und zwar der Reihe nach, und einer trage die Auslegung vor.

28Ist kein Ausleger da, so schweigen sie in der Gemeinde und sprechen für sich und Gott.

29Propheten mögen zwei oder drei sprechen, und die andern es beurteilen.

30Kommt aber eine Offenbarung über einen andern, der noch sitzt, so soll der Erste stille sein.

31Denn ihr möget alle nacheinander weissagen, damit alle lernen und ermahnt werden.

32Der Prophetengeist ist ja dem Propheten unterthan;

33denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

34Die Weiber sollen sich, wie in allen Versammlungen der Heiligen, so auch bei euch still verhalten; ihnen kommt es nicht zu, zu reden, sondern unterthan zu sein, wie auch das Gesetz sagt.

35Wollen sie sich aber unterrichten, so mögen sie zu Hause ihre Männer fragen; in der Versammlung zu reden ist für eine Frau unziemlich.

36Oder ist etwa das Wort Gottes von euch ausgegangen? oder ist es nur zu euch allein gekommen?

37Wer sich dünkt ein Prophet zu sein oder ein Begeisteter, der soll begreifen, daß, was ich schreibe, vom Herrn ist.

38Will er es nicht einsehen - so läßt er's bleiben.

39Also meine Brüder, trachtet nach dem Weissagen, hindert das Zungenreden nicht; aber alles geschehe mit Anstand und in der Ordnung.

40

1. Korinther 14

1Strebet nach der Liebe; eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr aber, daß ihr weissaget.

2Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht Menschen, sondern Gott; denn niemand versteht es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.

3Wer aber weissagt, redet den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.

4Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.

5Ich wollte aber, daß ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, daß ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, daß er es auslege, auf daß die Versammlung Erbauung empfange.

6Jetzt aber, Brüder, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede, entweder in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre?

7Doch auch die leblosen Dinge, die einen Ton von sich geben, es sei Pfeife oder Harfe, wenn sie den Tönen keinen Unterschied geben, wie wird man erkennen, was gepfiffen oder geharft wird?

8Denn auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?

9Also auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebet, wie wird man wissen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

10Es gibt vielleicht so und so viele Arten von Stimmen in der Welt, und keine Art ist ohne bestimmten Ton.

11Wenn ich nun die Bedeutung der Stimme nicht weiß, so werde ich dem Redenden ein Barbar sein, und der Redende für mich ein Barbar.

12Also auch ihr, da ihr um geistliche Gaben eifert, so suchet, daß ihr überströmend seid zur Erbauung der Versammlung.

13Darum, wer in einer Sprache redet, bete, auf daß er es auslege.

14Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.

15Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geiste, aber ich will auch beten mit dem Verstande; ich will lobsingen mit dem Geiste, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstande.

16Sonst, wenn du mit dem Geiste preisen wirst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?

17Denn du danksagst wohl gut, aber der andere wird nicht erbaut.

18Ich danke Gott, ich rede mehr in einer Sprache als ihr alle.

19Aber in der Versammlung will ich lieber fünf Worte reden mit meinem Verstande, auf daß ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache.

20Brüder, werdet nicht Kinder am Verstande, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstande aber werdet Erwachsene.

21Es steht in dem Gesetz geschrieben: "Ich will in anderen Sprachen und durch andere Lippen zu diesem Volke reden, und auch also werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr."

22Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht den Glaubenden, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Glaubenden.

23Wenn nun die ganze Versammlung an einem Orte zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?

24Wenn aber alle weissagen, und irgend ein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt;

25das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und also, auf sein Angesicht fallend, wird er Gott anbeten und verkündigen, daß Gott wirklich unter euch ist.

26Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

27Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so sei es zu zwei oder höchstens drei und nacheinander, und einer lege aus.

28Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Versammlung, rede aber sich selbst und Gott.

29Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen.

30Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung wird, so schweige der erste.

31Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, auf daß alle lernen und alle getröstet werden.

32Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.

33Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen.

34Eure Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt.

35Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Versammlung zu reden.

36Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?

37Wenn jemand sich dünkt, ein Prophet zu sein oder geistlich, so erkenne er, was ich euch schreibe, daß es ein Gebot des Herrn ist.

38Wenn aber jemand unwissend ist, so sei er unwissend.

39Daher, Brüder, eifert danach zu weissagen, und wehret nicht, in Sprachen zu reden.

40Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.

1. Korinther 14:1
GerElb1905

Strebet nach der Liebe; eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr aber, daß ihr weissaget.

GerTextbibel

Die Liebe oben an! dann möget ihr nach den Geistesgaben trachten, am besten immer nach Weissagung.

2
GerElb1905

Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht Menschen, sondern Gott; denn niemand versteht es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.

GerTextbibel

Denn wer Zunge redet, redet nicht mit Menschen, sondern mit Gott; niemand vernimmt es, er redet im Geiste Geheimnisse.

3
GerElb1905

Wer aber weissagt, redet den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.

GerTextbibel

Wer aber weissagt, redet mit Menschen zur Erbauung, Ermahnung, Tröstung.

4
GerElb1905

Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.

GerTextbibel

Wer Zunge redet, erbaut sich selbst; wer weissagt, erbaut die Gemeinde.

5
GerElb1905

Ich wollte aber, daß ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, daß ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, daß er es auslege, auf daß die Versammlung Erbauung empfange.

GerTextbibel

Ich gönne euch, daß ihr alle Zungen redet: viel mehr wünsche ich, daß ihr weissagtet. Der weissagt, ist mehr, als der Zungen redet, es sei denn daß dieser es übersetze, damit die Gemeinde ihre Erbauung habe.

6
GerElb1905

Jetzt aber, Brüder, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede, entweder in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre?

GerTextbibel

Gesetzt, Brüder, ich komme als Zungenredner zu euch, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht auch zu euch rede, was es sei: Offenbarung, Erkenntnis, Weissagung, Lehre?

7
GerElb1905

Doch auch die leblosen Dinge, die einen Ton von sich geben, es sei Pfeife oder Harfe, wenn sie den Tönen keinen Unterschied geben, wie wird man erkennen, was gepfiffen oder geharft wird?

GerTextbibel

Tönende Instrumente, wie die Flöte, die Zither, wenn sie nicht ihre Töne deutlich unterscheiden lassen, wie soll man doch das Spiel der Flöte oder der Zither verstehen?

8
GerElb1905

Denn auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?

GerTextbibel

Wenn die Trompete nur einen unverständlichen Schall gibt, wer wird darauf antreten zum Kampfe?

9
GerElb1905

Also auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebet, wie wird man wissen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

GerTextbibel

So ist es mit euch, wenn ihr mit der Zunge nicht eine deutliche Rede hören lasset: wie soll man das Gesprochene verstehen? Es ist in die Luft gesprochen.

10
GerElb1905

Es gibt vielleicht so und so viele Arten von Stimmen in der Welt, und keine Art ist ohne bestimmten Ton.

GerTextbibel

Es gibt wer weiß wie vielerlei Sprachen in der Welt, Sprache ist alles:

11
GerElb1905

Wenn ich nun die Bedeutung der Stimme nicht weiß, so werde ich dem Redenden ein Barbar sein, und der Redende für mich ein Barbar.

GerTextbibel

kenne ich nun die Bedeutung der Sprache nicht, so bin ich dem Redenden ein Barbar, und er ist ien Barbar für mich.

12
GerElb1905

Also auch ihr, da ihr um geistliche Gaben eifert, so suchet, daß ihr überströmend seid zur Erbauung der Versammlung.

GerTextbibel

So in eurem Fall. Da nun der Eifer um die Geister bei euch zu Hause ist, so trachtet doch nach der Erbauung der Gemeinde, damit auch etwas dabei herauskommt.

13
GerElb1905

Darum, wer in einer Sprache redet, bete, auf daß er es auslege.

GerTextbibel

Darum soll der, der Zunge redet, derart beten, daß er es auch auslegen könne.

14
GerElb1905

Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.

GerTextbibel

Wenn ich mit der Zunge bete, so betet wohl mein Geist, aber mein Verstand schafft nichts dabei.

15
GerElb1905

Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geiste, aber ich will auch beten mit dem Verstande; ich will lobsingen mit dem Geiste, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstande.

GerTextbibel

Nun also? ich will beten mit dem Geist, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will singen mit dem Geist, ich will aber auch mit dem Verstand singen.

16
GerElb1905

Sonst, wenn du mit dem Geiste preisen wirst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?

GerTextbibel

Sonst, wenn du im Geiste den Segen sprichst, wie soll denn der, der am Platz des Uneingeweihten steht, sein Amen zu deiner Danksagung sprechen? weiß er ja nicht, was du sagst.

17
GerElb1905

Denn du danksagst wohl gut, aber der andere wird nicht erbaut.

GerTextbibel

Du magst wohl richtig danken, aber der andere hat keine Erbauung davon.

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GerElb1905

Ich danke Gott, ich rede mehr in einer Sprache als ihr alle.

GerTextbibel

Dank meinem Gotte, steht mir das Zungenreden mehr zu Gebot als euch allen.

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GerElb1905

Aber in der Versammlung will ich lieber fünf Worte reden mit meinem Verstande, auf daß ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache.

GerTextbibel

Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand sprechen, damit ich auch andere belehre, als zehntausend Worte mit der Zunge.

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GerElb1905

Brüder, werdet nicht Kinder am Verstande, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstande aber werdet Erwachsene.

GerTextbibel

Brüder, werdet nicht Kinder im Denken, sondern seid Kinder in der Bosheit; im Denken aber sollt ihr reif werden.

21
GerElb1905

Es steht in dem Gesetz geschrieben: "Ich will in anderen Sprachen und durch andere Lippen zu diesem Volke reden, und auch also werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr."

GerTextbibel

Im Gesetze steht geschrieben: ich werde zu diesem Volke sprechen durch Wälsche und durch Fremdlingslippen, und sie werden auch so nicht auf mich hören, spricht der Herr.

22
GerElb1905

Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht den Glaubenden, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Glaubenden.

GerTextbibel

Demnach sind die Zungen zum Zeichen, nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; dagegen ist die Weissagung nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.

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GerElb1905

Wenn nun die ganze Versammlung an einem Orte zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?

GerTextbibel

Wenn also die ganze Gemeinde sich versammelte und sie würden alle Zungen reden, und es kommen dann Uneingeweihte oder Ungläubige herein, werden die nicht sagen, daß ihr von Sinnen seid?

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GerElb1905

Wenn aber alle weissagen, und irgend ein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt;

GerTextbibel

Wenn aber alle weissagen, und ein Ungläubiger oder Uneingeweihter kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt:

25
GerElb1905

das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und also, auf sein Angesicht fallend, wird er Gott anbeten und verkündigen, daß Gott wirklich unter euch ist.

GerTextbibel

was in seinem Herzen verborgen ist, wird offenbar; er aber fällt auf sein Antlitz, betet Gott an und bekennt, daß in Wahrheit Gott unter euch ist.

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GerElb1905

Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommet, so hat ein jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

GerTextbibel

Nun also Brüder? wenn ihr zusammenkommt, so bringt jeder etwas mit, Psalm, Lehre, Offenbarung, Zunge, Auslegung. Es soll aber alles zur Erbauung dienen.

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GerElb1905

Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so sei es zu zwei oder höchstens drei und nacheinander, und einer lege aus.

GerTextbibel

Wenn man Zungen redet, so sollen je zwei oder höchstens drei auftreten, und zwar der Reihe nach, und einer trage die Auslegung vor.

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GerElb1905

Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Versammlung, rede aber sich selbst und Gott.

GerTextbibel

Ist kein Ausleger da, so schweigen sie in der Gemeinde und sprechen für sich und Gott.

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GerElb1905

Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen.

GerTextbibel

Propheten mögen zwei oder drei sprechen, und die andern es beurteilen.

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GerElb1905

Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung wird, so schweige der erste.

GerTextbibel

Kommt aber eine Offenbarung über einen andern, der noch sitzt, so soll der Erste stille sein.

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GerElb1905

Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, auf daß alle lernen und alle getröstet werden.

GerTextbibel

Denn ihr möget alle nacheinander weissagen, damit alle lernen und ermahnt werden.

32
GerElb1905

Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.

GerTextbibel

Der Prophetengeist ist ja dem Propheten unterthan;

33
GerElb1905

Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen.

GerTextbibel

denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

34
GerElb1905

Eure Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt.

GerTextbibel

Die Weiber sollen sich, wie in allen Versammlungen der Heiligen, so auch bei euch still verhalten; ihnen kommt es nicht zu, zu reden, sondern unterthan zu sein, wie auch das Gesetz sagt.

35
GerElb1905

Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Versammlung zu reden.

GerTextbibel

Wollen sie sich aber unterrichten, so mögen sie zu Hause ihre Männer fragen; in der Versammlung zu reden ist für eine Frau unziemlich.

36
GerElb1905

Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?

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Oder ist etwa das Wort Gottes von euch ausgegangen? oder ist es nur zu euch allein gekommen?

37
GerElb1905

Wenn jemand sich dünkt, ein Prophet zu sein oder geistlich, so erkenne er, was ich euch schreibe, daß es ein Gebot des Herrn ist.

GerTextbibel

Wer sich dünkt ein Prophet zu sein oder ein Begeisteter, der soll begreifen, daß, was ich schreibe, vom Herrn ist.

38
GerElb1905

Wenn aber jemand unwissend ist, so sei er unwissend.

GerTextbibel

Will er es nicht einsehen - so läßt er's bleiben.

39
GerElb1905

Daher, Brüder, eifert danach zu weissagen, und wehret nicht, in Sprachen zu reden.

GerTextbibel

Also meine Brüder, trachtet nach dem Weissagen, hindert das Zungenreden nicht; aber alles geschehe mit Anstand und in der Ordnung.

40
GerElb1905

Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.

GerTextbibel

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in 1. Korinther 14

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Textbibel

Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Korinther 14 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Korinther 14:16

GerElb1905

"Sonst, wenn du mit dem Geiste preisen wirst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?"

GerTextbibel

"Sonst, wenn du im Geiste den Segen sprichst, wie soll denn der, der am Platz des Uneingeweihten steht, sein Amen zu deiner Danksagung sprechen? weiß er ja nicht, was du sagst."

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1. Mose 1

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