2. Mose 2 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
2. Mose 2
1Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levis.
2Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, daß es ein fein Kind war, verbarg sie ihn drei Monden.
3Und da sie ihn nicht langer verbergen konnte, machte sie ein Kastlein von Rohr und verklebte es mit Ton und Pech und legte das Kind drein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers.
4Aber seine Schwester stund von feme, daß sie erfahren wollte, wie es ihm gehen würde.
5Und die Tochter Pharaos ging hernieder und wollte baden im Wasser; und ihre Jungfrauen gingen an dem Rande des Wassers. Und da sie das Kastlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und lieft es holen.
6Und da sie es auftat, sah sie das Kind; und siehe, das Knablein weinete. Da jammerte es sie, und sprach: Es ist der ebraischen Kindlein eins.
7Da sprach seine Schwester zu der Tochter Pharaos: Soil ich hingehen und der ebraischen Weiber eine rufen, die da sauget, daß sie dir das Kindlein sauge?
8Die Tochter Pharaos sprach zu ihr: Gehe hin! Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter.
9Da sprach Pharaos Tochter zu ihr: Nimm hin das Kindlein und sauge mir's, ich will dir lohnen. Das Weib nahm das Kind und saugete es.
10Und da das Kind graft ward, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr Sohn; und hieft ihn Mose, denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.
11Zu den Zeiten, da Mose war graft worden, ging er aus zu seinen Brudern und sah ihre Last und ward gewahr, daß ein Agypter schlug seiner Bruder, der ebraischen, einen.
12Und erwandte sich hin und her, und da er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Agypter und verscharrete ihn in den Sand.
13Auf einen andern Tag ging erauch aus und sah zween ebraische Manner sich miteinander zanken; und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlagest du deinen Nachsten?
14Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten Oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch erwürgen, wie du den Agypter erwürget hast? Da furchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut worden?
15Und es kam vor Pharao, dertrachtete nach Mose, daß er ihn erwurgete. Aber Mose floh vor Pharao und hielt sich im Lande Midian und wohnete bei einem Brunnen.
16Der Priester aber in Midian hatte sieben Tochter, die kamen, Wasserzu schopfen, und fulleten die Rinnen, dall sie ihres Vaters Schafe tranketen.
17Da kamen die Hirten und stieüen sie davon. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und trankte ihre Schafe.
18Und da sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Wie seid ihr heute so bald kommen?
19Sie sprachen: Ein agyptischer Mann errettete uns von den Hirten und schopfte uns und trankte die Schafe.
20Er sprach zu seinen Tochtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann gelassen, daß ihr ihn nicht ludet, mit uns zu essen?
21Und Mose bewilligte, bei dem Manne zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zipora.
22Die gebar einen Sohn: und er hieß ihn Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling worden im fremden Lande. (Und sie gebar noch einen Sohn, den hieli er Elieser, und sprach: Der Gott meines Vaters ist mein Heifer und hat mich von der Hand Pharaos errettet.)
23Lange Zeit aber danach starb der Konig in Agypten. Und die Kinder Israel seufzeten uber ihre Arbeit und schrieen; und ihr Schreien uber ihre Arbeit kam vor Gott.
24Und Gott erhorete ihr Wehklagen und gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob.
25Und er sah drein und nahm sich ihrer an.
2. Mose 2
1Und ein Mann vom Hause Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis.
2Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und sie sah, daß er schön war, und verbarg ihn drei Monate.
3Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästlein von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind darein, und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes.
4Und seine Schwester stellte sich von ferne, um zu erfahren, was ihm geschehen würde.
5Und die Tochter des Pharao ging hinab, um an dem Strome zu baden, und ihre Dirnen gingen an der Seite des Stromes. Und sie sah das Kästlein mitten im Schilf und sandte ihre Magd hin und ließ es holen.
6Und sie öffnete es und sah das Kind, und siehe, der Knabe weinte. Und es erbarmte sie seiner, und sie sprach: Von den Kindern der Hebräer ist dieses.
7Und seine Schwester sprach zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und dir ein säugendes Weib von den Hebräerinnen rufen, daß sie dir das Kind säuge?
8Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Gehe hin. Da ging die Jungfrau hin und rief des Kindes Mutter.
9Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Nimm dieses Kind mit und säuge es mir, und ich werde dir deinen Lohn geben. Und das Weib nahm das Kind und säugte es.
10Und als das Kind groß wurde, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es wurde ihr zum Sohne; und sie gab ihm den Namen Mose und sprach: denn aus dem Wasser habe ich ihn gezogen.
11Und es geschah in selbigen Tagen, als Mose groß geworden war, da ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihren Lastarbeiten zu; und er sah einen ägyptischen Mann, der einen hebräischen Mann von seinen Brüdern schlug.
12Und er wandte sich dahin und dorthin, und als er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande.
13Und er ging am zweiten Tage aus, und siehe, zwei hebräische Männer zankten sich. Da sprach er zu dem Schuldigen: Warum schlägst du deinen Nächsten?
14Und er sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Gedenkst du mich zu töten, wie du den Ägypter getötet hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Fürwahr, die Sache ist kund geworden!
15Und der Pharao hörte diese Sache und suchte Mose zu töten. Und Mose floh vor dem Pharao und weilte im Lande Midian. Und er saß an einem Brunnen.
16Und der Priester von Midian hatte sieben Töchter; und sie kamen und schöpften und füllten die Tränkrinnen, um die Herde ihres Vaters zu tränken.
17Und die Hirten kamen und trieben sie hinweg. Da stand Mose auf und half ihnen und tränkte ihre Herde.
18Und sie kamen zu Reghuel, ihrem Vater, und er sprach: Warum seid ihr heute so bald gekommen?
19Und sie sprachen: Ein ägyptischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten errettet und hat auch sogar für uns geschöpft und die Herde getränkt.
20Da sprach er zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum habt ihr denn den Mann zurückgelassen? rufet ihn, daß er mit uns esse. -
21Und Mose willigte ein, bei dem Manne zu bleiben; und er gab Mose Zippora, seine Tochter.
22Und sie gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gersom, denn er sprach: Ein Fremdling bin ich geworden in fremdem Lande.
23Und es geschah während jener vielen Tage, da starb der König von Ägypten; und die Kinder Israel seufzten wegen des Dienstes und schrieen; und ihr Geschrei wegen des Dienstes stieg hinauf zu Gott.
24Und Gott hörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte seines Bundes mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob;
25Und Gott sah die Kinder Israel, und Gott nahm Kenntnis von ihnen.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in 2. Mose 2
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Mose 2 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 2. Mose 2:16
"Der Priester aber in Midian hatte sieben Tochter, die kamen, Wasserzu schopfen, und fulleten die Rinnen, dall sie ihres Vaters Schafe tranketen."
"Und der Priester von Midian hatte sieben Töchter; und sie kamen und schöpften und füllten die Tränkrinnen, um die Herde ihres Vaters zu tränken."
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Römer 8
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