Hesekiel 26 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
Hesekiel 26
1Und es begab sich im elften Jahr, am ersten Tage des ersten Monden, geschah des HERRN Wort zu mir und sprach:
2Du Menschenkind, darum daß Tyrus spricht uber Jerusalem: Heh, die Pforten der Volker sind zerbrochen, es ist zu mir gewandt; ich werde nun voll werden, weil sie wüste ist:
3darum spricht der Herr HERR also: Siehe, ich will an dich, Tyrus, und will viel Heiden uber dich heraufbringen, gleichwie sich ein Meer erhebt mit seinen Wellen.
4Die sollen die Mauern zu Tyrus verderben und ihre Turme abbrechen; ja, ich will auch den Staub vor ihrwegfegen und will einen bloften Fels aus ihr machen
5und zu einem Werd im Meer, darauf man die Fischgarne ausspannet; denn ich hab es geredet, spricht der Herr HERR: und sie soil den Heiden zum Raub werden.
6Und ihre Tochter, so auf dem Felde liegen, sollen durchs Schwert erwurget werden; und sollen erfahren, daß ich der HERR bin.
7Denn so spricht der Herr HERR: Siehe, ich will über Tyrus kommen lassen Nebukadnezar, den Konig zu Babel, von Mitternacht her, der ein Konig aller Konige ist, mit Rossen, Wagen, Reitern und mit groftem Haufen Volks.
8Der soil deine Tochter, so auf dem Felde liegen, mit dem Schwert erwurgen; aber wider dich wird er Bollwerk aufschlagen und einen Schutt machen und Schilde wider dich rüsten.
9Er wird mit Bocken deine Mauern zerstoften und deine Turme mit seinen Waffen umreiften.
10Der Staub von der Menge seiner Pferde wird dich bedecken, so werden auch deine Mauern erbeben vor dem Getummel seiner Rosse, Rader und Reiter, wenn er zu deinen Toren einziehen wird, wie man pflegt in eine zerrissene Stadt einzuziehen.
11Er wird mit den Fuften seiner Rosse alle deine Gassen zertreten. Dein Volk wird er mit dem Schwert erwurgen und deine starken Saulen zu Boden reiften.
12Sie werden dein Gut rauben und deinen Handel plündern. Deine Mauern werden sie abbrechen und deine feinen Hauser umreiften und werden deine Steine, Holz und Staub ins Wasser werfen.
13Also will ich mit dem Getone deines Gesangs ein Ende machen, dafi man den Klang deiner Harfen nicht mehr horen soil.
14Und ich will einen bloßen Fels aus dir machen und einen Werd, darauf man die Fischgarne ausspannet, daß du nicht mehr gebauet werdest; denn ich bin der HERR, der solches redet, spricht der Herr HERR.
15So spricht der Herr HERR wider Tyrus: Was gilt's, die Inseln werden erbeben, wenn du so scheuftlich zerfallen wirst und deine Verwundeten seufzen werden, so in dir sollen ermordet werden.
16Alle Fursten am Meer werden herab von ihren Stuhlen sitzen und ihre Rocke von sich tun und ihre gestickten Kleider ausziehen und werden in Trauerkleidern gehen und auf der Erde sitzen und werden erschrecken und sich entsetzen deines plotzlichen Falls.
17Sie werden dich wehklagen und von dirsagen: Ach, wie bist du so gar wüste worden, du berühmte Stadt, die du am Meer lagest und so machtig warest auf dem Meer samt deinen Einwohnern, daß sich das ganze Land vor dir furchten muftte!
18Ach, wie entsetzen sich die Inseln fiber deinen Fall! Ja, die Inseln im Meer erschrecken fiber deinen Untergang.
19So spricht der Herr HERR: Ich will dich zu einer wusten Stadt machen, wie andere Stadte, da niemand innen wohnet, und eine grofie Flut uber dich kommen lassen, daß dich grofte Wasser bedecken.
20Und will dich hinunterstoften zu denen, die in die Grube fahren, namlich zu den Toten. Ich will dich unter die Erde hinabstoften und wie eine ewige Wuste machen mit denen, die in die Grube fahren, auf daß niemand in dirwohne. Ich will dich, du Zarte, im Lande der Lebendigen machen,
21ja, zum Schrecken will ich dich machen, daß du nichts mehr seiest, und wenn man nach dir fraget, daß man dich ewiglich nimmer finden konne, spricht der Herr HERR.
Hesekiel 26
1Und es geschah im elften Jahre, am Ersten des Monats, da geschah das Wort Jehovas zu mir also:
2Menschensohn, darum, daß Tyrus über Jerusalem spricht: Haha! zerbrochen ist die Pforte der Völker; sie hat sich mir zugewandt; ich werde erfüllt werden, sie ist verwüstet!
3darum, so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich will an dich, Tyrus! Und ich werde viele Nationen wider dich heraufführen, wie das Meer seine Wellen heraufführt.
4Und sie werden die Mauern von Tyrus zerstören und seine Türme abbrechen; und ich werde seine Erde von ihm wegfegen und es zu einem kahlen Felsen machen;
5ein Ort zum Ausbreiten der Netze wird es sein mitten im Meere Denn ich habe geredet, spricht der Herr, Jehova. Und es wird den Nationen zur Beute werden;
6und seine Töchter, die auf dem Gefilde sind werden mit dem Schwerte getötet werden. Und sie werden wissen, daß ich Jehova bin. -
7Denn so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde Nebukadrezar, den König, von Babel, den König der Könige, von Norden her gegen Tyrus bringen, mit Rossen und Wagen und Reitern und mit einer großen Volksschar.
8Er wird deine Töchter auf dem Gefilde mit dem Schwerte töten; und er wird Belagerungstürme gegen dich aufstellen und einen Wall gegen dich aufschütten und Schilde gegen dich aufrichten,
9und wird seine Mauerbrecher wider deine Mauern ansetzen und deine Türme mit seinen Eisen niederreißen.
10Von der Menge seiner Rosse wird ihr Staub dich bedecken; vor dem Lärm der Reiter und Räder und Wagen werden deine Mauern erbeben, wenn er in deine Tore einziehen wird, wie man in eine erbrochene Stadt einzieht
11Mit den Hufen seiner Rosse wird er alle deine Straßen zerstampfen; dein Volk wird er mit dem Schwerte töten, und die Bildsäulen deiner Stärke werden zu Boden sinken.
12Und sie werden dein Vermögen rauben und deine Waren plündern, und deine Mauern abbrechen und deine Prachthäuser niederreißen; und deine Steine und dein Holz und deinen Schutt werden sie ins Wasser werfen.
13Und ich werde dem Getöne deiner Lieder ein Ende machen, und der Klang deiner Lauten wird nicht mehr gehört werden.
14Und ich werde dich zu einem kahlen Felsen machen; ein Ort zum Ausbreiten der Netze wirst du sein, du wirst nicht wieder aufgebaut werden. Denn ich, Jehova, habe geredet, spricht der Herr, Jehova. -
15So spricht der Herr, Jehova, zu Tyrus: Werden nicht vom Gedröhne deines Sturzes, wenn der Erschlagene stöhnt, wenn in deiner Mitte gemordet wird, die Inseln erbeben?
16Und alle Fürsten des Meeres werden von ihren Thronen herabsteigen, und ihre Mäntel ablegen und ihre buntgewirkten Kleider ausziehen; in Schrecken werden sie sich kleiden, werden auf der Erde sitzen und jeden Augenblick erzittern und sich über dich entsetzen.
17Und sie werden ein Klagelied über dich erheben und zu dir sprechen: Wie bist du untergegangen, du von den Meeren her Bewohnte, du berühmte Stadt, die mächtig auf dem Meere war, sie und ihre Bewohner, welche allen, die darin wohnten, ihren Schrecken einflößten!
18Nun erzittern die Inseln, am Tage deines Sturzes; und die Inseln die im Meere sind, sind bestürzt wegen deines Ausgangs. -
19Denn so spricht der Herr, Jehova: Wenn ich dich zu einer verwüsteten Stadt mache, den Städten gleich, die nicht mehr bewohnt werden; wenn ich die Flut über dich heraufführe, und die großen Wasser dich bedecken:
20so werde ich dich hinabstürzen zu denen, welche in die Grube hinabgefahren sind, zu dem Volke der Urzeit, und werde dich wohnen lassen in den untersten Örtern der Erde, in den Trümmern von der Vorzeit her, mit denen, welche in die Grube hinabgefahren sind, auf daß du nicht mehr bewohnt werdest; und ich werde Herrlichkeit setzen in dem Lande der Lebendigen.
21Zum Schrecken werde ich dich machen, und du wirst nicht mehr sein; und du wirst gesucht und in Ewigkeit nicht wiedergefunden werden, spricht der Herr, Jehova.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Hesekiel 26
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Hesekiel 26 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Hesekiel 26:16
"Alle Fursten am Meer werden herab von ihren Stuhlen sitzen und ihre Rocke von sich tun und ihre gestickten Kleider ausziehen und werden in Trauerkleidern gehen und auf der Erde sitzen und werden erschrecken und sich entsetzen deines plotzlichen Falls."
"Und alle Fürsten des Meeres werden von ihren Thronen herabsteigen, und ihre Mäntel ablegen und ihre buntgewirkten Kleider ausziehen; in Schrecken werden sie sich kleiden, werden auf der Erde sitzen und jeden Augenblick erzittern und sich über dich entsetzen."
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