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Apostelgeschichte 13 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Apostelgeschichte 13

1Es waren aber zu Antiochien in der Gemeinde Propheten und Lehrer, namlich Barnabas und Simon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, mit Herodes dem Vierfursten erzogen, und Saulus.

2Da sie aber dem Herrn dieneten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert miraus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe.

3Da fasteten sie und beteten und legten die Hande auf sie und lielien sie gehen.

4Und wie sie ausgesandt waren vom Heiligen Geist, kamen sie gen Seleucia, und von dannen schifften sie gen Zypern.

5Und da sie in die Stadt Salamis kamen, verkundigten sie das Wort Gottes in der Juden Schulen; sie hatten aber auch Johannes zum Diener.

6Und da sie die Insel durchzogen bis zu der Stadt Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieli Bar - Jehu.

7Der war bei Sergius Paulus dem Landvogt, einem verstandigen Mann. Derselbige rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrete, das Wort Gottes zu horen.

8Da stund ihnen wider der Zauberer Elymas (denn also wird sein Name gedeutet) und trachtete, daß er den Landvogt vom Glauben wendete.

9Saulus aber, der auch Paulus heilit, voll Heiligen Geistes, sah ihn an

10und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit und Feind aller Gerechtigkeit! Du horest nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des Herrn.

11Und nun siehe, die Hand des Herrn kommt uber dich, und sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen. Und von Stund' an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis; und ging umher und suchte Handleiter.

12Als der Landvogt die Geschichte sah, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des Herrn.

13Da aber Paulus, und die urn ihn waren, von Paphos schifften, kamen sie gen Perge im Lande Pamphylien. Johannes aberwich von ihnen und zog wieder gen Jerusalem.

14Sie aberzogen durch von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbattage und setzten sich.

15Nach der Lektion aber des Gesetzes und der Propheten sandten die Obersten der Schule zu ihnen und lielien ihnen sagen: Liebe Bruder, wollt ihr etwas reden und das Volk ermahnen, so saget an.

16Da stund Paulus auf und winkete mit der Hand und sprach: Ihr Manner von Israel, und die ihr Gott furchtet, horet zu!

17Der Gott dieses Volks hat erwahlet unsere Vater und erhohet das Volk, da sie Fremdlinge waren im Lande Agypten, und mit einem hohen Arm fuhrete er sie aus demselbigen.

18Und vierzig Jahre lang duldete er ihre Weise in der Wüste.

19Und vertilgete sieben Volker in dem Lande Kanaan und teilete unter sie nach dem Los jener Lande.

20Danach gab er ihnen Richter vierhundertundfünfzig Jahre lang, bis auf den Propheten Samuel.

21Und von da an baten sie um einen Konig. Und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Geschlechte Benjamin, vierzig Jahre lang.

22Und da er denselbigen wegtat, richtete er auf uber sie David zum Konige, von welchem er zeugete: Ich habe funden David, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der soil tun alien meinen Willen.

23Aus dieses Samen hat Gott, wie er verheiften hat, gezeugt Jesum dem Volk Israel zum Heiland,

24als denn Johannes zuvor dem Volk Israel predigte die Taufe der Bufte, ehe denn er anfing.

25Als aber Johannes seinen Lauf erfüllete, sprach er: Ich bin nicht der, dafür ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, des ich nicht wert bin, daß ich ihm die Schuhe seiner Fufie auflose.

26Ihr Manner, Hebe Brüder, ihr Kinder des Geschlechtes Abraham, und die unter euch Gott fürchten, euch ist das Wort dieses Heils gesandt.

27Denn die zu Jerusalem wohnen, und ihre Obersten, dieweil sie diesen nicht kenneten noch die Stimme der Propheten (welche auf alle Sabbate gelesen werden), haben sie dieselben mit ihrem Urteilen erfullet.

28Und wiewohl sie keine Ursache des Todes an ihm fanden, baten sie doch Pilatus ihn zu toten.

29Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben ist, nahmen sie ihn von dem Holz und legten ihn in ein Grab.

30Aber Gott hat ihn auferweckt von den Toten.

31Und er ist erschienen viele Tage denen, die mit ihm hinauf von Galilaa gen Jerusalem gegangen waren, welche sind seine Zeugen an das Volk.

32Und wirauch verkundigen euch die Verheifiung, die zu unsern Vatern geschehen ist,

33daß dieselbige Gott uns, ihren Kindern, erfullet hat in dem, daß er Jesum auferwecket hat, wie denn im andern Psalm geschrieben stehet: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeuget.

34Daft er ihn aber hat von den Toten auferweckt, daß er fort nicht mehr soil verwesen, spricht er also: Ich will euch die Gnade, David verheiften, treulich halten.

35Darum spricht er auch am andern Ort: Du wirst es nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.

36Denn David, da erzu seiner Zeit gedienet hatte dem Willen Gottes, ist er entschlafen und zu seinen Vatern getan und hat die Verwesung gesehen.

37Den aber Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.

38So sei es nun euch kund, liebe Brüder, daß euch verkundiget wird Vergebung der Sünden durch diesen und von dem allem, durch welches ihr nicht konntet im Gesetz Mose's gerecht werden.

39Wer aber an diesen glaubet, der ist gerecht.

40Sehet nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

41Sehet, ihr Verachter, und verwundert euch und werdet zunichte; denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzahlen wird.

42Da aber die Juden aus der Schule gingen, baten die Heiden, daß sie zwischen Sabbats ihnen die Worte sagten.

43Und als die Gemeinde der Schule voneinander ging, folgeten Paulus und Barnabas nach viel Juden und gottesfurchtige Judengenossen. Sie aber sagten ihnen und vermahneten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes.

44Am folgenden Sabbat aber kam zusammen fast die ganze Stadt, das Wort Gottes zu horen.

45Da aber die Juden das Volk sahen wurden sie voll Neides und widersprachen dem, was von Paulus gesagt ward, widersprachen und lasterten.

46Paulus aber und Barnabas sprachen frei offentlich: Euch muftte zuerst das Wort Gottes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoftet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.

47Denn also hat uns der Herr geboten: Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, daß du das Heil seiest bis an das Ende der Erde.

48Da es aber die Heiden horeten, wurden sie froh und preiseten das Wort des Herm, und wurden glaubig, wieviel ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

49Und das Wort des Herm ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.

50Aber die Juden bewegten die andachtigen und ehrbaren Weiber und der Stadt Obersten und erweckten eine Verfolgung über Paulus und Barnabas und stieften sie zu ihren Grenzen hinaus.

51Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füften über sie und kamen gen Ikonien.

52Die Jünger aber wurden voll Freuden und Heiligen Geistes.

Apostelgeschichte 13

1Es waren aber in Antiochien, in der dortigen Versammlung, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene, und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, auferzogen war, und Saulus.

2Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu welchem ich sie berufen habe.

3Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.

4Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geiste, gingen hinab nach Seleucia, und von dannen segelten sie nach Cypern.

5Und als sie in Salamis waren, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Sie hatten aber auch Johannes zum Diener.

6Als sie aber die ganze Insel bis Paphos durchzogen hatten, fanden sie einen gewissen Mann, einen Magier, einen falschen Propheten, einen Juden, mit Namen Bar-Jesus,

7der bei dem Prokonsul Sergius Paulus war, einem verständigen Manne. Dieser rief Barnabas und Saulus herbei und begehrte das Wort Gottes zu hören.

8Elymas aber, der Zauberer, widerstand ihnen und suchte den Prokonsul von dem Glauben abwendig zu machen.

9Saulus aber, der auch Paulus heißt, erfüllt mit Heiligem Geiste, blickte unverwandt auf ihn hin

10und sprach: O du, voll aller List und aller Bosheit, Sohn des Teufels, Feind aller Gerechtigkeit! Willst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verkehren?

11Und jetzt siehe, die Hand des Herrn ist auf dir! und du wirst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen. Und alsbald fiel Dunkel und Finsternis auf ihn; und er tappte umher und suchte solche, die ihn an der Hand leiteten.

12Dann, als der Prokonsul sah, was geschehen war, glaubte er, erstaunt über die Lehre des Herrn.

13Als aber Paulus und seine Begleiter von Paphos abgefahren waren, kamen sie nach Perge in Pamphylien. Johannes aber sonderte sich von ihnen ab und kehrte nach Jerusalem zurück.

14Sie aber zogen von Perge aus hindurch und kamen nach Antiochien in Pisidien; und sie gingen am Tage des Sabbaths in die Synagoge und setzten sich.

15Aber nach dem Vorlesen des Gesetzes und der Propheten sandten die Vorsteher der Synagoge zu ihnen und sagten: Brüder, wenn in euch irgend ein Wort der Ermahnung an das Volk ist, so redet.

16Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach: Männer von Israel und die ihr Gott fürchtet, höret:

17Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsere Väter und erhöhte das Volk in der Fremdlingschaft im Lande Ägypten, und mit erhobenem Arm führte er sie von dannen heraus;

18und eine Zeit von etwa vierzig Jahren pflegte er sie in der Wüste.

19Und nachdem er sieben Nationen im Lande Kanaan vertilgt hatte, ließ er sie deren Land erben.

20Und nach diesem, bei vierhundertfünfzig Jahren, gab er ihnen Richter bis auf Samuel, den Propheten.

21Und von da an begehrten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn Kis, einen Mann aus dem Stamme Benjamin, vierzig Jahre lang.

22Und nachdem er ihn weggetan hatte, erweckte er ihnen David zum König, welchem er auch Zeugnis gab und sprach: "Ich habe David gefunden, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird".

23Aus dessen Samen hat Gott nach Verheißung dem Israel als Erretter Jesum gebracht,

24nachdem Johannes, angesichts seines Eintritts, zuvor die Taufe der Buße dem ganzen Volke Israel verkündigt hatte.

25Als aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: Wer meinet ihr, daß ich sei? Ich bin es nicht, sondern siehe, es kommt einer nach mir, dessen ich nicht würdig bin, ihm die Sandale an den Füßen zu lösen.

26Brüder, Söhne des Geschlechts Abrahams, und die unter euch Gott fürchten, euch ist das Wort dieses Heils gesandt.

27Denn die zu Jerusalem wohnen und ihre Obersten, indem sie diesen nicht erkannten, haben auch die Stimmen der Propheten erfüllt, welche jeden Sabbath gelesen werden, indem sie über ihn Gericht hielten.

28Und obschon sie keine Ursache des Todes fanden, baten sie den Pilatus, daß er umgebracht würde.

29Und nachdem sie alles vollendet hatten, was über ihn geschrieben ist, nahmen sie ihn vom Holze herab und legten ihn in eine Gruft.

30Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt,

31und er ist mehrere Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm hinaufgezogen waren von Galiläa nach Jerusalem, welche jetzt seine Zeugen an das Volk sind.

32Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung,

33daß Gott dieselbe uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesum erweckte; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt".

34Daß er ihn aber aus den Toten auferweckt hat, um nicht mehr zur Verwesung zurückzukehren, hat er also ausgesprochen: "Ich werde euch die gewissen Gnaden Davids geben".

35Deshalb sagt er auch an einer anderen Stelle: "Du wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe".

36Denn David freilich, als er zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, entschlief und wurde zu seinen Vätern beigesetzt und sah die Verwesung.

37Der aber, den Gott auferweckt hat, sah die Verwesung nicht.

38So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird;

39und von allem, wovon ihr im Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt.

40Sehet nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

41"Sehet, ihr Verächter, und verwundert euch und verschwindet; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr nicht glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt".

42Als sie aber hinausgingen, baten sie, daß auf den folgenden Sabbath diese Worte zu ihnen geredet würden.

43Als aber die Synagoge aus war, folgten viele der Juden und der anbetenden Proselyten dem Paulus und Barnabas, welche zu ihnen sprachen und ihnen zuredeten, in der Gnade Gottes zu verharren.

44Am nächsten Sabbath aber versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören.

45Als aber die Juden die Volksmengen sahen, wurden sie von Eifersucht erfüllt und widersprachen dem, was von Paulus geredet wurde, widersprechend und lästernd.

46Paulus aber und Barnabas gebrauchten Freimütigkeit und sprachen: Zu euch mußte notwendig das Wort Gottes zuerst geredet werden; weil ihr es aber von euch stoßet und euch selbst nicht würdig achtet des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Nationen.

47Denn also hat uns der Herr geboten: "Ich habe dich zum Licht der Nationen gesetzt, auf daß du zum Heil seiest bis an das Ende der Erde".

48Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

49Das Wort des Herrn aber wurde ausgebreitet durch die ganze Gegend.

50Die Juden aber erregten die anbetenden vornehmen Frauen und die Ersten der Stadt und erweckten eine Verfolgung wider Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihren Grenzen.

51Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen wider sie ab und kamen nach Ikonium.

52Die Jünger aber wurden mit Freude und heiligem Geiste erfüllt.

Apostelgeschichte 13

1Es waren aber zu Antiochien in der Gemeinde Propheten und Lehrer, namlich Barnabas und Simon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, mit Herodes dem Vierfursten erzogen, und Saulus.

2Da sie aber dem Herrn dieneten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert miraus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe.

3Da fasteten sie und beteten und legten die Hande auf sie und lielien sie gehen.

4Und wie sie ausgesandt waren vom Heiligen Geist, kamen sie gen Seleucia, und von dannen schifften sie gen Zypern.

5Und da sie in die Stadt Salamis kamen, verkundigten sie das Wort Gottes in der Juden Schulen; sie hatten aber auch Johannes zum Diener.

6Und da sie die Insel durchzogen bis zu der Stadt Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieli Bar - Jehu.

7Der war bei Sergius Paulus dem Landvogt, einem verstandigen Mann. Derselbige rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrete, das Wort Gottes zu horen.

8Da stund ihnen wider der Zauberer Elymas (denn also wird sein Name gedeutet) und trachtete, daß er den Landvogt vom Glauben wendete.

9Saulus aber, der auch Paulus heilit, voll Heiligen Geistes, sah ihn an

10und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit und Feind aller Gerechtigkeit! Du horest nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des Herrn.

11Und nun siehe, die Hand des Herrn kommt uber dich, und sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen. Und von Stund' an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis; und ging umher und suchte Handleiter.

12Als der Landvogt die Geschichte sah, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des Herrn.

13Da aber Paulus, und die urn ihn waren, von Paphos schifften, kamen sie gen Perge im Lande Pamphylien. Johannes aberwich von ihnen und zog wieder gen Jerusalem.

14Sie aberzogen durch von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbattage und setzten sich.

15Nach der Lektion aber des Gesetzes und der Propheten sandten die Obersten der Schule zu ihnen und lielien ihnen sagen: Liebe Bruder, wollt ihr etwas reden und das Volk ermahnen, so saget an.

16Da stund Paulus auf und winkete mit der Hand und sprach: Ihr Manner von Israel, und die ihr Gott furchtet, horet zu!

17Der Gott dieses Volks hat erwahlet unsere Vater und erhohet das Volk, da sie Fremdlinge waren im Lande Agypten, und mit einem hohen Arm fuhrete er sie aus demselbigen.

18Und vierzig Jahre lang duldete er ihre Weise in der Wüste.

19Und vertilgete sieben Volker in dem Lande Kanaan und teilete unter sie nach dem Los jener Lande.

20Danach gab er ihnen Richter vierhundertundfünfzig Jahre lang, bis auf den Propheten Samuel.

21Und von da an baten sie um einen Konig. Und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Geschlechte Benjamin, vierzig Jahre lang.

22Und da er denselbigen wegtat, richtete er auf uber sie David zum Konige, von welchem er zeugete: Ich habe funden David, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der soil tun alien meinen Willen.

23Aus dieses Samen hat Gott, wie er verheiften hat, gezeugt Jesum dem Volk Israel zum Heiland,

24als denn Johannes zuvor dem Volk Israel predigte die Taufe der Bufte, ehe denn er anfing.

25Als aber Johannes seinen Lauf erfüllete, sprach er: Ich bin nicht der, dafür ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, des ich nicht wert bin, daß ich ihm die Schuhe seiner Fufie auflose.

26Ihr Manner, Hebe Brüder, ihr Kinder des Geschlechtes Abraham, und die unter euch Gott fürchten, euch ist das Wort dieses Heils gesandt.

27Denn die zu Jerusalem wohnen, und ihre Obersten, dieweil sie diesen nicht kenneten noch die Stimme der Propheten (welche auf alle Sabbate gelesen werden), haben sie dieselben mit ihrem Urteilen erfullet.

28Und wiewohl sie keine Ursache des Todes an ihm fanden, baten sie doch Pilatus ihn zu toten.

29Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben ist, nahmen sie ihn von dem Holz und legten ihn in ein Grab.

30Aber Gott hat ihn auferweckt von den Toten.

31Und er ist erschienen viele Tage denen, die mit ihm hinauf von Galilaa gen Jerusalem gegangen waren, welche sind seine Zeugen an das Volk.

32Und wirauch verkundigen euch die Verheifiung, die zu unsern Vatern geschehen ist,

33daß dieselbige Gott uns, ihren Kindern, erfullet hat in dem, daß er Jesum auferwecket hat, wie denn im andern Psalm geschrieben stehet: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeuget.

34Daft er ihn aber hat von den Toten auferweckt, daß er fort nicht mehr soil verwesen, spricht er also: Ich will euch die Gnade, David verheiften, treulich halten.

35Darum spricht er auch am andern Ort: Du wirst es nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.

36Denn David, da erzu seiner Zeit gedienet hatte dem Willen Gottes, ist er entschlafen und zu seinen Vatern getan und hat die Verwesung gesehen.

37Den aber Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.

38So sei es nun euch kund, liebe Brüder, daß euch verkundiget wird Vergebung der Sünden durch diesen und von dem allem, durch welches ihr nicht konntet im Gesetz Mose's gerecht werden.

39Wer aber an diesen glaubet, der ist gerecht.

40Sehet nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

41Sehet, ihr Verachter, und verwundert euch und werdet zunichte; denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzahlen wird.

42Da aber die Juden aus der Schule gingen, baten die Heiden, daß sie zwischen Sabbats ihnen die Worte sagten.

43Und als die Gemeinde der Schule voneinander ging, folgeten Paulus und Barnabas nach viel Juden und gottesfurchtige Judengenossen. Sie aber sagten ihnen und vermahneten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes.

44Am folgenden Sabbat aber kam zusammen fast die ganze Stadt, das Wort Gottes zu horen.

45Da aber die Juden das Volk sahen wurden sie voll Neides und widersprachen dem, was von Paulus gesagt ward, widersprachen und lasterten.

46Paulus aber und Barnabas sprachen frei offentlich: Euch muftte zuerst das Wort Gottes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoftet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.

47Denn also hat uns der Herr geboten: Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, daß du das Heil seiest bis an das Ende der Erde.

48Da es aber die Heiden horeten, wurden sie froh und preiseten das Wort des Herm, und wurden glaubig, wieviel ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

49Und das Wort des Herm ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.

50Aber die Juden bewegten die andachtigen und ehrbaren Weiber und der Stadt Obersten und erweckten eine Verfolgung über Paulus und Barnabas und stieften sie zu ihren Grenzen hinaus.

51Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füften über sie und kamen gen Ikonien.

52Die Jünger aber wurden voll Freuden und Heiligen Geistes.

Apostelgeschichte 13:1
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Es waren aber zu Antiochien in der Gemeinde Propheten und Lehrer, namlich Barnabas und Simon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, mit Herodes dem Vierfursten erzogen, und Saulus.

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Es waren aber in Antiochien, in der dortigen Versammlung, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene, und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, auferzogen war, und Saulus.

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Da sie aber dem Herrn dieneten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert miraus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe.

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Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu welchem ich sie berufen habe.

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Da fasteten sie und beteten und legten die Hande auf sie und lielien sie gehen.

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Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.

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Und wie sie ausgesandt waren vom Heiligen Geist, kamen sie gen Seleucia, und von dannen schifften sie gen Zypern.

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Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geiste, gingen hinab nach Seleucia, und von dannen segelten sie nach Cypern.

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Und da sie in die Stadt Salamis kamen, verkundigten sie das Wort Gottes in der Juden Schulen; sie hatten aber auch Johannes zum Diener.

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Und als sie in Salamis waren, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Sie hatten aber auch Johannes zum Diener.

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Und da sie die Insel durchzogen bis zu der Stadt Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieli Bar - Jehu.

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Als sie aber die ganze Insel bis Paphos durchzogen hatten, fanden sie einen gewissen Mann, einen Magier, einen falschen Propheten, einen Juden, mit Namen Bar-Jesus,

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Der war bei Sergius Paulus dem Landvogt, einem verstandigen Mann. Derselbige rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrete, das Wort Gottes zu horen.

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der bei dem Prokonsul Sergius Paulus war, einem verständigen Manne. Dieser rief Barnabas und Saulus herbei und begehrte das Wort Gottes zu hören.

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Da stund ihnen wider der Zauberer Elymas (denn also wird sein Name gedeutet) und trachtete, daß er den Landvogt vom Glauben wendete.

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Elymas aber, der Zauberer, widerstand ihnen und suchte den Prokonsul von dem Glauben abwendig zu machen.

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Saulus aber, der auch Paulus heilit, voll Heiligen Geistes, sah ihn an

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Saulus aber, der auch Paulus heißt, erfüllt mit Heiligem Geiste, blickte unverwandt auf ihn hin

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und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit und Feind aller Gerechtigkeit! Du horest nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des Herrn.

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und sprach: O du, voll aller List und aller Bosheit, Sohn des Teufels, Feind aller Gerechtigkeit! Willst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verkehren?

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Und nun siehe, die Hand des Herrn kommt uber dich, und sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen. Und von Stund' an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis; und ging umher und suchte Handleiter.

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Und jetzt siehe, die Hand des Herrn ist auf dir! und du wirst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen. Und alsbald fiel Dunkel und Finsternis auf ihn; und er tappte umher und suchte solche, die ihn an der Hand leiteten.

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Als der Landvogt die Geschichte sah, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des Herrn.

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Dann, als der Prokonsul sah, was geschehen war, glaubte er, erstaunt über die Lehre des Herrn.

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Da aber Paulus, und die urn ihn waren, von Paphos schifften, kamen sie gen Perge im Lande Pamphylien. Johannes aberwich von ihnen und zog wieder gen Jerusalem.

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Als aber Paulus und seine Begleiter von Paphos abgefahren waren, kamen sie nach Perge in Pamphylien. Johannes aber sonderte sich von ihnen ab und kehrte nach Jerusalem zurück.

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Sie aberzogen durch von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbattage und setzten sich.

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Sie aber zogen von Perge aus hindurch und kamen nach Antiochien in Pisidien; und sie gingen am Tage des Sabbaths in die Synagoge und setzten sich.

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Nach der Lektion aber des Gesetzes und der Propheten sandten die Obersten der Schule zu ihnen und lielien ihnen sagen: Liebe Bruder, wollt ihr etwas reden und das Volk ermahnen, so saget an.

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Aber nach dem Vorlesen des Gesetzes und der Propheten sandten die Vorsteher der Synagoge zu ihnen und sagten: Brüder, wenn in euch irgend ein Wort der Ermahnung an das Volk ist, so redet.

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Da stund Paulus auf und winkete mit der Hand und sprach: Ihr Manner von Israel, und die ihr Gott furchtet, horet zu!

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Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach: Männer von Israel und die ihr Gott fürchtet, höret:

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Der Gott dieses Volks hat erwahlet unsere Vater und erhohet das Volk, da sie Fremdlinge waren im Lande Agypten, und mit einem hohen Arm fuhrete er sie aus demselbigen.

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Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsere Väter und erhöhte das Volk in der Fremdlingschaft im Lande Ägypten, und mit erhobenem Arm führte er sie von dannen heraus;

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Und vierzig Jahre lang duldete er ihre Weise in der Wüste.

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und eine Zeit von etwa vierzig Jahren pflegte er sie in der Wüste.

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Und vertilgete sieben Volker in dem Lande Kanaan und teilete unter sie nach dem Los jener Lande.

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Und nachdem er sieben Nationen im Lande Kanaan vertilgt hatte, ließ er sie deren Land erben.

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Danach gab er ihnen Richter vierhundertundfünfzig Jahre lang, bis auf den Propheten Samuel.

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Und nach diesem, bei vierhundertfünfzig Jahren, gab er ihnen Richter bis auf Samuel, den Propheten.

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Und von da an baten sie um einen Konig. Und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Geschlechte Benjamin, vierzig Jahre lang.

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Und von da an begehrten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn Kis, einen Mann aus dem Stamme Benjamin, vierzig Jahre lang.

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Und da er denselbigen wegtat, richtete er auf uber sie David zum Konige, von welchem er zeugete: Ich habe funden David, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der soil tun alien meinen Willen.

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Und nachdem er ihn weggetan hatte, erweckte er ihnen David zum König, welchem er auch Zeugnis gab und sprach: "Ich habe David gefunden, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird".

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Aus dieses Samen hat Gott, wie er verheiften hat, gezeugt Jesum dem Volk Israel zum Heiland,

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Aus dessen Samen hat Gott nach Verheißung dem Israel als Erretter Jesum gebracht,

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als denn Johannes zuvor dem Volk Israel predigte die Taufe der Bufte, ehe denn er anfing.

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nachdem Johannes, angesichts seines Eintritts, zuvor die Taufe der Buße dem ganzen Volke Israel verkündigt hatte.

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Als aber Johannes seinen Lauf erfüllete, sprach er: Ich bin nicht der, dafür ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, des ich nicht wert bin, daß ich ihm die Schuhe seiner Fufie auflose.

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Als aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: Wer meinet ihr, daß ich sei? Ich bin es nicht, sondern siehe, es kommt einer nach mir, dessen ich nicht würdig bin, ihm die Sandale an den Füßen zu lösen.

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Ihr Manner, Hebe Brüder, ihr Kinder des Geschlechtes Abraham, und die unter euch Gott fürchten, euch ist das Wort dieses Heils gesandt.

GerElb1871

Brüder, Söhne des Geschlechts Abrahams, und die unter euch Gott fürchten, euch ist das Wort dieses Heils gesandt.

27
GerBoLut

Denn die zu Jerusalem wohnen, und ihre Obersten, dieweil sie diesen nicht kenneten noch die Stimme der Propheten (welche auf alle Sabbate gelesen werden), haben sie dieselben mit ihrem Urteilen erfullet.

GerElb1871

Denn die zu Jerusalem wohnen und ihre Obersten, indem sie diesen nicht erkannten, haben auch die Stimmen der Propheten erfüllt, welche jeden Sabbath gelesen werden, indem sie über ihn Gericht hielten.

28
GerBoLut

Und wiewohl sie keine Ursache des Todes an ihm fanden, baten sie doch Pilatus ihn zu toten.

GerElb1871

Und obschon sie keine Ursache des Todes fanden, baten sie den Pilatus, daß er umgebracht würde.

29
GerBoLut

Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben ist, nahmen sie ihn von dem Holz und legten ihn in ein Grab.

GerElb1871

Und nachdem sie alles vollendet hatten, was über ihn geschrieben ist, nahmen sie ihn vom Holze herab und legten ihn in eine Gruft.

30
GerBoLut

Aber Gott hat ihn auferweckt von den Toten.

GerElb1871

Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt,

31
GerBoLut

Und er ist erschienen viele Tage denen, die mit ihm hinauf von Galilaa gen Jerusalem gegangen waren, welche sind seine Zeugen an das Volk.

GerElb1871

und er ist mehrere Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm hinaufgezogen waren von Galiläa nach Jerusalem, welche jetzt seine Zeugen an das Volk sind.

32
GerBoLut

Und wirauch verkundigen euch die Verheifiung, die zu unsern Vatern geschehen ist,

GerElb1871

Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung,

33
GerBoLut

daß dieselbige Gott uns, ihren Kindern, erfullet hat in dem, daß er Jesum auferwecket hat, wie denn im andern Psalm geschrieben stehet: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeuget.

GerElb1871

daß Gott dieselbe uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesum erweckte; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt".

34
GerBoLut

Daft er ihn aber hat von den Toten auferweckt, daß er fort nicht mehr soil verwesen, spricht er also: Ich will euch die Gnade, David verheiften, treulich halten.

GerElb1871

Daß er ihn aber aus den Toten auferweckt hat, um nicht mehr zur Verwesung zurückzukehren, hat er also ausgesprochen: "Ich werde euch die gewissen Gnaden Davids geben".

35
GerBoLut

Darum spricht er auch am andern Ort: Du wirst es nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.

GerElb1871

Deshalb sagt er auch an einer anderen Stelle: "Du wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe".

36
GerBoLut

Denn David, da erzu seiner Zeit gedienet hatte dem Willen Gottes, ist er entschlafen und zu seinen Vatern getan und hat die Verwesung gesehen.

GerElb1871

Denn David freilich, als er zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, entschlief und wurde zu seinen Vätern beigesetzt und sah die Verwesung.

37
GerBoLut

Den aber Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.

GerElb1871

Der aber, den Gott auferweckt hat, sah die Verwesung nicht.

38
GerBoLut

So sei es nun euch kund, liebe Brüder, daß euch verkundiget wird Vergebung der Sünden durch diesen und von dem allem, durch welches ihr nicht konntet im Gesetz Mose's gerecht werden.

GerElb1871

So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird;

39
GerBoLut

Wer aber an diesen glaubet, der ist gerecht.

GerElb1871

und von allem, wovon ihr im Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt.

40
GerBoLut

Sehet nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

GerElb1871

Sehet nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

41
GerBoLut

Sehet, ihr Verachter, und verwundert euch und werdet zunichte; denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzahlen wird.

GerElb1871

"Sehet, ihr Verächter, und verwundert euch und verschwindet; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr nicht glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt".

42
GerBoLut

Da aber die Juden aus der Schule gingen, baten die Heiden, daß sie zwischen Sabbats ihnen die Worte sagten.

GerElb1871

Als sie aber hinausgingen, baten sie, daß auf den folgenden Sabbath diese Worte zu ihnen geredet würden.

43
GerBoLut

Und als die Gemeinde der Schule voneinander ging, folgeten Paulus und Barnabas nach viel Juden und gottesfurchtige Judengenossen. Sie aber sagten ihnen und vermahneten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes.

GerElb1871

Als aber die Synagoge aus war, folgten viele der Juden und der anbetenden Proselyten dem Paulus und Barnabas, welche zu ihnen sprachen und ihnen zuredeten, in der Gnade Gottes zu verharren.

44
GerBoLut

Am folgenden Sabbat aber kam zusammen fast die ganze Stadt, das Wort Gottes zu horen.

GerElb1871

Am nächsten Sabbath aber versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören.

45
GerBoLut

Da aber die Juden das Volk sahen wurden sie voll Neides und widersprachen dem, was von Paulus gesagt ward, widersprachen und lasterten.

GerElb1871

Als aber die Juden die Volksmengen sahen, wurden sie von Eifersucht erfüllt und widersprachen dem, was von Paulus geredet wurde, widersprechend und lästernd.

46
GerBoLut

Paulus aber und Barnabas sprachen frei offentlich: Euch muftte zuerst das Wort Gottes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoftet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.

GerElb1871

Paulus aber und Barnabas gebrauchten Freimütigkeit und sprachen: Zu euch mußte notwendig das Wort Gottes zuerst geredet werden; weil ihr es aber von euch stoßet und euch selbst nicht würdig achtet des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Nationen.

47
GerBoLut

Denn also hat uns der Herr geboten: Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, daß du das Heil seiest bis an das Ende der Erde.

GerElb1871

Denn also hat uns der Herr geboten: "Ich habe dich zum Licht der Nationen gesetzt, auf daß du zum Heil seiest bis an das Ende der Erde".

48
GerBoLut

Da es aber die Heiden horeten, wurden sie froh und preiseten das Wort des Herm, und wurden glaubig, wieviel ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

GerElb1871

Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

49
GerBoLut

Und das Wort des Herm ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.

GerElb1871

Das Wort des Herrn aber wurde ausgebreitet durch die ganze Gegend.

50
GerBoLut

Aber die Juden bewegten die andachtigen und ehrbaren Weiber und der Stadt Obersten und erweckten eine Verfolgung über Paulus und Barnabas und stieften sie zu ihren Grenzen hinaus.

GerElb1871

Die Juden aber erregten die anbetenden vornehmen Frauen und die Ersten der Stadt und erweckten eine Verfolgung wider Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihren Grenzen.

51
GerBoLut

Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füften über sie und kamen gen Ikonien.

GerElb1871

Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen wider sie ab und kamen nach Ikonium.

52
GerBoLut

Die Jünger aber wurden voll Freuden und Heiligen Geistes.

GerElb1871

Die Jünger aber wurden mit Freude und heiligem Geiste erfüllt.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Apostelgeschichte 13

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Apostelgeschichte 13 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Apostelgeschichte 13:16

GerBoLut

"Da stund Paulus auf und winkete mit der Hand und sprach: Ihr Manner von Israel, und die ihr Gott furchtet, horet zu!"

GerElb1871

"Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach: Männer von Israel und die ihr Gott fürchtet, höret:"

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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