Jesaja 26 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
Jesaja 26
1Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauer und Wehre sind Heil.
2Tut die Tore auf, daß hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahret.
3Du erhaltst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verlasset sich auf dich.
4Darum verlasset euch auf den HERRN ewiglich; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich.
5Und er beuget die, so in der Hohe wohnen; die hohe Stadt niedriget er, ja, er stoftet sie zu der Erde, daß sie im Staube liegt,
6daß sie mit Füften zertreten wird, ja mit Fuften der Armen, mit Fersen der Geringen.
7Aber des Gerechten Weg ist schlecht; den Steig des Gerechten machst du richtig.
8Denn wirwarten auf dich, HERR, im Wege deines Rechten; des Herzens Lust stehet zu deinem Namen und deinem Gedachtnis.
9Von Herzen begehre ich dein des Nachts, dazu mit meinem Geiste in mirwache ich frühe zu dir. Denn wo dein Recht im Lande gehet, so lernen die Einwohner des Erdbodens Gerechtigkeit.
10Aberwenn den Gottlosen gleich Gnade angeboten wird, so lernen sie doch nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur ubel im richtigen Lande; denn sie sehen des HERRN Herrlichkeit nicht.
11HERR, deine Hand ist erhohet, das sehen sie nicht; wenn sie es aber sehen werden, so werden sie zuschanden werden im Eifer uber die Heiden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit du deine Feinde verzehrest, verzehren.
12Aber uns, HERR, wirst du Frieden schaffen; denn alles, was wir ausrichten, das hast du uns gegeben.
13HERR, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren uber uns denn du; aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens.
14Die Toten bleiben nicht leben, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vertilget und zunichte gemacht all ihr Gedachtnis.
15Aber du, HERR, fahrest fort unter den Heiden, du fahrest immer fort unter den Heiden, beweisest deine Herrlichkeit und kommst feme bis an der Welt Ende.
16HERR, wenn Trubsal da ist, so suchet man dich; wenn du sie zuchtigest, so rufen sie angstiglich.
17Gleichwie eine Schwangere, wenn sie schier gebaren soil, so ist ihr angst, schreiet in ihren Schmerzen: so gehet's uns auch, HERR, vor deinem Angesicht.
18Da sind wir auch schwanger und ist uns bange, daß wir kaum Odem holen; noch konnen wir dem Lande nicht helfen, und die Einwohner auf dem Erdboden wollen nicht fallen.
19Aber deine Toten werden leben und mit dem Leichnam auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr lieget unter der Erde; denn dein Tau ist ein Tau des grunen Feldes. Aber das Land der Toten wirst du sturzen.
20Gehe hin, mein Volk, in deine Kammer und schleuft die Tür nach dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorubergehe.
21Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Einwohner des Landes uber sie, daß das Land wird offenbaren ihr Blut und nicht weiter verhehlen, die drinnen erwurget sind.
Jesaja 26
1An jenem Tage wird dieses Lied im Lande Juda gesungen werden: Wir haben eine starke Stadt; Rettung setzt er zu Mauern und zum Bollwerk.
2Machet auf die Tore, daß einziehe ein gerechtes Volk, welches Treue bewahrt!
3Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich.
4Vertrauet auf Jehova ewiglich; denn in Jah, Jehova, ist ein Fels der Ewigkeiten.
5Denn er hat Hochwohnende niedergebeugt, die hochragende Stadt; er hat sie niedergestürzt, zu Boden gestürzt, hat sie niedergestreckt bis in den Staub.
6Es zertritt sie der Fuß, die Füße der Elenden, die Tritte der Armen. -
7Der Pfad des Gerechten ist gerade; du bahnest gerade den Weg des Gerechten.
8Ja, wir haben dich, Jehova, erwartet auf dem Pfade deiner Gerichte; nach deinem Namen und nach deinem Gedächtnis ging das Verlangen der Seele.
9Mit meiner Seele verlangte ich nach dir in der Nacht; ja, mit meinem Geiste in meinem Innern suchte ich dich früh; denn wenn deine Gerichte die Erde treffen, so lernen Gerechtigkeit die Bewohner des Erdkreises.
10Wird dem Gesetzlosen Gnade erzeigt, so lernt er nicht Gerechtigkeit: im Lande der Geradheit handelt er unrecht und sieht nicht die Majestät Jehovas.
11Jehova, deine Hand war hoch erhoben, sie wollten nicht schauen. Schauen werden sie den Eifer um das Volk und beschämt werden; ja, deine Widersacher, Feuer wird sie verzehren. -
12Jehova, du wirst uns Frieden geben, denn du hast ja alle unsere Werke für uns vollführt.
13Jehova, unser Gott, über uns haben Herren geherrscht außer dir; durch dich allein gedenken wir deines Namens.
14Tote leben nicht auf, Schatten erstehen nicht wieder; darum hast du sie heimgesucht und vertilgt und hast all ihr Gedächtnis zunichte gemacht.
15Du hast die Nation vermehrt, Jehova, du hast die Nation vermehrt, du hast dich verherrlicht; du hast hinausgerückt alle Grenzen des Landes.
16Jehova, in der Bedrängnis haben sie dich gesucht; als deine Züchtigung sie traf, flehten sie mit flüsterndem Gebet.
17Wie eine Schwangere, die, dem Gebären nahe, sich windet und schreit in ihren Wehen: also sind wir gewesen, Jehova, fern von deinem Angesicht.
18Wir gingen schwanger, wir wanden uns; es war, als ob wir Wind geboren hätten: Rettung verschafften wir dem Lande nicht, und die Bewohner des Erdkreises sind nicht gefallen.
19Deine Toten werden aufleben, meine Leichen wieder erstehen. Wachet auf und jubelt, die ihr im Staube lieget! Denn ein Tau des Lichtes ist dein Tau; und die Erde wird die Schatten auswerfen.
20Geh hin, mein Volk, tritt ein in deine Gemächer und schließe deine Tür hinter dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe!
21Denn siehe, Jehova tritt hervor aus seiner Stätte, um die Ungerechtigkeit der Bewohner der Erde an ihnen heimzusuchen; und die Erde enthüllt ihr Blut und bedeckt nicht länger ihre Ermordeten.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jesaja 26
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Jesaja 26 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Jesaja 26:16
"HERR, wenn Trubsal da ist, so suchet man dich; wenn du sie zuchtigest, so rufen sie angstiglich."
"Jehova, in der Bedrängnis haben sie dich gesucht; als deine Züchtigung sie traf, flehten sie mit flüsterndem Gebet."
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Johannes 3
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Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





