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Jesaja 40 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jesaja 40

1Trostet, trostet mein Volk! spricht euer Gott.

2Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, daß ihre Ritterschaft ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben; denn sie hat Zwiefaltiges empfangen von der Hand des HERRN um alle ihre Sunde.

3Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott!

4Alle Taler sollen erhohet werden, und alle Berge und Huge! sollen geniedriget werden, und was ungleich ist, soil eben, und was hockericht ist, soil schlicht werden.

5Denn die Herrlichkeit des HERRN soil offenbaret werden; und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des HERRN Mund redet.

6Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soil ich predigen? Alles Fleisch ist Heu, und alle seine Gute ist wie eine Blume auf dem Felde.

7Das Heu verdorret, die Blume verwelket; denn des HERRN Geist blaset drein. Ja, das Volk ist das Heu.

8Das Heu verdorret, die Blume verwelket; aber das Wort unsers Gottes bleibet ewiglich.

9Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg! Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, heb auf und furchte dich nicht; sage den Stadten Judas: Siehe, da ist euer Gott!

10Denn siehe, der Herr HERR kommt gewaltiglich; und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm.

11Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lammer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmutter fuhren.

12Wer misset die Wasser mit der Faust und fasset den Himmel mit der Spanne und begreift die Erde miteinem Dreiling und wieget die Berge mit einem Gewicht und die Hugel mit einer Waage?

13Wer unterrichtet den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweiset ihn?

14Wen fragt er um Rat, der ihm Verstand gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn die Erkenntnis und unterweise ihn den Weg des Verstandes?

15Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt, und wie ein Scherflein, so in der Wage bleibet. Siehe, die Inseln sind wie ein Staublein.

16Der Libanon ware zu geringe zum Feuer und seine Tiere zu geringe zum Brandopfer.

17Alle Heiden sind vor ihm nichts und wie ein Nichtiges und Eitles geachtet.

18Wem wollt ihr denn Gott nachbilden, Oder was fur ein Gleichnis wollt ihr ihm zurichten?

19Der Meister giefit wohl ein Bild, und der Goldschmied uberguldet es und macht silberne Ketten dran.

20Desgleichen wer eine arme Hebe vermag, der wahlet ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, der ein Bild fertige, das bestandig sei.

21Wisset ihr nicht? Horet ihr nicht? Ist's euch nicht vormals verkundiget? Habt ihr's nicht verstanden von Anbeginn der Erde?

22Er sitzt uber dem Kreis der Erde; und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken. Der den Himmel ausdehnet wie ein dunn Fell und breitet sie aus wie eine Hutte, da man innen wohnet;

23der die Fursten zunichte macht und die Richter auf Erden eitel macht,

24als hatte ihr Stamm weder Pflanzen noch Samen noch Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie wehet, verdorren, und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfuhret.

25Wem wollt ihr denn mich nachbilden, dem ich gleich sei? spricht der Heilige.

26Hebet eure Augen in die Hohe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und fuhret ihr Heer bei der Zahl heraus? Der sie alle mit Namen rufet; sein Vermogen und starke Kraft ist so groß, daß nicht an einem fehlen kann.

27Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagest: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht gehet vor meinem Gott uber?

28Weißt du nicht? Hast du nicht gehort? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht mude noch matt; sein Verstand ist unausforschlich.

29Er gibt dem Müden Kraft und Starke genug dem Unvermogenden.

30Die Knaben werden mude und matt, und die Junglinge fallen;

31aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flugeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht mude werden.

Jesaja 40

1Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.

2Redet zum Herzen Jerusalems, und rufet ihr zu, daß ihre Mühsal vollendet, daß ihre Schuld abgetragen ist, daß sie von der Hand Jehovas Zwiefältiges empfangen hat für alle ihre Sünden.

3Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

4Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Höckerichte soll zur Ebene werden, und das Hügelige zur Niederung!

5Und die Herrlichkeit Jehovas wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund Jehovas hat geredet.

6Stimme eines Sprechenden: Rufe! Und er spricht: Was soll ich rufen? "Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes.

7Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; denn der Hauch Jehovas hat sie angeweht. Fürwahr, das Volk ist Gras.

8Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit."

9Auf einen hohen Berg steige hinauf, Zion, du Verkündigerin froher Botschaft; erhebe mit Macht deine Stimme, Jerusalem, du Verkündigerin froher Botschaft! Erhebe sie, fürchte dich nicht; sprich zu den Städten Judas:

10Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her.

11Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.

12Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgegrenzt mit der Spanne, und hat den Staub der Erde in ein Maß gefaßt, und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen?

13Wer hat den Geist Jehovas gelenkt, und wer, als sein Ratgeber, ihn unterwiesen?

14Mit wem beriet er sich, daß er ihm Verstand gegeben und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts, und ihn Erkenntnis gelehrt und ihm den Weg der Einsicht kundgemacht hätte?

15Siehe, Nationen sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale. Siehe, Inseln sind wie ein Stäubchen, das emporschwebt.

16Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht hin zum Brandopfer.

17Alle Nationen sind wie nichts vor ihm, und werden von ihm geachtet wie Nichtigkeit und Leere. -

18Und wem wollt ihr Gott vergleichen? Und was für ein Gleichnis wollt ihr ihm an die Seite stellen?

19Hat der Künstler das Bild gegossen, so überzieht es der Schmelzer mit Gold und schweißt silberne Ketten daran.

20Wer arm ist, so daß er nicht viel opfern kann, der wählt ein Holz, das nicht fault; er sucht sich einen geschickten Künstler, um ein Bild herzustellen, das nicht wanke. -

21Wisset ihr es nicht? Höret ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anbeginn verkündet worden? habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde?

22Er ist es, der da thront über dem Kreise der Erde, und ihre Bewohner sind wie Heuschrecken; der die Himmel ausgespannt hat wie einen Flor und sie ausgebreitet wie ein Zelt zum Wohnen;

23der die Fürsten zu nichts macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt.

24Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stock Wurzeln in der Erde getrieben: da bläst er sie schon an, und sie verdorren, und ein Sturmwind rafft sie wie Stoppeln hinweg.

25Wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre? spricht der Heilige.

26Hebet zur Höhe eure Augen empor und sehet: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keines aus.

27Warum sprichst du, Jakob, und redest du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor Jehova, und mein Recht entgeht meinem Gott?

28Weißt du es nicht? oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist Jehova, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand.

29Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle.

30Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin;

31aber die auf Jehova harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.

Jesaja 40

1Trostet, trostet mein Volk! spricht euer Gott.

2Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, daß ihre Ritterschaft ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben; denn sie hat Zwiefaltiges empfangen von der Hand des HERRN um alle ihre Sunde.

3Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott!

4Alle Taler sollen erhohet werden, und alle Berge und Huge! sollen geniedriget werden, und was ungleich ist, soil eben, und was hockericht ist, soil schlicht werden.

5Denn die Herrlichkeit des HERRN soil offenbaret werden; und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des HERRN Mund redet.

6Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soil ich predigen? Alles Fleisch ist Heu, und alle seine Gute ist wie eine Blume auf dem Felde.

7Das Heu verdorret, die Blume verwelket; denn des HERRN Geist blaset drein. Ja, das Volk ist das Heu.

8Das Heu verdorret, die Blume verwelket; aber das Wort unsers Gottes bleibet ewiglich.

9Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg! Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, heb auf und furchte dich nicht; sage den Stadten Judas: Siehe, da ist euer Gott!

10Denn siehe, der Herr HERR kommt gewaltiglich; und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm.

11Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lammer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmutter fuhren.

12Wer misset die Wasser mit der Faust und fasset den Himmel mit der Spanne und begreift die Erde miteinem Dreiling und wieget die Berge mit einem Gewicht und die Hugel mit einer Waage?

13Wer unterrichtet den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweiset ihn?

14Wen fragt er um Rat, der ihm Verstand gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn die Erkenntnis und unterweise ihn den Weg des Verstandes?

15Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt, und wie ein Scherflein, so in der Wage bleibet. Siehe, die Inseln sind wie ein Staublein.

16Der Libanon ware zu geringe zum Feuer und seine Tiere zu geringe zum Brandopfer.

17Alle Heiden sind vor ihm nichts und wie ein Nichtiges und Eitles geachtet.

18Wem wollt ihr denn Gott nachbilden, Oder was fur ein Gleichnis wollt ihr ihm zurichten?

19Der Meister giefit wohl ein Bild, und der Goldschmied uberguldet es und macht silberne Ketten dran.

20Desgleichen wer eine arme Hebe vermag, der wahlet ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, der ein Bild fertige, das bestandig sei.

21Wisset ihr nicht? Horet ihr nicht? Ist's euch nicht vormals verkundiget? Habt ihr's nicht verstanden von Anbeginn der Erde?

22Er sitzt uber dem Kreis der Erde; und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken. Der den Himmel ausdehnet wie ein dunn Fell und breitet sie aus wie eine Hutte, da man innen wohnet;

23der die Fursten zunichte macht und die Richter auf Erden eitel macht,

24als hatte ihr Stamm weder Pflanzen noch Samen noch Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie wehet, verdorren, und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfuhret.

25Wem wollt ihr denn mich nachbilden, dem ich gleich sei? spricht der Heilige.

26Hebet eure Augen in die Hohe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und fuhret ihr Heer bei der Zahl heraus? Der sie alle mit Namen rufet; sein Vermogen und starke Kraft ist so groß, daß nicht an einem fehlen kann.

27Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagest: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht gehet vor meinem Gott uber?

28Weißt du nicht? Hast du nicht gehort? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht mude noch matt; sein Verstand ist unausforschlich.

29Er gibt dem Müden Kraft und Starke genug dem Unvermogenden.

30Die Knaben werden mude und matt, und die Junglinge fallen;

31aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flugeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht mude werden.

Jesaja 40:1
GerBoLut

Trostet, trostet mein Volk! spricht euer Gott.

GerElb1871

Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.

2
GerBoLut

Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, daß ihre Ritterschaft ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben; denn sie hat Zwiefaltiges empfangen von der Hand des HERRN um alle ihre Sunde.

GerElb1871

Redet zum Herzen Jerusalems, und rufet ihr zu, daß ihre Mühsal vollendet, daß ihre Schuld abgetragen ist, daß sie von der Hand Jehovas Zwiefältiges empfangen hat für alle ihre Sünden.

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GerBoLut

Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg; machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott!

GerElb1871

Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnet den Weg Jehovas; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

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Alle Taler sollen erhohet werden, und alle Berge und Huge! sollen geniedriget werden, und was ungleich ist, soil eben, und was hockericht ist, soil schlicht werden.

GerElb1871

Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Höckerichte soll zur Ebene werden, und das Hügelige zur Niederung!

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GerBoLut

Denn die Herrlichkeit des HERRN soil offenbaret werden; und alles Fleisch miteinander wird sehen, daß des HERRN Mund redet.

GerElb1871

Und die Herrlichkeit Jehovas wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund Jehovas hat geredet.

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GerBoLut

Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soil ich predigen? Alles Fleisch ist Heu, und alle seine Gute ist wie eine Blume auf dem Felde.

GerElb1871

Stimme eines Sprechenden: Rufe! Und er spricht: Was soll ich rufen? "Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes.

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GerBoLut

Das Heu verdorret, die Blume verwelket; denn des HERRN Geist blaset drein. Ja, das Volk ist das Heu.

GerElb1871

Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; denn der Hauch Jehovas hat sie angeweht. Fürwahr, das Volk ist Gras.

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GerBoLut

Das Heu verdorret, die Blume verwelket; aber das Wort unsers Gottes bleibet ewiglich.

GerElb1871

Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit."

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Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg! Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, heb auf und furchte dich nicht; sage den Stadten Judas: Siehe, da ist euer Gott!

GerElb1871

Auf einen hohen Berg steige hinauf, Zion, du Verkündigerin froher Botschaft; erhebe mit Macht deine Stimme, Jerusalem, du Verkündigerin froher Botschaft! Erhebe sie, fürchte dich nicht; sprich zu den Städten Judas:

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GerBoLut

Denn siehe, der Herr HERR kommt gewaltiglich; und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm.

GerElb1871

Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her.

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GerBoLut

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lammer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmutter fuhren.

GerElb1871

Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.

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Wer misset die Wasser mit der Faust und fasset den Himmel mit der Spanne und begreift die Erde miteinem Dreiling und wieget die Berge mit einem Gewicht und die Hugel mit einer Waage?

GerElb1871

Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgegrenzt mit der Spanne, und hat den Staub der Erde in ein Maß gefaßt, und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen?

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Wer unterrichtet den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweiset ihn?

GerElb1871

Wer hat den Geist Jehovas gelenkt, und wer, als sein Ratgeber, ihn unterwiesen?

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GerBoLut

Wen fragt er um Rat, der ihm Verstand gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn die Erkenntnis und unterweise ihn den Weg des Verstandes?

GerElb1871

Mit wem beriet er sich, daß er ihm Verstand gegeben und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts, und ihn Erkenntnis gelehrt und ihm den Weg der Einsicht kundgemacht hätte?

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GerBoLut

Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt, und wie ein Scherflein, so in der Wage bleibet. Siehe, die Inseln sind wie ein Staublein.

GerElb1871

Siehe, Nationen sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale. Siehe, Inseln sind wie ein Stäubchen, das emporschwebt.

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Der Libanon ware zu geringe zum Feuer und seine Tiere zu geringe zum Brandopfer.

GerElb1871

Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht hin zum Brandopfer.

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Alle Heiden sind vor ihm nichts und wie ein Nichtiges und Eitles geachtet.

GerElb1871

Alle Nationen sind wie nichts vor ihm, und werden von ihm geachtet wie Nichtigkeit und Leere. -

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GerBoLut

Wem wollt ihr denn Gott nachbilden, Oder was fur ein Gleichnis wollt ihr ihm zurichten?

GerElb1871

Und wem wollt ihr Gott vergleichen? Und was für ein Gleichnis wollt ihr ihm an die Seite stellen?

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Der Meister giefit wohl ein Bild, und der Goldschmied uberguldet es und macht silberne Ketten dran.

GerElb1871

Hat der Künstler das Bild gegossen, so überzieht es der Schmelzer mit Gold und schweißt silberne Ketten daran.

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Desgleichen wer eine arme Hebe vermag, der wahlet ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, der ein Bild fertige, das bestandig sei.

GerElb1871

Wer arm ist, so daß er nicht viel opfern kann, der wählt ein Holz, das nicht fault; er sucht sich einen geschickten Künstler, um ein Bild herzustellen, das nicht wanke. -

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GerBoLut

Wisset ihr nicht? Horet ihr nicht? Ist's euch nicht vormals verkundiget? Habt ihr's nicht verstanden von Anbeginn der Erde?

GerElb1871

Wisset ihr es nicht? Höret ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anbeginn verkündet worden? habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde?

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Er sitzt uber dem Kreis der Erde; und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken. Der den Himmel ausdehnet wie ein dunn Fell und breitet sie aus wie eine Hutte, da man innen wohnet;

GerElb1871

Er ist es, der da thront über dem Kreise der Erde, und ihre Bewohner sind wie Heuschrecken; der die Himmel ausgespannt hat wie einen Flor und sie ausgebreitet wie ein Zelt zum Wohnen;

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der die Fursten zunichte macht und die Richter auf Erden eitel macht,

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der die Fürsten zu nichts macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt.

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als hatte ihr Stamm weder Pflanzen noch Samen noch Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie wehet, verdorren, und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfuhret.

GerElb1871

Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stock Wurzeln in der Erde getrieben: da bläst er sie schon an, und sie verdorren, und ein Sturmwind rafft sie wie Stoppeln hinweg.

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Wem wollt ihr denn mich nachbilden, dem ich gleich sei? spricht der Heilige.

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Wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre? spricht der Heilige.

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Hebet eure Augen in die Hohe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und fuhret ihr Heer bei der Zahl heraus? Der sie alle mit Namen rufet; sein Vermogen und starke Kraft ist so groß, daß nicht an einem fehlen kann.

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Hebet zur Höhe eure Augen empor und sehet: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keines aus.

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Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagest: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht gehet vor meinem Gott uber?

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Warum sprichst du, Jakob, und redest du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor Jehova, und mein Recht entgeht meinem Gott?

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Weißt du nicht? Hast du nicht gehort? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht mude noch matt; sein Verstand ist unausforschlich.

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Weißt du es nicht? oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist Jehova, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand.

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Er gibt dem Müden Kraft und Starke genug dem Unvermogenden.

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Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle.

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Die Knaben werden mude und matt, und die Junglinge fallen;

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Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin;

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aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flugeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht mude werden.

GerElb1871

aber die auf Jehova harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jesaja 40

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jesaja 40 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jesaja 40:16

GerBoLut

"Der Libanon ware zu geringe zum Feuer und seine Tiere zu geringe zum Brandopfer."

GerElb1871

"Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht hin zum Brandopfer."

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