Jeremia 32 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
Jeremia 32
1Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia im zehnten Jahr Zedekias, des Konigs Judas, welches ist das achtzehnte Jahr Nebukadnezars.
2Dazumal belagerte das Heer des Konigs zu Babei Jerusalem. Aber der Prophet Jeremia lag gefangen im Vorhofe des Gefangnisses am Hause des Konigs Judas,
3dahin Zedekia, der Konig Judas, ihn hatte lassen verschlieften und gesagt: Warum weissagest du und sprichst: So spricht der HERR: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hande des Konigs zu Babel, und er soil sie gewinnen,
4und Zedekia, der Konig Judas, soil den Chaldaern nicht entrinnen, sondern ich will ihn dem Konige zu Babel in die Hande geben, daß er mündlich mit ihm reden und mit seinen Augen ihn sehen soil;
5und erwird Zedekia gen Babel führen, da soil er auch bleiben, bis daß ich ihn heimsuche, spricht der HERR; denn ob ihr schon wider die Chaldaer streitet, soil euch doch nichts gelingen.
6Und Jeremia sprach: Es ist des HERRN Wort geschehen zu mir und spricht:
7Siehe, Hanameel, der Sohn Sallums, deines Vetters, kommt zu dir und wird sagen: Lieber, kaufe du meinen Acker zu Anathoth; denn du hast das nachste Freundrecht dazu, daß du ihn kaufen sollst.
8Also kam Hanameel, meines Vetters Sohn, wie der HERR gesagt hatte, zu mir vor den Hof des Gefangnisses und sprach zu mir: Lieber, kaufe meinen Acker zu Anathoth, der im Lande Benjamin liegt; denn du hast Erbrecht dazu und du bist der Nachste; Lieber, kaufe ihn! Da merkte ich, daß es des HERRN Wort ware,
9und kaufte den Acker von Hanameel, meines Vetters Sohn, zu Anathoth und wog ihm das Geld dar, sieben Sekel und zehn Silberlinge,
10und schrieb einen Brief und versiegelte ihn und nahm Zeugen dazu und wog das Geld darauf einer Waage.
11Und nahm zu mir den versiegelten Kaufbrief nach dem Recht und Gewohnheit und eine offene Abschrift
12und gab den Kaufbrief Baruch, dem Sohn Nerias, des Sohns Mahasejas, in Gegenwart Hanameels, meines Vetters, und der Zeugen, die im Kaufbriefe geschrieben stunden, und alter Juden, die am Hofe des Gefangnisses wohneten,
13und befahl Baruch vor ihren Augen und sprach:
14So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, den versiegelten Kaufbrief samt dieser offenen Abschrift und lege sie in ein irden Gefali, daß sie lange bleiben mogen.
15Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Noch soli man Hauser, Acker und Weinberge kaufen in diesem Lande.
16Und da ich den Kaufbrief hatte Baruch, dem Sohn Nerias, gegeben, betete ich zum HERRN und sprach:
17Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine grolie Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und ist kein Ding vor dir unmoglich;
18der du wohltust viel Tausenden und vergiltst die Missetat der Vater in den Busen ihrer Kinder nach ihnen, du grower und starker Gott; HERR Zebaoth ist dein Name;
19groli von Rat und machtig von Tat; und deine Augen stehen often uber alle Wege der Menschenkinder, daß du einem jeglichen gebest nach seinem Wandel und nach der Frucht seines Wesens;
20der du in Agyptenland hast Zeichen und Wunder getan bis auf diesen Tag, beide, an Israel und Menschen, und hast dir einen Namen gemacht, wie er heutigestages ist,
21und hast dein Volk Israel aus Agyptenland geführet durch Zeichen und Wunder, durch eine machtige Hand, durch ausgestreckten Arm und durch groli Schrecken
22und hast ihnen dies Land gegeben, welches du ihren Vatern geschworen hattest, daß du es ihnen qeben wolltest, ein Land, da Milch und Honiq innen fleulit,
23und da sie hineinkamen und es besalien, gehorchten sie deiner Stimme nicht, wandelten auch nicht nach deinem Gesetze, und alles, was du ihnen gebotest, daß sie tun sollten, das lielien sie, darum du auch ihnen all dies Ungluck lieliest widerfahren:
24Siehe, diese Stadt ist belagert, daß sie gewonnen und vorßchwert, Hunger und Pestilenz in der Chaldaer Hande, welche wider sie streiten, gegeben werden muli; und wie du geredet hast, so gehet es, das siehest du;
25und du, Herr HERR, sprichst zu mir: Kaufe du einen Acker urn Geld und nimm Zeugen dazu, so doch die Stadt in der Chaldaer Hande gegeben wird?
26Und des HERRN Wort geschah zu Jeremia und sprach:
27Siehe, ich, der HERR, bin ein Gott alles Fleisches. Sollte mir etwas unmoglich sein?
28Darum so spricht der HERR also: Siehe, ich gebe diese Stadt in der Chaldaer Hande und in die Hand Nebukadnezars, des Konigs zu Babel; und er soil sie gewinnen.
29Und die Chaldaer so wider diese Stadt streiten, werden hereinkommen und sie mit Feuer anstecken und verbrennen samt den Hausern, da sie auf den Dachern Baal gerauchert und andern Gottern Trankopfer geopfert haben, auf daß sie mich erzurneten.
30Denn die Kinder Israel und die Kinder Juda haben von ihrer Jugend auf getan, das mir libel gefallt, und die Kinder Israel haben mich erzurnet durch ihrer Hande Werk, spricht der HERR.
31Denn seit der Zeit diese Stadt gebauet ist, bis auf diesen Tag, hat sie mich zornig und grimmig gemacht, daß ich sie muli von meinem Angesicht wegtun
32urn all der Bosheit willen der Kinder Israel und der Kinder Juda, die sie getan haben, daß sie mich erzurneten. Sie, ihre Konige, Fursten, Priester und Propheten, und die in Juda und Jerusalem wohnen,
33haben mir den Rücken und nicht das Angesicht zugekehret, wiewohl ich sie stets lehren lieli; aber sie wollten nicht horen noch sich bessern.
34Dazu haben sie ihre Greuel in das Haus gesetzt, das von mir den Namen hat, daß sie es verunreinigten,
35und haben die Hohen des Baal gebauet im Tal Ben-Hinnom, daß sie ihre Sohne und Tochter dem Moloch verbrenneten, davon ich ihnen nichts befohlen habe, und ist mir nie in Sinn kommen, daß sie solchen Greuel tun sollten, damit sie Juda also zu Sunden brachten.
36Und nun, um deswillen spricht der HERR, der Gott Israels, also von dieser Stadt, davon ihr saget, daß sie werde vor Schwert, Hunger und Pestilenz in die Hande des Konigs zu Babel gegeben:
37Siehe, ich will sie sammeln aus alien Landen, dahin ich sie verstoße durch meinen grol Len Zorn, Grimm und Unbarmherzigkeit, und will sie wiederum an diesen Ort bringen, daß sie sollen sicher wohnen.
38Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein
39und will ihnen einerlei Herz und Wesen geben, daß sie mich furchten sollen ihr Leben lang, auf daß ihnen und ihren Kindern nach ihnen wohlgehe.
40Und will einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht will ablassen, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen meine Furcht ins Herz geben, daß sie nicht von mirweichen.
41Und soil meine Lust sein, daß ich ihnen Gutes tun soil; und ich will sie in diesem Lande pflanzen, treulich, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
42Denn so spricht der HERR: Gleichwie ich uber dies Volk habe kommen lassen all dies grotie Ungluck, also will ich auch alles Gute uber sie kommen lassen, das ich ihnen geredet habe.
43Und sollen noch Acker gekauft werden in diesem Lande, davon ihr saget, es werde wüst liegen, daß weder Leute noch Vieh drinnen bleibe, und werde in der Chaldaer Hande gegeben.
44Dennoch wird man Acker um Geld kaufen und verbriefen, versiegeln und bezeugen im Lande Benjamin und um Jerusalem her und in den Stadten Judas, in Stadten auf den Gebirgen, in Stadten in Grunden und in Stadten gegen Mittag. Denn ich will ihr Gefangnis wenden, spricht der HERR.
Jeremia 32
1Das Wort, welches von seiten Jehovas zu Jeremia geschah im zehnten Jahre Zedekias, des Königs von Juda; dieses Jahr war das achtzehnte Jahr Nebukadnezars.
2Und das Heer des Königs von Babel belagerte damals Jerusalem. Und der Prophet Jeremia war im Gefängnishofe eingesperrt, der im Hause des Königs von Juda ist;
3denn Zedekia, der König von Juda, hatte ihn eingesperrt und gesagt: "Warum weissagst du und sprichst: So spricht Jehova: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs von Babel, daß er sie einnehme;
4und Zedekia, der König von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entrinnen, sondern gewißlich in die Hand des Königs von Babel gegeben werden; und sein Mund wird mit dessen Munde reden, und seine Augen werden dessen Augen sehen;
5und er wird Zedekia nach Babel führen, und daselbst wird er sein, bis ich mich seiner annehme spricht Jehova. Wenn ihr mit den Chaldäern streitet, so wird es euch nicht gelingen?"
6Und Jeremia sprach: Das Wort Jehovas ist zu mir geschehen also:
7Siehe, Hanamel, der Sohn Schallums, deines Oheims, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe dir mein Feld, das zu Anathoth ist; denn du hast das Lösungsrecht, um es zu kaufen.
8Und Hanamel, der Sohn meines Oheims, kam zu mir, nach dem Worte Jehovas, in den Gefängnishof und sprach zu mir: Kaufe doch mein Feld, das zu Anathoth im Lande Benjamin ist, denn du hast das Erbrecht und du hast die Lösung; kaufe es dir. Und ich erkannte, daß es das Wort Jehovas war.
9Und ich kaufte von Hanamel, dem Sohne meines Oheims, das Feld, das zu Anathoth ist, und wog ihm das Geld dar: siebzehn Sekel Silber.
10Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und nahm Zeugen, und ich wog das Geld auf der Waage dar.
11Und ich nahm den Kaufbrief, den versiegelten: die Festsetzung und die Bestimmungen, und auch den offenen;
12und ich gab den Kaufbrief Baruk, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen Hanamels, meines Vetters, und vor den Augen der Zeugen, welche den Kaufbrief unterschrieben hatten, vor den Augen aller Juden, die im Gefängnishofe saßen.
13Und ich befahl Baruk vor ihren Augen und sprach:
14So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, diesen Kaufbrief, sowohl den versiegelten als auch diesen offenen Brief, und lege sie in ein irdenes Gefäß, auf daß sie viele Tage erhalten bleiben.
15Denn so spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Es werden wiederum Häuser und Felder und Weinberge in diesem Lande gekauft werden.
16Und nachdem ich Baruk, dem Sohne Nerijas, den Kaufbrief gegeben hatte, betete ich zu Jehova und sprach:
17Ach, Herr, Jehova! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: kein Ding ist dir unmöglich
18der du Güte übst an Tausenden, und die Ungerechtigkeit der Väter vergiltst in den Busen ihrer Kinder nach ihnen; du großer, mächtiger Gott dessen Name Jehova der Heerscharen ist,
19groß an Rat und mächtig an Tat; du, dessen Augen über alle Wege der Menschenkinder offen sind, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Handlungen;
20der du Zeichen und Wunder getan im Lande Ägypten und bis auf diesen Tag, sowohl an Israel als auch an anderen Menschen, und dir einen Namen gemacht hast, wie es an diesem Tage ist.
21Und du hast dein Volk Israel aus dem Lande Ägypten herausgeführt mit Zeichen und mit Wundern und mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit großem Schrecken;
22und hast ihnen dieses Land gegeben, welches du ihren Vätern geschworen hattest ihnen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.
23Und sie sind hineingekommen und haben es in Besitz genommen; aber sie hörten nicht auf deine Stimme und wandelten nicht in deinem Gesetz: sie haben nichts getan von allem, was du ihnen zu tun geboten hattest. Da hast du ihnen all dieses Unglück widerfahren lassen.
24Siehe, die Wälle reichen bis an die Stadt, um sie einzunehmen; und durch das Schwert und den Hunger und durch die Pest ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben, welche wider sie streiten. Und was du geredet hast, ist geschehen; und siehe, du siehst es.
25Und doch hast du zu mir gesprochen, Herr, Jehova: Kaufe dir das Feld für Geld und nimm Zeugen; -und die Stadt ist ja in die Hand der Chaldäer gegeben!
26Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia also:
27Siehe, ich bin Jehova, der Gott alles Fleisches; sollte mir irgend ein Ding unmöglich sein?
28Darum, so spricht Jehova: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadrezars, des Königs von Babel, daß er sie einnehme.
29Und die Chaldäer, die wider diese Stadt streiten, werden hineinkommen und werden diese Stadt mit Feuer anzünden und sie verbrennen, samt den Häusern, auf deren Dächern sie dem Baal geräuchert und anderen Göttern Trankopfer gespendet haben, um mich zu reizen.
30Denn die Kinder Israel und die Kinder Juda taten von ihrer Jugend an nur, was böse ist in meinen Augen; denn die Kinder Israel haben mich nur gereizt durch das Werk ihrer Hände, spricht Jehova.
31Denn zu meinem Zorne und zu meinem Grimme ist mir diese Stadt gewesen von dem Tage an, da man sie gebaut hat, bis auf diesen Tag, auf daß ich sie von meinem Angesicht hinwegtäte:
32Wegen all der Bosheit der Kinder Israel und der Kinder Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen, sie, ihre Könige, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten, und die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem.
33Und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Und ob ich sie auch lehrte, früh mich aufmachend und lehrend, so hörten sie doch nicht, um Zucht anzunehmen.
34Und sie haben ihre Scheusale in das Haus gesetzt, welches nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen.
35Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, welche im Tale des Sohnes Hinnoms sind, um ihre Söhne und ihre Töchter dem Moloch durch das Feuer gehen zu lassen, -was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist-um diesen Greuel zu verüben, damit sie Juda sündigen machten.
36Und darum spricht Jehova, der Gott Israels, nun also betreffs dieser Stadt, von welcher ihr saget: sie ist in die Hand des Königs von Babel gegeben durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest:
37Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben haben werde in meinem Zorn und in meinem Grimm, und in großer Entrüstung und ich werde sie an diesen Ort zurückbringen und sie in Sicherheit wohnen lassen.
38Und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein.
39Und ich werde ihnen ein Herz und einen Weg geben, damit sie mich fürchten alle Tage, ihnen und ihren Kindern nach ihnen zum Guten.
40Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun; und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.
41Und ich werde mich über sie freuen, ihnen wohlzutun, und werde sie in diesem Lande pflanzen in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.
42Denn so spricht Jehova: Gleichwie ich über dieses Volk all dieses große Unglück gebracht habe, also will ich über sie all das Gute bringen, das ich über sie rede.
43Und es sollen Felder gekauft werden in diesem Lande, von welchem ihr saget: Es ist öde, ohne Menschen und ohne Vieh, es ist in die Hand der Chaldäer gegeben.
44Man wird Felder um Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben und sie versiegeln und Zeugen nehmen im Lande Benjamin und in den Umgebungen von Jerusalem und in den Städten Judas, sowohl in den Städten des Gebirges als auch in den Städten der Niederung und in den Städten des Südens. Denn ich werde ihre Gefangenschaft wenden, spricht Jehova.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jeremia 32
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 32 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Jeremia 32:16
"Und da ich den Kaufbrief hatte Baruch, dem Sohn Nerias, gegeben, betete ich zum HERRN und sprach:"
"Und nachdem ich Baruk, dem Sohne Nerijas, den Kaufbrief gegeben hatte, betete ich zu Jehova und sprach:"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





