Jesaja 24 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
Jesaja 24
1Siehe, der HERR macht das Land leer und wüste und wirft urn, was drinnen ist, und zerstreuet seine Einwohner.
2Und gehet dem Priesterwie dem Volk, dem Herrn wie dem Knechte, der Frau wie der Magd, dem Verkaufer wie dem Kaufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldiger.
3Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet.
4Das Land stehet jammerlich und verderbt, der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Hochsten des Volks im Lande nehmen ab.
5Das Land ist entheiliget von seinen Einwohnern; denn sie ubergehen das Gesetz und andern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
6Darum friftt der Fluch das Land; denn sie verschulden es, die drinnen wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, daß wenig Leute uberbleiben.
7Der Most verschwindet, der Weinstock verschmachtet, und alle, die von Herzen frohlich waren, seufzen.
8Die Freude der Pauken feiert, das Jauchzen der Frohlichen ist aus, und die Freude der Harfen hat ein Ende.
9Man singet nicht beim Weintrinken; und gut Getrank ist bitter denen, so es trinken.
10Die leere Stadt istzerbrochen; alle Hauser sind zugeschlossen, daß niemand hineingehet.
11Man klagt Wein auf den Gassen, daß alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.
12Eitel Wüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore stehen ode.
13Denn es gehet im Lande und im Voikeben, als wenn ein Olbaum abgepflückt ist, als wenn man nachlieset, so die Weinernte aus ist.
14Dieselbigen heben ihre Stimme auf und ruhmen und jauchzen vom Meer her uber der Herrlichkeit des HERRN.
15So preiset nun den HERRN in Grunden, in den Inseln des Meers den Namen des HERRN, des Gottes Israels.
16Wir horen Lobgesange vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muft sagen: Wie bin ich aber so mager! Wie bin ich aber so mager! Wehe mir; denn die Verachter verachten, ja die Verachter verachten.
17Darum kommt uber euch, Einwohner des Landes, Schrecken, Grube und Strick.
18Und ob einer entflohe vor dem Geschrei des Schreckens, so wird er doch in die Grube fallen; kommt er aus der Grube, so wird er doch im Strick gefangen werden. Denn die Fenster in der Hohe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben.
19Es wird dem Lande ubel gehen und nichts gelingen und wird zerfallen.
20Das Land wird taumeln wie ein Trunkener und weggeführt wie eine Hütte; denn seine Missetat drückt es, daß es fallen muft und kann nicht stehenbleiben.
21Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen die hohe Ritterschaft, so in der Hohe sind, und die Konige der Erde, so auf Erden sind,
22daß sie versammelt werden in ein Bündlein zur Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.
23Und der Mond wird sich schamen und die Sonne mit Schanden bestehen, wenn der HERR Zebaoth Konig sein wird auf dem Berge Zion und zu Jerusalem und vor seinen Altesten in der Herrlichkeit.
Jesaja 24
1Siehe, Jehova leert das Land aus und verödet es; und er kehrt seine Oberfläche um und zerstreut seine Bewohner.
2Und wie dem Volke, so ergeht es dem Priester; wie dem Knechte, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Leiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger.
3Das Land wird völlig ausgeleert und geplündert; denn Jehova hat dieses Wort geredet.
4Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Lande.
5Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung überschritten, gebrochen den ewigen Bund.
6Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und es büßen ihre Bewohner; darum sind verbrannt der Erde Bewohner, und wenig Menschen bleiben übrig.
7Es trauert der Most, es schmachtet der Weinstock; es seufzen alle, die fröhlichen Herzens waren;
8es feiert die Freude der Tamburine, aufgehört hat der Frohlockenden Getümmel, es feiert die Freude der Laute;
9man trinkt keinen Wein mehr unter Gesang, bitter schmeckt das starke Getränk denen, die es trinken.
10Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes Haus, so daß niemand hineingeht.
11Klaggeschrei ob des Weines ist auf den Straßen; untergegangen ist alle Freude, weggezogen die Wonne der Erde.
12Von der Stadt ist nur eine Wüste übriggeblieben, und in Trümmer zerschlagen ward das Tor.
13Denn so wird es geschehen inmitten der Erde, in der Mitte der Völker: wie beim Abschlagen der Oliven, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte zu Ende ist.
14Jene werden ihre Stimme erheben, werden jubeln. Ob der Majestät Jehovas jauchzen sie vom Meere her:
15Darum gebet Jehova Ehre im Osten, auf den Inseln des Meeres dem Namen Jehovas, des Gottes Israels!
16Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge: "Herrlichkeit dem Gerechten!" -Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir! Räuber rauben, und räuberisch raubend rauben sie.
17Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde!
18Und es geschieht, wer vor der Stimme des Grauens flieht, fällt in die Grube; und wer aus der Grube heraufsteigt, wird im Garne gefangen. Denn die Fenster in der Höhe tun sich auf, und es erbeben die Grundfesten der Erde.
19Die Erde klafft auseinander, die Erde zerberstet, die Erde schwankt hin und her;
20die Erde taumelt wie ein Trunkener und schaukelt wie eine Hängematte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung: und sie fällt und steht nicht wieder auf.
21Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird Jehova heimsuchen die Heerschar der Höhe in der Höhe, und die Könige der Erde auf der Erde.
22Und sie werden in die Grube eingesperrt, wie man Gefangene einsperrt, und in den Kerker eingeschlossen; und nach vielen Tagen werden sie heimgesucht werden.
23Und der Mond wird mit Scham bedeckt und die Sonne beschämt werden; denn Jehova der Heerscharen herrscht als König auf dem Berge Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jesaja 24
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Jesaja 24 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Jesaja 24:16
"Wir horen Lobgesange vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muft sagen: Wie bin ich aber so mager! Wie bin ich aber so mager! Wehe mir; denn die Verachter verachten, ja die Verachter verachten."
"Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge: "Herrlichkeit dem Gerechten!" -Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir! Räuber rauben, und räuberisch raubend rauben sie."
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1. Mose 1
Johannes 3
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Römer 8
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Jesaja 53
Sprüche 3





